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Designstudie: EQ Silver Arrow - zurück in die Zukunft mit dem neuen Silberpfeil

Das neue Concept Car von Mercedes nimmt die Vergangenheit mit in die Zukunft: Der EQ Silver Arrow fährt elektrisch – aber im Look des Silberpfeils von 1937.

Auch das Heck ist windschlüpfrig geformt

Auch das Heck ist windschlüpfrig geformt

Hersteller

In Monterey, Kalifornien, zeigte Mercedes-Benz sein neuestes Konzeptfahrzeug, den EQ Silver Arrow. Der neue "Silberpfeil" soll 750 PS leisten und rein elektrisch fahren. In seiner Gestalt ist er eine aufregende Neu-Interpretation des Silberpfeils W 125. Der eigentliche W 125 sah mit seinen freiliegenden Reifen wie ein normaler Rennwagen der 30er Jahre aus. Auf Basis des Grand-Prix-Wagens W 125 baute Mercedes jedoch einen stromlinienförmigen Weltrekordwagen. Rudolf Caracciola erreichte mit ihm im Herbst 1937 eine Höchstgeschwindigkeit von 395 km/h.

Designstudie: EQ Silver Arrow - mit dem Look der Silberpfeile will Mercedes die Zukunft erobern
Der Mercedes EQ Silver Arrow hat 550 kW / 750 PS

Der Mercedes EQ Silver Arrow hat 550 kW / 750 PS

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Der EQ Silver Arrow nimmt die Formen dieser Renn- und Designlegende wieder auf. Auch die "Alubeam Silver"-Lackierung erinnert an die Original-Silberpfeile, auch wenn bei denen der Lack abgeschliffen wurde.

Natürlich soll der Elektroantrieb des EQ Silver Arrow nichts mit Verzicht zu tun haben. In Serie gebaut wird das Concept Car zwar nicht, aber wenn, so Mercedes Designchef Gorden Wagener, hätte er eine Leistung von 750 PS und eine Reichweite von mehr als 400 Kilometer. Der neue Mercedes EQ Silver Arrow ist zwar extrem flach, misst in der Länge jedoch stattliche 5,30 Meter.

Vorspiel der Untermarke EQ

Mit den Designdetails von damals kündigt der Prototyp die Formensprache der kommenden Mercedes-Submarke EQ voraus. "Das Showcar EQ Silver Arrow ist auf Beschleunigung und Fahrspaß ausgelegt, verkörpert den progressiven Luxus und gibt einen Ausblick in die Zukunft unseres Designs", sagt Gorden Wagener.

Interessant für die Zukunft ist das Zusammenspiel von futuristischen Elementen und Materialien mit ihren Entsprechungen aus der Vergangenheit. Zu den typischen Zitaten aus der Ära der Stromlinie gesellen sich Frontsplitter aus Carbon oder ausklappbare Flügel am runden Heck des Fahrzeugs. Der Wagen ist mit mächtigen 25 Zöllern ausgerüstet. Es handelt sich um Felgen mit je 120 Speichen. Das Innendekor aus Leder und Holz ist sichtlich von den legendären Riva-Booten inspiriert. Neben den traditionellen organischen Materialien glänzt das Cockpit mit Technik-Details. Innovativ ist zum Beispiel ein Beamer, der ein 3D-Bild der Umgebung für den Fahrer projiziert.

"Heiß und kalt" sagt Wagener dazu. Heimeliges Retro trifft auf kühle Technik – so könnte man das Statement übersetzen.

Kra mit Pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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