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Fahrbericht: Hyundai ix55 3.0 V6 CRDi: Großes Wagnis

Der Hype ist eigentlich vorbei: Doch Hyundai gönnt sich einen neuen Premium-SUV. Der ix55 kann vieles nicht besser als die Konkurrenz - aber er ist er ein echter Siebensitzer mit viel Komfort zum fairen Preis.

Mit kleinen Autos fährt Hyundai momentan ausgezeichnet. Februar war mit 12.000 Verkäufen der beste Monat seit dem deutschen Marktstart vor 18 Jahren. Die Koreaner haben clever gepokert und sich rechtzeitig zur Umweltprämie mit Autos eingedeckt. Hyundai profitiert noch mehr als Suzuki, Daihatsu oder Chevrolet von der Abwracklaune der Deutschen. Nun holen die Koreaner im Mai ausgerechnet den großen SUV ix55 ins Land – der bei manchen Autohändlern als Grauimport schon für knapp 31.000 Euro angeboten wird – und haben selbstbewusste Ziele.

"Unsere Mitbewerber sind BMW X5, Audi Q7, Mercedes ML oder Volvo XC90", betont Produktmanager Jochen Schneider: "Wir gehen davon aus, dass der Trend zu kleineren Autos anhalten wird. Trotzdem wollten wir den ix55 als top-of-the-line Modell der Marke auch in Deutschland haben", ergänzt Hyundai-Geschäftsführer Werner H. Frey.

Die recht elegante Linienführung kaschiert, was für ein Trumm der Hyundai ist: 4,84 Meter lang (knapp 20 Zentimeter mehr als der Santa Fe), 1,97 Meter breit, 1,8 Meter hoch und 2,3 Tonnen schwer. Parkhäuser und enge Gassen sind nicht die bevorzugte Umgebung des großen Korea-SUV. Der Wagen kann 3,2 Tonnen ziehen, aber die Zuladung (maximal 560 kg) ist nicht gerade üppig, wenn sieben Personen an Bord sollen.

"Billige" Plätze gibt es nicht

Das Cockpit ist übersichtlich und ziemlich hausbacken angeordnet, die Verarbeitung hinterlässt aber einen sehr soliden Eindruck. Man sitzt bequem und mit reichlich Beinfreiheit hinterm Steuer. Auch im Fond steht viel Lebensraum zur Verfügung. Die Sitzreihe dort lässt sich in Längsrichtung verschieben. Auf den „billigen“ Plätzen Sechs und Sieben haben selbst Erwachsene ausreichend Bewegungsspielraum an Kopf und Knien. Wenn man die zweite Sitzreihe nicht braucht, verschwindet sie im Kofferraumboden.

Das Gepäckabteil des ix55 fasst 598 Liter (BMW X5: 620 Liter, Mercedes ML: 551 Liter, VW Touareg: 555 Liter, Audi Q7: 775 Liter). Bei vollständig umgelegten Rücksitzen (die erste Reihe ist 60:40 teilbar, die zweite 50:50) stehen maximal 1746 Liter Stauraum zur Verfügung.

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Nicht so recht zum Premium-Anspruch passt die Tatsache, dass viele Assistenzsysteme dieses Segments im Hyundai nicht lieferbar sind. Auch ein adaptives Fahrwerk, das den Federungskomfort an verschiedenen Fahr- und Straßensituationen anpasst, haben die Koreaner nicht im Angebot. Das ix55-Fahrwerk bietet immerhin einen akzeptablen Kompromiss: Eine leichte Seitenneigung in Kurven ist spürbar, aber nicht unangenehm, der Federungskomfort ist auch auf unebenem Gelände gut. Weniger elegant federt das Fahrwerk kurze Bodenwellen und Querfugen ab. Die Lenkung ist ziemlich leichtgängig, doch zu sportlicher Fahrweise animiert der ix55 ohnehin nicht.

Andere sind schneller. Und sparsamer.

Unter der Haube arbeitet ein V6-Dieselmotor mit 176 kW/239 PS und 451 Newtonmetern Drehmoment. Damit ist der Geländewagen kraftvoll motorisiert, aber keineswegs beeindruckend schnell: 10,4 Sekunden braucht er für den Spurt von 0 auf 100 km/h. Ein BMW X5 xDrive30d schafft das zwei Sekunden schneller, ein VW Touareg V6 TDI ebenfalls.

Auch die Verbrauchswerte des ix55 (im Schnitt 9,4 Liter pro 100 Kilometer, Werksangabe) sind nicht besser als bei vielen Konkurrenten. Der X5 ist mit 8,2 Litern sogar deutlich sparsamer. Angenehm ist die kultivierte Laufruhe des Hyundai-Diesels, und auch die 6-Stufen-Automatik hinterlässt einen guten Eindruck. Störend sind jedoch die Windgeräusche, die schon ab 120 km/h einen ziemlich hohen Pegel erreichen. Hier herrscht bei Audi und Co. mehr Ruhe im Cockpit.

Die Komfortausstattung des ix55 lässt kaum Wünsche offen. Unter anderem sind Zweizonen-Klimaautomatik, Tempomat, CD-Radio und elektrische Fahrersitzverstellung im ix55 Comfort (42.290 Euro) an Bord. Beim Modell Premium (46.990 Euro) kommen noch Dinge wie Xenon-Scheinwerfer, elektrische Lenksäulenverstellung, elektrisch betätigte Heckklappe und Lederausstattung hinzu. Die zweite Sitzreihe ist immer serienmäßig an Bord. Die einzigen nennenswerten Extraposten sind das elektrische Panorama-Schiebedach (1090 Euro) und das DVD-Navigationssystem mit Rückfahrkamera, das aber erst ab September lieferbar ist.

Andere SUV in diesem Marktsegment sind meist deutlich teurer. Der BMW X5 xDrive30d (235 PS) ist erst ab 53.700 Euro zu haben, der Audi Q7 3.0 TDI (240 PS) ab 51.950 Euro. Der VW Touareg 3.0 TDI (240 PS) steht immerhin schon mit 47.300 Euro in der Liste, ist aber nicht so gut ausgestattet wie der ix55. Bei den japanischen Marken hat Hyundai wenig Konkurrenz. Der Nissan Murano (256 PS) kostet 46.740 Euro, ist aber nicht mit Dieselmotor zu haben. Mazdas CX-9 wird in Deutschland nicht verkauft. Bliebe noch der Lexus RX, doch auch dem fehlt der Diesel – stattdessen steht die teure Hybridvariante RX 400h für 51.500 Euro parat.

Sebastian Viehmann / pressinform / PRESSINFORM

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hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(