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Fahrbericht: Suzuki Swift 1.3 4WD: Berg- und Talfahrt

Mit dem aktuellen Swift kam der Erfolg zu Suzuki zurück. Der sehenswerte Einsteiger ist mittlerweile nicht nur als Rallyeableger Swift 1600, sondern auch mit Allradantrieb zu haben. Die Bergvölker wird es freuen.

Kleinwagen mit Allradantrieb waren vor wenigen Jahren noch echte Exoten. Nachdem der lange Jahre von Steyr-Puch gebaute Fiat Panda 4x4 zumindest in der alten Generation eingestellt wurde, hielt in dem Segment allein der Subaru Justy die Fahne der Offroader hoch. Doch mittlerweile sind wieder eine Reihe von kleinen Kletterkünstlern zu haben. Aber so sportlich wie der Suzuki Swift ist dabei kaum ein anderes Modell positioniert.

Auch der 4x4-Swift spielt gekonnt mit Attributen und Designelementen, die sonst fast nur der Mini für sich verbuchen kann. Besonders Frauen bekommen denn auch bei dem rund 3,80 Meter langen Flitzer große Augen. Sportliche Backen, ein schneidiges Gesicht und ein sehenswerte Hinterteil – das kommt an bei den Mädels.

Allein der kleine 4x4-Schriftzug am Heck zeugt vom modifizierten Antriebskonzept und einer erhöhten Wintertauglichkeit des kleinen Flitzers. Gerade in den Alpenregionen Süddeutschland, Norditalien, Österreich und der Schweiz verspricht sich die europäische Suzuki-Zentrale einiges von dem feschen Nebendarsteller. Insbesondere auch der Startpreis von 15.200 Euro macht den Swift 4x4 interessant.

Für den doch recht üppigen Aufpreis zum Serienmodell (9990 Euro) bekommt man bei dem fünftürigen Suzuki Swift eine Viskokupplung, mit der die Motorleistung variabel an Vorder- und Hinterachse verteilt wird. Auch wenn es zunächst überraschen mag, dass man sich nicht für die stärkere 1,5-Liter-Version entschieden hat, kann der kleinere Vierzylinder durchaus überzeugen. 1,3 Liter Hubraum, 68 kW/92 PS und 116 Nm Drehmoment sorgen für zufrieden stellende Fahrleistungen. Viel mehr bringt auch der 1500er nicht auf die Straße.

Für den Aufpreis gibt es aber nicht nur eine Teilzeitkraft an der Hinterachse, sondern auch Klimaanlage, elektrische Fensterheber, Lederlenkrad, Nebellampen und Sitzheizung. Das Kofferraumvolumen bleibt trotz des zusätzlichen Heckantriebs unverändert. Bei aufgestellter Rückbank stehen karge 213 Liter, bei umgeklappter Lehne 562 Liter zur Verfügung. Leider sorgt der 4x4-Antrieb für ein reduziertes Tankvolumen von nur noch 40 Litern.

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Noch einmal 4x4: Auf trockener Fahrbahn wird die Kraft komplett an die Vorderachse geleitet. Verlieren die Vorderräder den nötigen Griff, macht die Viskokupplung zu und verteilt einen Teil der Kraft nach hinten. Das bringt gerade im Grenzbereich deutliche Vorteile. Bei der flotten Hatz über trockene Bergstraßen und verschneite Kehren etwa bleibt das Heck stoisch ruhig - auch wenn die Kraft mit einiger Verzögerung im Heck ankommt.

Beim Anfahren an einem verschneiten Berg oder dem Herausschaukeln aus einem teils verschneiten Parkplatz erspart einem das 4x4-Konzept das Herbeirufen von engagierten Helfern, die einen aus der Bedrängnis schieben. Ob das 1.200 Euro wert ist, sollten nicht zuletzt die Lage des Wohnortes oder das Freizeitverhalten entscheiden. Einfach die Rückbank umgelegt und die Skier hinten rein – ab geht es zum Skifahren an den Wilden Kaiser.

Da sich der Mehrverbrauch (6,3 statt 6,2 Liter Super auf 100 Kilometern) im Rahmen hält und der Aufpreis überschaubar ist, sind es allein die Fahrleistungen, die etwas enttäuschen. Statt der üblichen 175 km/h Spitze schafft der trägere Allrad-Swift nur 167 km/h. Da dürfte es ruhig etwas mehr sein. Auch das Spurtvermögen ist mit 12,8 statt 11,0 Sekunden deutlich schlechter. Grund dafür ist insbesondere das um rund 80 Kilogramm höhere Gewicht, das bei einem Fahrzeug der Kleinwagenklasse doch schneller spürbar ist. So wiegt der Swift 1.3 4WD leer knapp 1.200 Kilogramm.

Weder bei Front- noch bei Allradler zu haben ist im übrigen ein elektronisches Stabilitätsprogramm. So beschränkt sich die Sicherheitsausstattung auf ABS, Front-, Seiten- und Kopfairbags sowie Isofixhalterungen und Gurtstraffer.

Pressinform / PRESSINFORM

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(