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Offroader: Ford Bronco – Rückkehr des legendären Geländewagens steht bevor

Hauptsache mächtig und martialisch – so tickt der US-Automarkt derzeit. Passend dazu will Ford die Offroad-Legende Bronco reanimieren. Vorbild der Operation ist das geglückte Revival des Ford Mustangs.

Gelände  und Familie mit dem Bronco. Reklame von 1966.

Gelände  und Familie mit dem Bronco. Reklame von 1966.

Pick ups, SUVs und martialische Offroader beherrschen den Automarkt der USA. Um noch eine größere Scheibe vom Kuchen abzubekommen, will Ford neben der bekannten Reihe 2019 einen echten Geländewagen auf den Markt bringen. Dazu soll die Baureihe des legendären Bronco neu aufgelegt werden.

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Ursprünglich gehörte der Bronco zum kantigen Ur-Gestein der US-Offroader. Er sollte mit dem Jeep CJ und dem International Harvester Scout konkurrieren. In den 80er-Jahren wurde die Reihe immer weichgespülter ausgelegt, bis sie 1996 sang- und klanglos verschwand.

Seit einigen Jahren tauchen Gerüchte auf, dass der Bronco wieder kommen könnte. Auch das neueste Leak eines Fotos dürfte durchaus beabsichtigt sein. Es zeigte aber wohl nicht den Bronco selbst, sondern ein ebenfalls geplantes kleines Schwestermodell, den Baby Bronco.

Die gute Nachricht für alle deutschen Fans von US-Cars: Der Bronco soll weltweit angeboten werden. Außerdem verriet ein anonym bleibender Ford Ingenieur einige Details zum Motor. Bestückt wird der Bronco demnach mit einem 325 PS starken Sechszylinder-Motor. Der Ford-Ingenieur wies auf auf den 2,7-Liter-Biturbo-V6 aus dem Ford Mondeo hin. Mit 475 Newtonmeter bringt der Motor genügend Wumms für den Offroader mit.

Klassiker sind teuer geworden

Ford will die 60er-Jahre-Legende emotional so beleben, wie es in den vergangenen Jahren mit dem Mustang gelang. Zu hoffen bleibt, dass sich der neue Bronco an den Anfängen orientiert. Diese begründen die Geschichte des Wagens. Die späteren Versionen waren vollkommen überdimensioniert und sollten damals gegen den Chevrolet Tahoe und den noch längeren Chevrolet Suburban antreten wollte.

Wer nicht auf den neuen Ford Bronco warten will, kann sich bei Firmen wie Classic Ford Bronco umsehen. Dort werden die Broncos der ersten Generation restauriert und aufgebohrt. Doch diese Autos haben ihren Preis. Ein Bronco der Version "The Chicago Hauler" bietet V8-Power mit 225 PS, Allradantrieb, Dreigangautomatik, Untersetzung und direkter Servolenkung. Der Spaß kostet aber auch stattliche 150.000 Dollar.

Kra mit Pressinform
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.