HOME

Ford Mustang Bullitt: Das Auto für Mr. Cool - Sondermodell Bullitt

Steve McQueen lässt grüßen: Pünktlich zum 50. Jahrestag des Film-Klassikers "Bullitt" mit dem unvergessenen Schauspieler in der Hauptrolle, bringt Ford eine Sonderedition des Mustang mit 475 PS heraus.

Auf dem Heck prangt das Bullitt-Logo

Auf dem Heck prangt das Bullitt-Logo

"Bullit" ist einer der spannendsten Auto-Action-Filme aller Zeiten. Das liegt natürlich zuerst  an Steve McQueen. "Mr. Cool" spielt im legendären Filmklassiker "Bullitt"  gewohnt sexy-unterkühlt einen Polizisten aus San Francisco, der unerbittlich, und vor allem schnell auf Verbrecherjagd geht. Und das mit spektakulären Verfolgungsjagden, die heute noch mehr überzeugen, als moderne Action, die nur im Computer staatfindet.

Ford Mustang Bullitt: In diesem coolen Mustang kann man rasen wie Steve McQueen
Ein Mann, ein Auto: 1968 stimmte die Autowelt noch.

Ein Mann, ein Auto: 1968 stimmte die Autowelt noch.

 Die Wichtigste Rolle in dem Streifen von 1968 hatte neben Steve McQueen sein grüner Ford Mustang inne. Er wurde genauso eine Legende wie Steve McQueen.

Das Besondere an diesem Film ist, dass der kühle Gangsterfilm nicht mit seiner Zeit gealtert ist. So etwa wie der Streifen Fluchtpunkt San Francisco, den heute nur knallharte Autofreaks ansehen würden.

Schauspieler McQueen war auch im echten Leben ein verdammt cooler und guter Rennfahrer. Nun 50 Jahre später gibt es ein Sondermodell "Bullit" mit moderner Technik – aber im klassischen dunklen Grün. Das Sondermodell hat es in sich: 475 PS und ein maximales Drehmoment von 570 Newtonmetern. Das reicht für eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 262 km/h. Es sind immerhin 25 PS und zwölf km/h mehr, als beim GT-Serienmodell. Realisiert wird diese Vitaminspritze mit klassischen Tuningkniffen. Der Bullitt-Mustang erhielt die 87 Millimeter-Ansaugkrümmer des Shelby GT350-Mustangs. Damit das freiere Atmen auch zum gewünschten Erfolg führt, wurde die Motorelektronik entsprechend angepasst. 

Der Bullitt-Mustang rollt auf 19 Zoll-Rädern. Das neue Modell bleibt dem alten Vorbild treu: Der Schaltknauf der Sechsgang-Handschaltung besitzt die Form einer weißen Billardkugel. Ein Automatik gibt es trotz der 475 PS nicht, das hätte kaum zu Bullitt-Darsteller Steve McQueen gepasst.  "Für mich als Konstrukteur ist diese Sonder-Edition mein Favorit unter den Mustang-Modellen - frei von Zierstreifen, Spoilern und Emblemen verzichtet sie auf jede Effekt-Hascherei. Das ist einfach cool", strahlt Chefentwickler Darrell Behmer.  Den Bullitt-Mustang gibt es nur in zwei klassischen Farben - Dark Highland Green, also das Grün, mit dem das Auto auch im Film lackiert war und Shadow-Black (Schwarz). Lediglich ein paar Chrom-Applikationen zieren den schwarzen Kühlergrill, die Sättel der Brembo-Bremsen sind rot und auf dem Heck prangt das Bullitt-Logo.

Kra mit Pressinform

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.