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Hintergrund: Endspurt EcoFuel Tour: Sonne im Tank

Der Erdgas-Tourer Rainer Zietlow ist im Endspurt seines Tankstellen-Marathons. In Niedersachsen hat er unter anderem die einzige Biogas-Zapfstation Deutschlands besucht, die ihren Sprit auch noch selbst produziert.

800 Tankstellen hat Rainer Zietlow angesteuert und damit seinen Erdgas-Marathon quer durch Deutschland fast abgeschlossen. Zu Zietlows Zielen gehörte auch eine Zapfstation, die bislang einzigartig ist: Die erste Biogastankstelle Deutschlands in Jameln (Landkreis Lüchow-Dannenberg) in Niedersachsen. Die Zapfstation in ist ein Pilotprojekt von Volkswagen und der Raiffeisen Warengenossenschaft Jameln eG. Das Biogas wird aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen: Mais, Gras und Gülle werden von Landwirten aus der Umgebung angeliefert und in einem riesigen Silo durch Vergärung und weitere Prozesse zu Biomethan aufgearbeitet.

Der selbst erzeugte Kraftstoff trägt den Namen SunGas. Er gilt bei der Flächeneffizienz – der erzeugten Energie bezogen auf die belegte landwirtschaftliche Fläche – als einer der effektivsten Biokraftstoffe. "Wir wollen die lokale Landwirtschaft fördern", sagt Hans-Volker Marklewitz, Geschäftsführer der Raiffeisen Warengenossenschaft Jameln eG.

Rund 40 Landwirte liefern das Rohmaterial zur Kraftstoffproduktion. Die Jamelner produzieren daraus bis zu 15.000 Kilogramm Biogas pro Monat, täglich finden etwa 40 Tankvorgänge statt. "Das Gas ist vergleichbar mit H-Gas. Bei uns kann jeder tanken, aber meistens sind es Stammkunden – eine Fahrschule zum Beispiel, Handwerker und viele Privatleute", berichtet Marklewitz.

Die ganze Tankstelle ist gelb beklebt. "Man merkt den Leuten an, dass sie stolz darauf sind, die Vorreiter beim Thema Biogas zu sein", sagt der Erdgas-Tourer Rainer Zietlow.

Erdgasfeld unter Panzerketten

Zietlow hat mit seinem VW Passat TSI EcoFuel außerdem die einzige Tankstelle besucht, die nicht nur zu 100 Prozent reines Erdgas aus deutscher Produktion anbietet, sondern auch noch auf einem deutschen Erdgasfeld steht. Die Station der Stadtwerke Munster befindet sich in der Nähe des Heide-Parks Soltau. "Das Erdgasfeld liegt unter einem Truppenübungsplatz, auf dem Panzerfahrer trainieren. Das Feld wird in 5000 Metern Tiefe angebohrt und mit einem Druck von 130 bar an die Oberfläche gebracht", berichtet Rainer Zietlow.

Die 800 CNG EcoFuel Tour führte den Mannheimer auch in den hohen Norden der Republik. In Emden konnte der Passat, mit dem Zietlow und sein Fotograf Franz Janusiewicz unterwegs sind, ein wenig Heimatluft schnuppern. Im dortigen VW-Werk ist der Wagen nämlich vom Band gelaufen. "Pro Tag werden 1000 Passat gebaut, davon sind 50 vom Typ TSI EcoFuel", so Zietlow. Volkswagen erhofft sich von dem neuen erdgasbetriebenen Turbomotor eine höhere Nachfrage nach den umweltfreundlichen Fahrzeugen.

Um der erste Erdgas-Pilot zu sein, der alle CNG-Tankstellen des Landes besucht hat, fehlen Rainer Zietlow noch 20 Ziele – darunter die Tankstellen in Schleswig und die neuen Erdgas-Tankstellen, die seit dem Start der Tour im Januar zum bundesweiten Netz hinzugekommen sind. Ab dem 27. März steht der Passat TSI EcoFuel dann auf der Automesse AMI in Leipzig.

Sebastian Viehmann / pressinform / PRESSINFORM

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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