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Mercedes E200 NGT: Gas geben in der Chef-Klasse

Seit zwei Jahren fährt die Stuttgarter Chef-Klasse öko - und kaum einer hat's gemerkt. So lange schon gibt es den Mercedes E 200 NGT, wahlweise getrieben von Benzin oder Erdgas. Sauber und wirtschaftlich.

Die Zulassungsstatistik nimmt sich bescheiden aus: Gerade mal um die 500 NGT liefen bisher vom Band, die meisten davon mit Taxi-Ausstattung, für Behörden oder Gaskonzerne wie die RWE. Reichlich wenig angesichts der Zahl von 86.299 zugelassenen E-Klasse-Autos vergangenes Jahr. Der Mercedes ist sicher nicht der einzige Erdgas-Pkw - Chevrolet etwa bietet jede Modellreihe mit dem zweiten Kreislauf an, Opel (mit Astra und Combo), Fiat (Multipla und Doblo), Volvo (V 70) und Ford (Focus und C-Max) gehören ebenfalls mit zur alternativen Familie. Aber der E 200 NGT ist die derzeit stärkste Serienlimousine mit bivalentem Antrieb.

NGT steht gut schwäbisch für "Natural Gas Technology". Das heißt: Neben 65 Liter Benzin sind 18 Kilogramm Erdgas an Bord. Los geht es immer per Erdgas. Sobald der Gasvorrat aufgebraucht ist, wird automatisch auf Benzin geschaltet. Im Durchschnitt ergibt das Doppelpack eine Reichweite von 1000 Kilometern. Ein Radius, in dem sich immer eine Erdgas-Tankstelle finden lassen sollte.

Vom Fahren her ist kein Unterschied zur "normalen" Limousine auszumachen. Die Kompressoraufladung sorgt dafür, dass es keinen Leistungsabfall gibt, wenn von Benzin- und Gasantrieb umgeschaltet wird. Beide Male stehen 163 PS (120 KW) und 240 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung. So oder so liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 227 km/h. Und beim obligaten Sprint von 0 auf 100 km/h ist der NGT bei Gasantrieb mit 10,8 Sekunden gerade mal eine unmerkbare Zehntelsekunde langsamer. Dafür schluckt er im Schnitt aber auch nur gut die Hälfte an Treibstoff - und produziert weniger Schadstoffe. 9,7 Liter Super braucht er im Benzin-Modus. Dem stehen 6,1 Kilogramm Erdgas gegenüber - allerdings entspricht ein Kilo Gas vom Energiegrad her 1,5 Litern Benzin. An CO2-Emission produziert der NGT im Erdgasbetrieb 168 Gramm pro Kilometer - statt 215 Gramm im Benzinbetrieb.

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Reichlich Vorurteile

Ebenso wenig Unterschiede gibt es bei Fahrkomfort und Handling egal, ob gerade Benzin oder Erdgas durch den Motor rauscht. Nur ein Blick auf die Anzeige im Armaturenbrett gibt Aufschluss darüber, mit welchem Antrieb man gerade unterwegs ist. Per Lenkradtasten kann man bei jedem Tempo hin oder her wechseln - ohne, dass man davon groß was merkt. Kein anderes Motorgeräusch, kein anderes Verhalten beim Beschleunigen oder im Fahrverhalten.

Was die bescheidenen Zulassungszahlen vielleicht erklären mag: Erdgasfahrzeuge haben immer noch mit reichlich Vorurteilen zu kämpfen. So auch der NGT.

Manche Vorurteile treffen zu. Zum Beispiel die Sache mit dem höheren Anschaffungspreis. Beim E 200 NGT sind das mit 42.688 Euro 5510 Euro mehr im Vergleich zum konventionellen E 200 Kompressor. Das relativiert sich wieder etwas, wenn man das zwingend für den NGT vorgeschriebene Automatikgetriebe für 2088 Euro rausrechnet. Dieser Rechnung stehen jedoch die deutlich niedrigeren Kraftstoffkosten entgegen. Die Steuerbefreiung für Erdgas gilt bis zum Jahr 2020. Entsprechend kostet ein Kilogramm Gas rund 80 Cent - umgerechnet auf das höhere Energieäquivalent wären das etwa 50 Cent pro Liter. Spätestens nach 40.000 Kilometern sollte sich der höhere Kaufpreis also amortisiert haben. Ab dann wird's billiger.

Spätestens. Denn viele Gasversorger subventionieren den Kauf eines Erdgasfahrzeugs mit bis zu 2500 Euro Zuschuss in bar oder Tankgutscheinen.

Erdgas-Tankstellennetz wird ausgebaut

Die meisten Vorurteile allerdings treffen nicht zu. Das mit dem dünnen Tankstellennetz zum Beispiel. Längst muss man nicht mehr mühsam nach den Betriebshöfen einiger Gasunternehmen suchen, um an eine Tankfüllung Erdgas zu kommen. Derzeit sind rund 580 Stationen registriert. Zu finden sind sie auch über den Gastankstellen-Atlas, der dem Mercedes E 200 NGT ab Werk beiliegt. Damit kommt man durch Deutschland, ohne einmal auf Benzinbetrieb umschalten zu müssen. Bis Anfang 2007 soll das Netz auf 1000 Markentankstellen ausgebaut werden.

Zwei der zylindrischen Gasflaschen, aus denen der Motor mit Erdgas versorgt wird, sind in der Reserveradmulde und zwei weitere hinter der Rücksitzlehne untergebracht. Übrig bleiben 400 Liter Kofferraumvolumen. Das sind 140 Liter Stauraum weniger als bei der herkömmlich befeuerten E-Klasse - reicht aber immer noch gut selbst für größeres Reisegepäck. Die zulässige Zuladung von 535 Kilogramm bleibt ohnehin erhalten.

Nichts riecht, nichts entweicht

Das Tanken selbst unterscheidet sich mittlerweile auch kaum noch vom Tanken konventioneller Kraftstoffe. An modernen Tankstellen stehen Erdgas- neben Benzin und Dieselsäulen, haben vergleichbaren Zapfpistolen, die einfach auf das zweite Einfüllventil unter der Tankklappe aufgesteckt und verriegelt werden. Dann rauscht das verdichtete Erdgas mit einem Druck von rund 200 Bar in die Tanks. Nichts riecht, nichts entweicht. Und Rauchen sollte man auch nicht, wenn man Benzin tankt.

Press-Inform

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?