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Neue Mercedes A-Klasse: Mehr Modelle, mehr Komfort und bessere Ausstattung - das bringt die A-Klasse 2018

Die A-Klasse von Mercedes wächst im kommendem Jahr zur Großfamilie. Aus fünf Karosserievarianten sollen acht werden. Mercedes glaubt, dass die neue A-Klasse die Maßstäbe in der Kompaktliga setzen wird.

Mercedes Concept A Sedan - erstmals in Shanghai zu sehen

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Die A-Klasse von Mercedes hatte einen schweren Start. Die beiden ersten Generationen waren ein Art Minivan für Senioren. Sie schafften es nicht, jüngere Kunden an die Marke heranzuführen. Dann ließ man sich von der Erfolgsgeschichte des 1er BMW inspirieren und die Modellfamilie der A-Klasse wurde zum Trendsetter. "Wir hatten 1997 mit der ersten Generation einen schwierigen Start", erläutert Produktmanager Dirk Kielhorn, "doch mittlerweile drückt die A-Klasse Sportlichkeit und Dynamik wie kein anderer im Segment aus."

Die nächste Generation ist für 2018 geplant und soll an den Erfolg der jetzigen anknüpfen. Einen großen Umbruch wird es kaum geben. Bei der neuen Mercedes A-Klasse erkennt man sofort Proportionen wie beim aktuellen Modell. Doch bei vergleichbarer Größe gibt es mehr Platz im Innern. Etwa 3,5 Zentimeter mehr Ellenbogenraum vorne und hinten sind in der Kompaktklasse eine ganze Menge. Der Kopfraum vorne wie hinten wächst dagegen nur um sieben bis acht Millimeter. Dafür haben die Schultern vorne neun und hinten sogar 22 Millimeter mehr Platz. Damit wird man vor allem hinten spürbar komfortabler sitzen können. In den Kofferraum passen zwei Getränkekisten mehr.

Deutlich mehr Platz an Bord

Die schmalen LED-Scheinwerfer verjüngen sich vom Kühlergrill Richtung Kotflügel. Im Vergleich zum aktuellen Modell sind die Flanken ruhiger konturiert, und am Heck gibt es zweiteilige schmale LED-Bänder, die optisch mehr Breite suggerieren sollen. er Einstieg in den Fond soll endlich auch ohne Kletterpartie möglich. 

Im Inneren tut sich weit mehr. Sofort fallen die beiden großen Digitaldisplays ins Auge. "Die Topversion hat zwei Displays mit jeweils zehn Zoll Diagonale", sagt Innenraum-Chefdesigner Hartmut Sinkwitz, "doch auch in der Basisvariante hat das Fahrercockpit hinter dem Lenkrad bereits sieben Zoll."

"Wir setzen mit den beiden großen Displays und dem Touchpad in der Mittelkonsole Maßstäbe im Segment. Durch die Ambiente-Beleuchtung kommt sogar Leben in die Lüftungsdüsen hinein." Die Lichtspielereien kommen bei jüngeren Kunden gut an. Wird die Anlage kälter gestellt, verfärben sich die illuminierten Lüftungsdüsen bläulich; wird es wärmer, werden sie rot. "Besonders stolz sind wir auf unsere Burggrabenbeleuchtung", ergänzt Hartmut Sinkwitz, "die das Armaturenbrett von unten indirekt beleuchtet. Das bringt ein ganzheitliches Farb- und Lichterlebnis." 

Überall im Innenraum finden sich sichtbare Anleihen zur aktuellen Mercedes E-Klasse. Die Instrumente mitsamt des Head-Up-Display sind animiert und weitgehend frei programmierbar. Erstmals gibt es eine Touchfunktion auf dem mittigen Teil des Bildschirms und den neuen Lenkrädern. Konkurrenzdruck durch VW Golf, BMW 1er oder Audi A3 wird die altbekannte Aufpreisstrategie bremsen. Man kann man davon ausgehen, dass die kommende A-Klasse erstmals serienmäßig mit Details wie Bildschirmnavigation, Mercedes-me-Multimediadiensten und Telefonfunktion ausgestattet sein wird.

Größere Modellviefalt

Auch wenn es kein Cabrio geben wird, geht es 2018 sportlicher und eleganter zu. Die A-Familie wächst von fünf auf acht Varianten. Als erstes wird wird es wie bisher die A-Klasse und den SUV GLA geben. Dazu kommt der GLB, ein kantiges Allradmodell - auf Wunsch mit drei Sitzreihen. Es soll etwas von dem Flair der legendären Mercedes G-Klasse in die Einstiegsmittelklasse bringen. Neben Coupévariante des viertürigen CLA soll für eine A-Klasse-Limousine Platz gemacht werden, die in China und den USA Kunden anlocken soll.  Der CLA Shooting Brake wird von einem Crossover-Kombi nach Vorbild des Audi Avantissimo (IAA 2001) ersetzt, der mehr Platz im Fond, mehr Laderaum und einen variablen Innenraum hat. 

Wem das zu verspielt ist, kann zur praktischen B-Klasse mit Van-Charakter greifen. Auch sie soll optional mit drei Sitzreihen kommten. Bei den Motoren bleibt es bei aufgeladenen Vierzylindern mit einem Spektrum zwischen 100 und 400 PS. Die Basismotoren stammen aus der Kooperation mit Renault-Nissan. Erstmals soll es auch Plug-In-Hybride geben, während eine reine Elektroversion unter dem EQ-Label produziert werden dürfte. Mindestreichweite: 350 km.

Kra mit Pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.