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Neuvorstellung: Seat Leon: Gesichtsstraffung

Seat hat in den vergangenen Jahren viel Aufmerksamkeit bekommen. Besonders der neue Ibiza wurde für den spanischen VW-Ableger zum Volltreffer. Jetzt erhalten Altea und Leon eine dezente Modellpflege.

Die Weltpremiere feiert das dynamische Duo aus dem Familienvan Seat Altea/Altea XL und dem sportlichen Golf-Konkurrenten León auf dem Genfer Salon Anfang März. Ähnlich wie der Ibiza und der neue Exeo präsentieren sich die beiden Spanier ab Frühjahr im neuen Arrow-Design.

Weichere Linien, ein neuer Kühlergrill mit Chromumrandung sowie neue Frontscheinwerfer sollen die beiden fit für die kommenden Jahre machen. Am Heck wurde bei León und Altea jeweils die Heckklappe modifiziert und die Heckscheibe für eine bessere Rundumsicht vergrößert. Im Innenraum fällt die neue Armaturentafel ebenso auf wie die überarbeitete Mittelkonsole und aufgefrischte Türpaneele.

Da beide Seat-Modelle nach wie vor auch bei PS-starken Versionen auf einen Allradantrieb verzichten müssen, soll ein neues Sperrdifferential die Traktionsprobleme auf lockerem Untergrund lösen und für mehr Fahrdynamik sorgen.

Überarbeitet wurde auch das Motorenprogramm, das künftig jeweils fünf Diesel- und fünf Benzinmotoren umfasst. Sportliches Topmodell ist der León 2.0 TFSI mit seinem 211 PS starken Vierzylinder mit Turboaufladung. Ähnlich dynamisch der 2.0 TDI, der mit seinem 125 kW/170 PS starken Commonrail-Selbstzünder sowohl Altea als auch Altea XL und León antreibt.

Auf Wunsch gibt es für beide Triebwerke das bekannte Doppelkupplungs-Getriebe DSG mit Schaltpaddeln am Steuer. Alle drei Modelle sind nach wie vor in den Ausstattungsvarianten Reference, Style und Sport zu bekommen. Dem Seat León bleibt das Sportpaket FR vorbehalten.

Neu im Seat-Ausstattungsprogramm sind neben dem Sportdifferenzial XDS, Tagfahrleuchten, Bi-Xenonlicht, Abbiegelicht, Berganfahrhilfe und Einparkhilfe. Die Preise für die neuen Modelle Seat Leon und Altea/Altea XL stehen noch nicht fest. Marktstart ist in diesem Frühjahr.

Stefan Grundhoff / pressinform / PRESSINFORM
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.