Neuvorstellung: Suzuki A-Star A Star is born


Alto war gestern – Suzuki bereitet sich auf die Landung des A-Star vor. Auf der Auto Expo in Neu Dehli wird die Studie Anfang 2008 erstmals vorgestellt. Das Serienmodell soll ein Jahr später zu den Händlern kommen.

Swift, SX4 und Grand Vitara haben den Weg bereitet. Im kommenden Frühjahr legen die erfolgreichen Asiaten nun den neuen Kleinwagen Suzuki Splash, einen Zwilling des Opel Agila, nach. Noch interessanter aber dürfte für viele Kunden der neue Kleinst-Suzuki werden, der 2009 folgt. Sei offizieller Name steht derzeit noch nicht fest. Die Konzeptstudie heißt vielversprechend "A-Star".

Runde Kulleraugen mit scharfen Augenbrauen, eine tief nach unten gezogene Nase und leicht ausgestellte Radhäuser machen den hausbackenen Vorgänger Alto vergessen und Lust auf solch einen kernigen Winzling. Das Design kommt aus der japanischen Suzuki-Konzernzentrale, produziert werden soll der neue Einsteiger jedoch im indischen Manesar von der Tochtergesellschaft Maruti Suzuki. Start: Oktober nächsten Jahres. Nach der Premiere des Serienmodells auf dem Pariser Salon sollen zum Jahreswechsel 2008/2009 die ersten Modelle nach Europa kommen.

Mit einem neu entwickelten Einliter-Benziner aus Aluminium, der die EU-Abgasnorm Euro 5 erfüllen soll, will der Suzuki bei dem A-Star verstärkt auf Umweltverträglichkeit setzen. Suzuki strebt einen CO2-Ausstoß von 109 Gramm pro Kilometer an. Über weitere technische Daten schweigen sich die Japaner bisher noch aus.

Bis 2009 planen sie jedenfalls Investitionen von rund 1,64 Milliarden Euro in die indischen Produktionsstätten. Geplant ist, die Produktionskapazitäten von Maruti Suzuki India bis März 2010 auf 960.000 Einheiten zu erhöhen, um der wachsenden Nachfrage in Indien und auf den Exportmärkten gerecht zu werden. Neben den Produktionskapazitäten soll auch das indische Forschungs- und Entwicklungszentrum ausgebaut werden. Das Concept A-Star ist die erste Studie, bei dem die indische Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Beginn an beteiligt war.

Stefan Grundhoff / pressinform PRESSINFORM

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