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Offroader: Suzuki Jimny Black Bison – Monstertuner bearbeitet Mini-Offroader

Der neue Suzuki Jimny besitzt echte Offroad-Eigenschaften und vereint sie erstmals mit einer attraktiven Form. Nun haben sich die Nippon-Tuner von Wald den Winzling vorgenommen und in ein echtes Biest verwandelt.

Trotz der geringen Ausmaße gelingt dem Black Bison ein stattlicher Auftritt.

Trotz der geringen Ausmaße gelingt dem Black Bison ein stattlicher Auftritt.

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Der Suzuki Jimny war immer das Gegenteil eines Angeber SUVs: Ein kleines Wägelchen mit wenig PS – doch auf Waldwegen und im Gelände konnte der Mini-Offroader jeden Super-SUV in die Tasche stecken.

Die vorhergehende Generation des Jimny sah allerdings schon ziemlich altbacken aus. Ein Wagen, an dem wirklich nur Jäger und Waldarbeiter Freude haben konnten. Das neue Modell erinnert in der Formensprache an die legendäre G-Klasse. Nur, dass es deutlich kleiner ist.  Auf jeden Fall kommt das neue Design sehr gut an. In mehreren europäischen Ländern war bereits im Januar das Jahreskontingent an neuen Jimnys ausverkauft. Der kleine Geländeschnaufer hat sich als Lifestyle-Produkt etabliert.

Offroader: Suzuki Jimny Black Bison – so böse kann der kleine Jimny aussehen
Die gewaltigen Reifen heben den Jimny in die Höhe.

Die gewaltigen Reifen heben den Jimny in die Höhe.

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Monsterversion des Suzuki Jimny

Da dauerte es nicht lange, bis der Suzuki aufgerüstet wurde. Der japanische Tuner Wald hat nun eine Monsterversion des Winzlings vorgestellt: die Wald Sports Line Black Bison Edition.  Die "Black Bison"-Reihe von Wald ist dafür bekannt, Autos in furchteinflößende, mattschwarze Monster zu verwandeln. So etwa die 7er von BMW. Mit dem Mini-Auto von Suzuki betreten die Tuner Neuland.

Das Ergebnis ist mehr als eindrucksvoll. Erwartungsgemäß wurde der Wagen untenrum tüchtig ausgebaut. Riesige Reifen auf schwarzen Felgen in verbreiterten Kotflügeln verleihen dem Black Bison einen mächtigen Stand. Der neue Kühlergrill reckt sich dominant empor, auf der Haube finden sich auf einmal gewaltige Lufteinlässe. Wozu auch immer, der kleine Motor braucht die zusätzliche Frischluft sicher nicht. Auch der Frontstoßfänger wurde nach Art einer Schlauchbootlippe aufgeblasen.

Die Scheinwerfer sind Voll-LED, auf das Dach wurde ein "Roof LED Basement" montiert mit weiteren Scheinwerfern. An ihm sind zwei Flügel montiert. Leider wurde das Reserverad an der hinteren Tür entfernt. Vermutlich sind die neuen Reifen für diese Montage einfach zu gewaltig.

Der Suzuki Jimny verfügt über wenig Leistung

Das Konzept ist für den europäischen Geschmack etwas wunderlich, denn Wald scheint den Antriebsstrang nicht angefasst zu haben. Nur der Auspuff wurde optisch aufgewertet.  Es bleibt also bei dem 1,5-Liter-Vierzylindermotor, der eine eher schwächliche Motorisierung darstellt.

Der Jimny in Wald Sports Line Black Bison Edition wurde nicht am Computer gerendert. Das Modell wurde in Blech und Gummi auf dem Tokyo Auto Salon vorgestellt. Angeblich soll der Suzuki auch "bald" in Europa zu haben sein, doch über Preise schweigt Wald sich noch aus.

Der normale Suzuki Jimny kostet zwischen 18.000 und 20.000 Euro. Angesichts der Zutatenliste von Wald sollte man sicher mit einer Verdopplung des Preises rechnen. Dafür kann man sich dann an dem Auto mit dem aggressivsten Look und dem kleinsten Motor freuen.

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.