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Renault Austral löst Kadjar ab Neue Wege auf bekannten Pfaden

Renault Austral
Renault Austral
© press-inform - das Pressebuero
Der bisherige Renault Kadjar wird schon bald Vergangenheit sein. Der französische Mittelklasse-Crossover als Zwillingsmodell zum Nissan Qashqai wird noch in diesem Jahr vom neuen Austral abgelöst. Diesel wurden gestrichen und die neuen Benziner elektrifiziert.

Der Kadjar war bei Renault durchaus ein erfolgreiches Auto und teilte sich die Technik mit dem einst so erfolgreichen Konzernbruder Nissan Qashqai. Daran wird sich nichts ändern. Trotzdem wird nicht nur der größte Renault-SUV von einer zweiten Generation abgelöst, sondern diesem gleich noch ein neuer Name verliehen: Renault Austral. Derzeit befindet sich der Konkurrent von VW Tiguan, Hyundai Santa Fe oder Opel Grandland in der finalen Erprobungsphase und so werden die Prototypen mit Hochdruck auf Herz und Nieren überprüft. Während viele Wettbewerber in dieser Phase der Erprobung mit mehr als 250 Fahrzeugen auf den Straßen unterwegs sind, um in Heiß- und Kaltland, sowie beim Dauerlauf die so wichtigen letzten Erfahrungen zu sammeln, bevor das Fahrzeug in die Serienproduktion geht, lässt es Renault genügsamer angehen. Die aktuelle Testflotte umfasst rund 100 Fahrzeuge und 900 Testfahrer, die letztlich mehr als zwei Millionen Kilometern in allen möglichen Regionen der Welt auf Straßen, Teststrecken und im Gelände hinter sich gebracht haben werden. Davon wurden bis zum Testende 1,4 Millionen Kilometer auf abgesperrten Teststrecken und 600.000 Kilometer auf öffentlichen Straßen - insbesondere in Frankreich, Spanien, Rumänien und Deutschland bewältigt. Der Austral ist das erste Fahrzeug von Renault, das mit einem 48-Volt-Bordnetz unterwegs sein wird und die Realverbräuche somit nennenswert reduzieren soll.

Der auslaufende Renault Kadjar als Zwilling des Nissan Qashqai ließ es bei der Motorleistung im Vergleich zur internationalen Konkurrenz eher zurückhaltend angehen. Nach der letzten Modellpflege wurde das Antriebsportfolio des 4,49 Meter langen Crossover schrittweise reduziert und insbesondere der 150-PS-Diesel gestrichen. Während der Renault Kadjar aktuell noch mit einem 140 beziehungsweise 160 PS starken Benziner und einem 115 PS starken Diesel angeboten wird, haben die Selbstzünder beim künftigen Austral ausgedient. So wird der neue Renault-Crossover allein mit elektrifizierten Turbobenzinern mit 1,2 und 1,3 Litern Hubraum angeboten, die über Mild-Hybrid-Bordnetze (12 und 48 Volt) verfügen und bis zu 147 kW / 200 PS leisten sollen. Zusätzlich zur elektrifizierten Antriebspalette stehen auf der neu entwickelten CMF-CD03-Plattform neue Fahrerassistenzsystemen zur Verfügung und der Austral soll im Vergleich zu seinem Vorgänger deutlich bessere Werte bei Geräuschdämmung und Federungskomfort erzielen. Anzunehmen, dass der Renault Austral ein ähnliches Antriebspaket wie der Nissan Qashqai bekommt, der in seiner aktuellen Generation im Frühjahr 2021 vorgestellt wurde. Kernmodell ist hier ein 1,3 Liter großen Vierzylinder-Turbo mit 158 PS, CVT-Getriebe und Allradantrieb. Wahrscheinlicher als ein technisch aufwendiger Plug-In-Hybridantrieb erscheint eine Kopie der japanischen Qashqai-Epower-Variante, wo ein kleiner Verbrenner einen 140 kW / 190 PS starken Elektromotor antreibt, der für den Vortrieb sorgt.

Bereits 2005 hatte sich Renault die Bezeichnung Austral sichern lassen. "Der Renault Austral vereint starke stilistische Elemente, die ihm ein dynamisches und elegantes Aussehen verleihen. Mit seinen geringen Spaltmaßen und filigran gezeichneten Flanken ist die Qualität auf den ersten Blick sichtbar", so Renault-Designer Gilles Vidal. Wie schon beim elektrischen Megane fallen die markanten LED-Leuchtenelemente an Front und Heck auf. Die beiden großen, C-förmigen Rückleuchten verschmelzen dabei mit dem Logo des Fahrzeugs. Die Frontpartie ist ähnlich gestaltet, mit auffälligen Lampen und markantem Kühlergrill. Nichts ändern dürfte sich an der aktuellen Preisgestaltung. Ging es einst deutlich unter 25.000 Euro los, so startet der Renault Kadjar aktuell bei knapp 30.000 Euro. Die besonders sparsame Dieselversion mit dem 115-PS-Selbstzünder kratzt dabei mit dem siebenstufigen Automatikgetriebe an der 40.000-Euro-Marke.

pressinform

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