HOME

Renault Kwid : Der Billig-SUV für 4000 Euro

Der winzige Kwid hat sich für Renault innerhalb weniger Monate zum Bestseller gemausert. In zwei Monaten wurden 72.000 Kleinst-SUV verkauft. Zu Preisen von weniger als 4000 Euro. Eigentlich super - aber leider nichts für europäische Kunden.

Renault Kwid Indien 2015 - 2,42 Meter Radstand

Renault Kwid Indien 2015 - 2,42 Meter Radstand

Renault kommt langsam wieder auf die Erfolgsspur. Der Renault Clio ist hinter dem VW Golf das zweimeistverkaufte Auto Europas und im Segment der Einsteiger-SUV liegt der Captur trotz fehlenden Allradantriebs weiterhin vor dem Hauptkonkurrenten Opel Mokka. Wie auch bei anderen Herstellern sollen gerade die beliebten SUVs Renault auch bei den Verkaufszahlen weiter nach vorne spülen.

Massenbewegung
Renault Kwid Indien 2015 - der Motor leistet 54 PS und 72 Nm

Renault Kwid Indien 2015 - der Motor leistet 54 PS und 72 Nm

Wie einfach das funktionieren kann, ist gerade beim Kleinst-SUV Renault Kwid zu sehen. Den pseudo-rustikalen Mikro-Crossover bietet Renault seit kurzem in Indien an. In zwei Monaten wurden bereits 72.000 Fahrzeuge verkauft. "Wir können pro Woche 2000 Fahrzeuge produzieren", sagt Renault-Chefdesigner Laurens van den Acker, "ein gigantischer Erfolg." Das wird man insbesondere in Wolfsburg nicht gerne hören, denn die Norddeutschen versuchten mit dem ehemaligen Opel-Topmanager Hans Demant jahrelang ein Billigmodell für Schwellerländer wie Indien auf zu entwickeln - bisher ohne Erfolg.

Duster in klein

Mustang-Fahrer blamiert sich - und rast in Zuschauer

Der Einsteiger-Renault erinnert mit seinen 18 Zentimetern Bodenfreiheit und leicht ausgestellten Kotflügeln etwas an einen geschrumpften Dacia Duster. Das 3,68 Meter lange und gerade einmal 1,58 Meter breite Mikromodell konkurriert auf dem asiatischen Subkontinent mit Modellen wie dem Suzuki Alto oder dem Hyundai Ion. Angetrieben wird der Renault Kwid von einem Dreizylinder-Triebwerk, der mit seinen 800 Kubikzentimetern 54 PS und ein maximales Drehmoment von 72 Nm bei 4.400 U/min leistet. Dank 2,42 Metern Radstand finden in dem Inder fünf Personen Platz. Im turbulenten indischen Straßenverkehr sind es jedoch mitunter ein paar mehr.

Angriff im Billigsegment

"Renault setzt mit dem Kwid die Strategie erschwinglicher Mobilität für einen möglichst breiten Kundenkreis fort", erklärt Carlos Ghosn, Vorstandsvorsitzender der Renault Gruppe, "indem er auf einer neuen Plattform der Renault-Nissan Allianz aufbaut, bietet der Kwid für Renault die Möglichkeit, sein internationales Wachstum fortzusetzen und gleichzeitig dem Bedürfnis der Kunden gerecht zu werden, die ein modern gezeichnetes, robustes und uneingeschränkt alltagstaugliches Fahrzeug wünschen."

Falsch ist das weihevolle Eigenlob nicht. Für viele indische Kunden ist der Kwid nicht nur das einzige, sondern auch das erste Auto in der Familie. Die tägliche Fortbewegung in Indien läuft in erster Linie über Motorräder, Fahrräder und den öffentlichen Nahverkehr. Alles andere ist zu teuer. "In Indien kommen auf 1.000 Einwohner aktuell gerade einmal 14 Autos", erklärt Laurens von den Acker, "daher muss ein Auto wirklich billig sein. Doch ein billiges Auto darf nicht arm aussehen. Sonst hat es keinen Erfolg."

Renault Kwid Indien 2015 - digitale Instrumente gibt es trotz Schnäppchenpreis

Renault Kwid Indien 2015 - digitale Instrumente gibt es trotz Schnäppchenpreis


Kein Billig-Look

Daher gibt es trotz aller Einsparungen nicht nur ein ansehnliches Design, sondern auch Details wie Kopfstützen auf allen Sitzplätzen, elektrische Fensterheber, Funkfernbedienung und einen Touch Screen für Radio und Navigationssystem. Das weitgehend nackte Basismodell des Renault Kwid Standard kostet aktuell 256.968 Rupien; umgerechnet weniger als 3.500 Euro. Der zweite Kleinwagen von Renault mit Namen Pulse liegt mit 503.996 Rupien bereits beim Doppelten und ein Renault Duster startet bei 820.009 Rupien - umgerechnet über 11.000 Euro und somit sogar mehr als in Europa, wo es unter dem Dacia-Label bei knapp über 10.000 Euro losgeht.

Fertigung in Indien

Was für das Designteam rund um Laurens van den Acker schwer war, wurde für die Entwicklungsabteilung zur Herkulesaufgabe, denn die anfängliche Überlegung, Teile aus dem Dacia-Regal für den Renault Kwid kostengünstig wiederzuverwerten wurde schneller als erwartet abgestellt. Die Teile von Modellen wie Duster, Sandero und Lodgy waren schlicht zu teuer für ein Billigstmodell. 98 Prozent des Kwid werden lokal in Indien produziert; 60 Prozent im Großraum Chennai. Während die Verhandlungen mit den Zulieferern normal rund drei Monate in Anspruch nehmen, wurde diesmal eineinhalb Jahre verhandelt. Das Produktionswert von Renault-Nissan kann mit seinen verschiedenen Modellen bis zu 480.000 Konzernmodelle pro Jahr fertigen. Ein Import des Renault Kwid nach Zentraleuropa scheint unwahrscheinlich; doch die Nachfrage auf dem Heimatmarkt dürfte groß genug sein. Rund 30 Prozent der indischen Neuzulassungen entfallen auf das Einstiegssegment von Kleinstwagen. Bleibt abzuwarten, ob Volkswagen beizeiten kontern kann.

pressinform

Wissenscommunity

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?