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Subaru Baja: Hinten ohne

Subaru testet derzeit die Marktchancen für eine Mischung aus Pickup und Limousine. In Amerika steht der Subaru Baja bereits seit einem Jahr bei den Händlern. Wir waren mit dem Exoten unterwegs.

Crossover - die Lust am fröhlichen Kreuzen geht weiter. Subaru testet derzeit die Marktchancen für eine Mischung aus Pickup und Limousine. Taufrisch ist die Idee nicht. In Amerika steht der Subaru Baja (sprich: "Bacha") bereits seit über einem Jahr bei den Händlern. Wir waren mit dem Exoten rund um Hamburg unterwegs.

"Image-Lokomotive"

Mit Importen aus Amerika ist es ja so eine Sache. Was bei Hamburgern und Kaugummi funktioniert hat, lässt sich in Sachen Automobilbau nur bedingt umsetzen. Die motorisierten Highway-Sänften aus der neuen Welt tun sich in Deutschland nach wie vor ungemein schwer. Das weiß man auch bei Subaru und ist dementsprechend vorsichtig. Sollte es der niedrige Pickup tatsächlich nach Deutschland schaffen, rechnet Subaru-Deutschland-Chef Jens Becker mit einem Absatz von lediglich 300 Fahrzeugen. Nicht viel - selbst für Subaru-Verhältnisse. Folgerichtig setzt man andere Prioritäten. "Der Baja wäre eine echte Image-Lokomotive", orakelt Becker und streut damit fleißig Salz in offene Wunden. Trotz Allrad-Antrieb und Boxer-Motor hat es Subaru bisher nämlich kaum geschafft, die angepeilte Premium-Kundschaft zu den Händlern zu treiben.

Sollte der Subaru Baja eine Chance bekommen?

Image-Pflege also. Dafür erscheint der Baja recht gut gerüstet. Zwar schleppt der knapp fünf Meter lange Japaner die optischen Makel des Subaru Outback mit sich herum - kann dafür aber mit der pfiffigen Ladefläche punkten. So ungewöhnlich diese Lösung auf den ersten Blick erscheint - der erfolgreiche Baja-Start in den USA ist kein Zufall. Verbindet er doch die Vorzüge eine Pickups mit den Segnungen einer sportlichen Limousine - Crossover eben.

Alles sehr auffällig

Auf Basis des Subaru Legacy entwickelt, dominiert der Outback-Look. Große Klarglas-Scheinwerfer, wuchtige Stoßfänger und ein mit Unmengen von Chrom verzierter Kühlergrill. Hinzu kommen auffällig ausgestellte Radhäuser, in denen üppige 16-Zoll-Räder ihrer Arbeit nachgehen. Alles sehr auffällig. Und doch so unnötig. Wirklich interessant wird der Baja nämlich nur durch die 1,42 Meter lange, offene Ladefläche. Dort, so erklärt die Pressemitteilung, ist alles bestens aufgehoben was der aktive Freizeitsportler so mitzuschleppen pflegt - Mountainbike, Surfbrett, Tauchausrüstung oder sogar ein Kart. Und was ist, wenn´s regnet? Kein Kommentar. So eine Frage kann wohl nur ein Deutscher stellen...

Plastik-Innenraum

Gänzlich uneuropäisch gibt sich der Baja auch im Innenraum. Zweifarbiges Armaturenbrett, glänzendes Plastik und unendlich weiche Sportsitze. Premium ist zwar anders - ansonsten aber ganz nett. Bis auf den Schalter für die Nebelschlussleuchte. Der wirkt irgendwie gewaltsam hineinoperiert. "Ist er auch", erklärt Subaru-Sprecherin Jutta Sein mit einem Schmunzeln. "Um den amerikanischen Baja bei uns zulassen zu können, musste das sein. In der Serie wird das natürlich wesentlich hübscher!" Na dann...

Unauffälliger Boxer

Gänzlich ohne Kompromisse lässt sich der Baja in Betrieb nehmen. Ein kurzer Dreh am winzigen Zündschlüssel und schon nimmt der 2,5-Liter-Boxer seine Arbeit auf. Zu hören gibt es dabei kaum etwas. Traditionell sind die liegend eingebauten Subaru-Triebwerke echte Leisetreter. Das ändert sich auch dann nicht, wenn man die 1.580 Kilo Quasi-Pickup per Gasfuß und etwas träger Viergang-Automatik in Bewegung setzt. Dabei werden die 165 PS, die der wackere Boxer von sich gibt, den Ansprüchen durchaus gerecht. Von sportlichen Ampelstarts sollte man jedoch lieber die Finger lassen - fürs entspannte Cruisen reicht die Leistung aber allemal.

Subaru Baja

Motor

Vierzylinder Boxer-Motor

Hubraum

2,5 Liter

Leistung

165 PS / 121 kW

Getriebe

Viergang-Automatik

Bremsen

Scheibenbremsen rundum, ABS serienmäßig

Länge/Breite/Höhe

4.910/1.780/1.550 Millimeter

Preis

ab 30.000 Euro

Weich, aber problemlos

Durch die enge Verwandtschaft zu den Subaru-Limousinen hat man im Baja praktisch nie das Gefühl, in einem schwankenden Pickup-Monster über den Asphalt zu pflügen. Lediglich die amerikanisch langen Federwege möchten nicht so recht zu deutschen Landstraßen passen. So vergisst man schnell, dass man eigentlich in einem Lastesel unterwegs ist. Interieur, Komfort und Platz im Fond erinnern definitiv nicht an einen Pickup.

Wehe wenn der Regen fällt

Der luftige Laderaum ruft sich erst dann wieder in Erinnerung, wenn Gepäck mit auf die Reise soll. Fahrräder, Ski und Surfbretter mögen so ganz im Freien ja noch problemlos unterzubringen sein - anders sieht die Sache jedoch bei herkömmlichen Reiseutensilien aus. Die guten alten Kunstleder-Koffer bei einem Regenguss auf der offenen Ladefläche - eine gruselige Vorstellung. Aber vielleicht spendiert Subaru dem Baja beim Start in Deutschland ja noch eine wasserfeste Abdeckung fürs Gepäck.

Umbau? Kein Problem!

Regen hin oder her - wer oft mit sperrigem Gerät unterwegs ist, kann sich mit dem Baja garantiert anfreunden. Die gesamte Ladefläche ist mit unempfindlichen Plastik ausgeschlagen und Verzurrösen gibt es reichlich. Fürs ganz lange Gepäck hat man sich bei Subaru das Switchback-System einfallen lassen. Dahinter verbirgt sich eigentlich nur ein breiter Durchbruch von der hinteren Sitzbank zur Ladefläche. Der Umbau geht ruckzuck. Sitzfläche und Lehnen der Rücksitze umlegen, Klappe öffnen und schon dürften auch 2,29 Meter lange Skisprung-Latten mit auf die Reise. Dumm nur, dass Sven Hannahwald Audi fährt...

Um die 24.000 Dollar kostet so ein Baja in den USA. In Deutschland hält Subaru Preise um die 30.000 Euro für realistisch.

Fazit

Wie schön ist hässlich? Man weiß es nicht. Tatsache ist nur, dass auch der Baja Design-Sünden der Vergangenheit nicht ungeschehen machen kann. Dafür schlägt er sich erstaunlich tapfer. Der Mut zu ungewöhnlichen Lösungen könnte für Subaru aufgehen. Wenn auch anders als geplant. Die erlauchte Premium-Kundschaft wird auch um den Baja einen weiten Bogen machen - dafür könnten sich kleine Handwerker und aktive Freizeitsportler mit der Ladefläche und dem Preis anfreunden. Nicht zu vergessen, die ganz und gar nicht trendigen Camper. In den USA gibt es für den Baja längst praktische Wohnwagen-Auflieger, die genau auf die Ladefläche passen.

Jochen Knecht

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(