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Weltspiegel: Autofahren in Mexiko City: Gefährliches Pflaster

Der August ist in Mexiko City alles andere als ein Traummonat: Temperaturen von kaum mehr als 22 Grad Celsius, mehr als 20 Regentage und in der Straßen einer der größten Städte der Welt herrscht das pure Chaos

Mexiko City: Megacity mit rund 25 Millionen Einwohnern und einer Straßenkriminalität, die dagegen die tiefste New Yorker Bronx als Hort der Sicherheit erscheinen läßt. Das Leben in Mexiko City wird von mehr als fünf Millionen Autos regiert. Die einen knattern in grün-weißen Taxis Marke VW Käfer ("Vochó") durch die engen Straßen, andere lassen sich in gepanzerten Luxuskarossen durch die Stadt kutschieren. Größer als hier könnten die Unterschiede zwischen arm und reicht innerhalb einer einzigen Stadt kaum sein.

Mexiko City - das ist schon wegen der Höhe von 2.300 Metern über dem Meer und ihrer unglaublichen Ausdehnung keine Stadt wie jede andere. Die Polizei ist korrupt, es gibt keinen TÜV - doch dafür geht es für die meisten Autos zweimal im Jahr zur Abgasuntersuchung.

Um Smog und Dreck nicht noch schlimmer werden zu lassen, dürfen Altfahrzeuge vor dem Baujahr 1998 an einem Tag in der Woche nicht fahren. Selbst die Taxler mit ihrem grün-weißen Vocho sind davon betroffen. Wann sie zwangsparken müssen, das zeigt die Ziffernfolge auf dem Kennzeichen. Mit einer 9 oder 0 am Ende ist es besonders bitter: Dann muss der Wagen am Freitag in der Einfahrt bleiben.

Jahrzehntelang drückte der VW Käfer den Straßen von Mexiko City seinen Stempel auf. Die Klapperkisten mit fehlendem Beifahrersitz waren das beliebteste Fortbewegungsmittel. Erst seit Mitte der 90er Jahre spielen Importfahrzeuge in Mexiko überhaupt eine Rolle.

Durch die immer größer werdende Straßenkriminalität ist Mexiko City längst zur Hauptstadt der Panzerfahrzeuge geworden. In kaum einer Stadt weltweit sind derart viele Schutzfahrzeuge unterwegs, wie in der 25-Millionen-Metropole. "Es kommt immer darauf an, wo man hinfährt", sagt der Großindustrielle Gustavo Eduardo Ininguez. "Doch wenn ich in der Stadt unterwegs bin, dann nur mit meinem gepanzerten 7er BMW. Es ist einfach zu gefährlich."

Skoda Octavia: Der fast perfekte Kombi

Gerd Dressel, Geschäftsmann aus Deutschland, ist Tag für Tag mit einer gepanzerten Chauffeurlimousine unterwegs: "Man muss einfach aufpassen und nicht jeden Tag die gleiche Route zur die Arbeit nehmen. Und abends sollte man lieber den sicheren Weg und nicht den kürzesten fahren."

Ein Auto wie ein Esel

Die Reichen auf der einen, die Armen auf der anderen Seite. Die Tage des Kultmobils VW Vochò sind zumindest als Taxi gezählt. Da Taxis maximal acht Jahre alt sein dürfen und die Käfer-Produktion in Puebla 2003 eingestellt wurde, ist Ende 2010 Schluss mit den grün-weißen Krabblern. Einst rollten mehr als 40.000 Vochòs durch Mexiko City. Taxifahrer wie Alberto Osmaya schwören seit Jahrzehnten auf ihren Käfer: "Das Auto ist wie ein Esel. Ein bisschen störrisch, aber am Ende komme ich überall damit hin. Ein Auto wie den Käfer gibt es nicht noch mal."

BMW dagegen hat auf dem mexikanischen Markt für gepanzerte Fahrzeuge alles fest im Griff. Abgesehen vom Schwerpanzer der 7er Reihe lassen die umtriebigen Bayern alle ihre Panzerfahrzeuge in Toluca, westlich von Mexiko City bauen. Die Nachfrage nach den Leichtpanzern des BMW 5er und des neuen BMW X5 ist riesig.

Ihren Schutz lassen sich finanzstarke Mexikaner gerne etwas kosten. Optisch kaum zu erkennen fahren sie Tag für Tag in B4-Panzerung durch die überfüllten Straßen. "Das schützt vor Überfällen und Carnapping", erzählt Ulrich Gut, Direktor im BMW-Panzerwerk in Toluca.

Unglaublich: Fast jeder fünfte BMW ist Mexiko ist gepanzert. Bei anderen Premiummarken wie Audi oder Mercedes sieht es kaum anders aus. Rund 20 Firmen in der Umgebung von Mexiko City panzern Fahrzeuge aller Art – vom unauffälligen VW Jetta über den beliebten Toyota Camry bis hin zum Mega-SUV Chevrolet Suburban.

Aufgebrezelt

Sportwagen oder Kombis sucht man auf den Straßen von Mexiko City zumeist vergeblich. Auch Dieselfahrzeuge sind verpönt, denn bei einem von den staatlichen Tankstellen Pemex subventionierten Kraftstoffpreis von rund 50 Cent pro Liter interessiert sich kein Autofahrer für effiziente Antriebe.

Stattdessen wird im Norden der Stadt getunt, was Chip und Fahrwerk hergeben. Zwar nicht mehr ganz so viel wie vor ein paar Jahren, aber noch immer schmücken an sich wenig sportliche Tuningboliden wie VW Jetta oder Hyundai Atos übel aufgebrezelt die Straßen. Besonders Billigmodelle wie Chevy Corsa, Nissan Tsuru oder VW Pointer – alle umgerechnet zwischen 6.000 und 8.000 Euro teuer – erfreuen sich großer Beliebtheit und bevölkern die große Ausfallstraßen ebenso wie die Prachtmeile Paseo Reformer. Dabei haben entgegen dem Anschein nicht mal alle Einwohner alle einen Untersatz mit vier Rädern. Viele sind mit dem Fahrrad oder einem Motorrad unterwegs. Und 4,5 Millionen Bewohner nutzen täglich die überfüllte Metro.

An jeder Ecke steht die Polizei im Dodge Charger, Ford Focus oder Jeep Cherokee. Gepanzerte Autos fahren nicht nur die ebenfalls überall anzutreffenden Sturmtrupps, die in den dunklen Ecken für Ruhe sorgen. Aufgrund der großen Gefahr bei Tag und besonders nach Sonnenuntergang sind die Polizisten mit Schutzwesten ausgestattet und schwer bewaffnet.

Die Ordnungshüter von Mexiko City sind aber auch dafür bekannt, dass sie dann und wann gerne einmal ein Auge zudrücken. Das gilt auch im Straßenverkehr. Zwischen 23 Uhr und 5 Uhr muss man an der Ampel nicht unbedingt halten.

Stefan Grundhoff, Mexiko City / pressinform / PRESSINFORM

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(