HOME

Polizei-Test: Anderen helfen? Nein, Danke! Bei einem Unfall fahren alle vorbei

In Oranienburg hat die Polizei einen Unfall an der Landstraße nachgestellt. Kaum jemand half, neun von zehn Fahrzeugen fuhren achtlos vorbei. Im Ernstfall hätten die "Verletzten" sterben können.

In dem Unfall simulierten zwei junge Frauen die "verletzten" Insassen.

In dem Unfall simulierten zwei junge Frauen die "verletzten" Insassen.

Hersteller

Ein überschlagenes Auto liegt auf dem Dach neben der Fahrbahn, darin liegen zwei mit Blut verschmierte Insassen. Die Polizei in Oranienburg wollte wissen, was passiert. Steigen vorbeifahrende Autofahrer aus und helfen? Oder fahren sie achtlos vorbei? Das erschreckende Ergebnis: Die meisten reagieren gar nicht, sie fahren einfach weiter. Auf einem Video ist gut zu erkennen, wie selbst ein Fahrradfahrer vorüber radelt, nachdem er zuvor neugierig in den Wagen blickte.

Endlich hält ein Motorradfahrer. Sein Versuch die nachfolgenden Autos zum Anhalten zu bewegen scheitert, die Wagen ignorieren den winkenden Mann und fahren in Kurven um ihn herum. Erst ein zweiter Motorradfahrer hält. Dann wollten sie den "Verletzten" helfen, bis die Polizei den Irrtum aufklärte.

"Nur jeder zehnte Fahrer hat überhaupt angehalten. Manchmal mussten die Insassen zehn Minuten warten, bis überhaupt etwas passiert", so die Polizei. Im Ernstfall können diese zehn Minuten lebensentscheidend sein.

Unfall auf der A3: Gaffer auf der Autobahn - Feuerwehr setzt unkonventionelle Mittel ein

Die Ausreden der "Nicht-Helfer"

Hinter der vermeintlichen Unfallstelle wurden die Vorbeifahrer zur Rede gestellt.

Ihre Ausreden waren haarsträubend:

"Das war nur eine Puppe, glaube ich."

"So schnell kann ich doch gar nicht bremsen."

"Ich wollte bei nächster Gelegenheit mal anhalten."

Im Ernstfall hätten sie wegen unterlassener Hilfeleistung belangt werden können. Vorausgesetzt jemand hätte Kennzeichen der Vorbeifahrer notiert. In diesem Fall fehlte die Rechtsgrundlage, denn die angeblichen Unfallopfer waren nur Statisten.

Übung oder schlimmer Prank?

Derartige Tests sind umstritten. Hier mussten die Helfer auf einer engen Landstraße halten und ihre Fahrzeuge stehen lassen. Schnell kann aus so einer Übung ein echter Unfall entstehen. Zudem bringt die Polizei Unbeteiligte in eine extreme Stresssituation. Die Helfer glaubten, die Insassen in dem Wagen würden sterben. Geschockte Helferinnen standen weinend an der Unfallstelle. Wenn man so will, weil die Polizei ihnen einen "Streich" gespielt hat. Der Sprecher der Polizei verteidigte das Vorgehen gegenüber der "Bild"-Zeitung: "Wenn man Leute erreichen will, muss man die Realität zeigen. Und die ist eigentlich sogar noch härter. Das Unfallaufkommen ist stetig wachsend. Nicht nur in Brandenburg, sondern auch in anderen Bundesländern."

Kein Einzelfall

Die Übung ist kein Einzelfall. Immer wieder liegen Verkehrsopfer stundenlang am Wegesrand.  Userin EleaEluanda schilderte auf Netmoms.de einen eigenen Hilfseinsatz. Ein Wagen mit einer Familie wurde von einem jungen Mann gerammt. Userin EleaEluanda und ihrem Mann gelang es, alle Verletzten zu bergen und in ihrem VW-Bus unterzubringen. Aber geholfen hat ihnen niemand. "Zum Glück war niemand wirklich schwer verletzt. Was ich aber bei der ganzen Sache am allerschlimmsten fand: Wir waren das einzige Auto, das gehalten hat. Alle anderen sind vorbei gefahren. Und es war verdammt viel Verkehr an diesem Abend, aber kein Schwein (sorry für den Ausdruck) hat angehalten, nicht mal um zu fragen, ob noch Hilfe gebraucht wird. Der Babysafe stand neben der Autobahn, der war knallrot, den hat man gut gesehen. Aber nicht mal der hat noch jemanden zum Anhalten gebracht. Schrecklich ...."

Die Motorradfahrer, die geholfen hatten, fanden die Übung der Oranienburger Polizei richtig. "Man hat eben zu helfen. Ich finde es eine Sauerei, wenn die Leute einfach vorbeifahren."

Wissenscommunity

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?