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Viermal "Mangelhaft": Vor diesen Autokindersitzen warnt die Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat Autokindersitze untersucht und viele gute gefunden. Viermal aber gab es die Note "Mangelhaft" - wegen Sicherheitsmängel und kritischer Schadstoffe.

Autokindersitze

Autokindersitze im Test: Viele sind gut, aber vier fallen durch

Die Auswahl an Autokindersitzen ist groß, welchen sollen Eltern bloß kaufen? Entscheidungshilfe kommt von der Stiftung Warentest. 37 aktuelle Modelle haben die Warentester gemeinsam mit dem ADAC unter die Lupe genommen. Ein "Sehr gut" vergaben die Tester nicht, immerhin 22 Sitze waren aber "gut". Bedenklich: Vier Autokindersitze fielen mit "Mangelhaft" komplett durch.

Autokindersitze mit Sicherheits- und Schadstoffproblemen

So versagte der Casualplay Multipolaris Fix für Kinder von 9 bis 36 Kilo im Sicherheitstest: Die Prüfpuppe, die einen einjährigen Fahrgast simulierte, riss es beim frontalen Crashtest halb aus dem Sitz, weil der tischartige Fangkörper vor dem Bauch des Kindes dieses nicht gut genug hielt.

Ein anderes Problem zeigte sich beim Saturn iFix von LCP Kids (ebenfalls 9 bis 36 Kilo). Er hielt die Prüfpuppe zwar, doch der Gurt verlief schlecht. Bei einem schweren Aufprall würde er so stark in den Bauch einschneiden, dass die Organe des Kindes schwer verletzt werden können, kritisieren die Tester.

Kein Sicherheits-, aber ein Schadstoffproblem haben zwei Babyschalen von Joolz. Der Bezugsstoff der Modelle iZi Go Modular und iZi Modular i-Size base enthielt laut Warentest bedenkliche Mengen des Flammschutzmittels TCPP, das als möglicherweise krebserregend gilt. An allen anderen Sitzbezügen hatten die Tester schadstofftechnisch nichts auszusetzen.

Gute Autokindersitze

Bei den Babyschalen bis 13 Kilo Körpergewicht schneidet der Cybex Aton 5 (130 Euro) am besten ab. Bei den Babyschalen nach i-Size-Norm (bis 105 Zentimeter Körpergöße) bleibt der Kiddy Evo-Luna i-Size (480 Euro) aus dem letzten Test vom Herbst 2016 ungeschlagen.

Für Kleinkinder mit einem Gewicht von 9 bis 18 Kilogramm ist der Kiddy Phoenixfix 3 - ebenfalls aus dem vergangenen Test - immer noch der Beste (259 Euro). Für Ältere von 15 bis 36 Kilo ist der Cybex Solution M SL für 130 Euro oder in der Isofix-Variante für 150 Euro am besten getestet.

In allen Kategorien gibt es ebenfalls "gut" getestete Alternativen. Den kompletten Test der Autokindersitze finden Sie gegen Gebühr hier.

Ein Crashtest-Video vom vorangegangenen Test:

Aufnahme des Kindersitztests von ADAC und Stiftung Warentest
bak
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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