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BMW M3 / M4 Competition: Nachschlag

BMW schärft längst überfällig seine beiden Modelle M3 / M4 nach. Die Sportversionen der bayrischen Mittelklasse bekommen mit dem Competition den artgerechten Nachschlag auf 450 PS.

BMW M4 Competition 2016

BMW M4 Competition 2016

Als die Sportversionen BMW M3, M4 Coupé und M4 Cabrio das Licht der Welt erblickten, staunten viele Motorsportfans nicht schlecht. Hatte man angesichts der starken Konkurrenz von Audi RS4, Cadillac ATS oder besonders Mercedes C 63 AMG rund 500 PS erwartet, gab es beim Generationensprung gerade einmal eine zarte Leistungsspritze von 420 auf 431 PS. Immer wenn die Kritik lauter wurde, hörte man aus Garching den selbstbewussten Hinweis auf Leer- und Leistungsgewicht, das besser als bei der Konkurrenz sei.

Nachschlag
BMW M4 Competition 2016

BMW M4 Competition 2016

Doch im Freundeskreis oder bei den Kollegen interessiert sich für das Abtropfgewicht allein niemand. Hier müssen harte Zahlen wie PS-Leistung und Höchstgeschwindigkeit auf den Tisch. Nachdem der sportliche Arm von BMW mit dem 500 PS starken M4 GTS endlich auf ein sinnvolles Maß nachgezogen hat, gibt es ohne Wassereinspritzung nunmehr die zahme Variante, die an sich die Normalversion sein sollte.

Die Zwillinge aus BMW M3 / M4 bekommen nun den standesgemäßen Leistungsnachschlag auf 331 kW / 450 PS. Den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 schaffen beide mit dem optionalen Doppelkupplungsgetriebe nunmehr in vier Sekunden. Der Kraftstoffverbrauch liegt zwischen 8,3 und 8,8 Litern auf 100 Kilometer. Zum Competition Paket gehört neben der Anpassung der Motorleistung auch das M-Differenzial und das adaptive M-Sportfahrwerk, das umfassend an die gesteigerte Leistung und Dynamik angepasst wurde. Neben neuen Federn, Dämpfern und Stabilisatoren wurden auch die Kennlinien der drei Modi (Comfort, Sport und Sport+) modifiziert. Geschmiedete sowie gewichts- und steifigkeitsoptimierte 20-Zoll-Leichtmetallräder mit Mischbereifung (vorn: 265/30 R20, hinten: 285/30 R20) runden das Paket im Bereich Fahrwerk ab.

Innen gibt es Leichtbau-Sportsitze mit verbessertem Halt. Sicherheitsgurte mit eingearbeitetem BMW M Streifen tragen ebenfalls zur extrem sportlichen Interieur-Anmutung bei. Ohr und Augen werden zudem auf die Sportabgasanlage mit schwarz verchromten Endrohren aufmerksam. Details wie Seitenrahmenzierleiste, Fensterschachtabdeckung sowie Außenspiegelrahmen und -fuß sind ebenso in Schwarz hochglänzend ausgeführt, wie BMW Niere, die M-Kieme und Modellbezeichnung am Heck. Das Competition Paket für BMW M3 und BMW M4 ist ab März 2016 zu Preisen von 7.300 Euro (M3 und M4 Coupé) bzw. 6.400 Euro (M4 Cabrio) verfügbar. Basispreis für den BMW M3 ist somit 79.100 Euro.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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