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Mythos VW Bulli: Mit dem Bulli auf Reisen: 44 PS, 18 Länder, 14.200 Kilometer

Der VW T1-Bulli ist Mythos und Lebensgefühl. Fotodesigner Peter Gebhard hat seinem rot-weißen Bulli eine besondere Liebeserklärung gemacht - und reiste mit ihm 14.200 Kilometer quer durch Europa. Herausgekommen ist eine Hommage an die Freiheit.

Das große Bulli-Abenteuer

Vom Bosporus in der Türkei ging es für den Bulli-Liebhaber einmal quer durch Europa. Warum er sich ausgerechnet Istanbul als Startpunkt seiner Tour ausgesucht hatte? Istanbul sei "seit Jahrhunderten Nahtstelle und zugleich Brücke zwischen Europa und Asien", schreibt Gebhard. Wo starten, wenn nicht hier?

Wer in einem VW-Bulli verreist, bewegt sich nicht einfach von A nach B. Es ist diese Mischung aus Freiheit und Abenteuerlust, die einen antreibt - und selbst dann nicht entmutigen lässt, wenn der Wagen einmal zicken sollte. Von diesem besonderen Lebensgefühl weiß Fotodesigner und TV-Autor Peter Gebhard wohl am besten zu berichten. Er hat sich einen lang gehegten Traum erfüllt und reiste im VW T1-Bulli von Istanbul ans Nordkap. Auf insgesamt 14.200 Kilometern begleitete ihn sein rot-weißer Bus einmal quer durch die Landschaft Europas.

In "Das große Bulli-Abenteuer" (Frederking & Thaler Verlag) erzählt Gebhard von seiner "Entdeckungstour", wie er es nennt. Sein Bildband ist wunderbar bodenständig und dabei wildromantisch. Er berichtet von kauzigen älteren Herren mit Pfeife im Mundwinkel, aufdringlichen Zoll-Beamten und Lagerfeuern am Seeufer. Dreh- und Angelpunkt dieses Abenteuers ist Gebhards betagter T1-Bulli. Er zieht sich wie ein rot-weißer Faden durch die Reise, ist Fotomodell und Fortbewegungsmittel in einem. Ein Bildband für Menschen mit Fernweh und solche, die unbedingt Reisefieber verspüren wollen.

ikr

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.