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Citroën Type H Bausatz: Endlich rollt die französische Wellblechkiste wieder

Der Type H ist mindestens so französisch wie die Ente. Ein Designer hat einen Umbausatz entwickelt, der den drögen Citroën Jumper in den legendären Transporter verwandelt. Zumindest ein wenig.

Der Vergleich von Original und Umbau.

Der Vergleich von Original und Umbau.

 Transporter Type ist in Frankreich so wichtig wie hierzulande der VW Bulli. Eine rollende Legende, entwickelt wurde er in der unmittelbaren Nachkriegszeit – vom Band lief der H von 1948 bis 1981. Unverkennbar war seine eingedrückte Hundeschnauze und die Außenhülle in Form von Wellblech. In Frankreich und Belgien war der Type H jahrzehntelang der meistgenutzte Lieferwagen.

Citroën Type H Bausatz: Die französische Wellblechkiste kommt wieder
Vieles ist ganz anders, aber der Eindruck stimmt.

Vieles ist ganz anders, aber der Eindruck stimmt.

Bodykit aus Fiberglas 

Der ungarische Designer David Obendorfer hat einen Umbausatz entwickelt, der einen modernen Jumper in ein H-Modell verwandelt. Oder zumindest ähnlich aussehen lässt. Aus der Ferne ...  Aber cool ist es doch. Zu kaufen gibt es den Bodykit bei "FC Automobili" in Italien – und es werden gleich mehrere unterschiedliche Bausätze angeboten. Der Jumper kann ein Transporter oder ein Bus sein – aber auch Varianten als Camper oder Foodtruck sind möglich. Puristen sind die Plastikteile vermutlich ein Graus, aber sie bieten eine einfache Möglichkeit einen Wagen im Retro-Look zu fahren, der technisch auf der Höhe der Zeit ist. 

Es ist nicht der erste Retro-Wagen von Obendorfer. Am Computer hat er spannende Neuinterpretationen vom Käfer, dem Renault 4 und dem Fiat 600 entworfen. Der Unterschied: Der Bodykit existiert als echter , die Neuentwürfe hingegen nur als Computersimulationen. Nachteil für Puristen: Man klebt eine Menge Kunststoff auf den Wagen. Vorteil: Der eigene Wagen sieht aus wie ein Unikat, ohne dass man sich den Mühen eines OIdtimer-Fahrers unterwerfen müsste.

Wiedergeburt der Seele

"Mit unserem Design wollen wir nicht die Formen des originalen Fahrzeugs kopieren. Wir haben versucht die Seele der Auto-Ikone einzufangen und haben diese dann mit einem nostalgischen Fiberglasanzug neu interpretiert. Das ist Retrolook aber auch tief im Lebensgefühl der Gegenwart verbunden", sagt Obendorfer.

Die Seiten des Jumpers werden mit Teilen im Wellblech-Look beplankt. Die Front des Fahrzeuges wird komplett neu eingekleidet. Die Illusion ist ziemlich perfekt, obwohl die Formen des Jumpers erhalten bleiben. Die schmal zulaufende Motorhaube des H gibt es natürlich nicht, der Eindruck ist nur eine optische Illusion.

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Die 4,85 Meter lange Fließheck-Limousine wird im September 2016 auf dem Pariser Automobilsalon vorgestellt. 

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