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Fahrbericht: VW Polo GTI: Kleiner Wolf

Vor knapp 30 Jahren ließ Volkswagen den ersten Polo mit dem Kürzel GTI und 120 PS unter der Haube auf die Straße los. In der neuen Generation ist der Sport-Polo nun bei knackigen 200 PS angekommen.

Volkswagen Polo GTI 2018

Volkswagen Polo GTI 2018

Rot gehört zum Image bei den GTI-Modellen aus Wolfsburg. Das ist beim neuen VW Polo GTI nicht anders: Rot lackiert die Bremssättel, rot die Linie, die über den Kühlergrill läuft und weiter in die (optionalen) und dunkel hinterlegten LED-Scheinwerfer, rot die Ziernähte im Innenraum, unter anderem am DSG-Wählhebel, an den Fußmatten und den Sitzen, überwiegend rot das Display im Armaturenbrett. Dazu kommen an der Front eine zusätzliche Spoilerlippe unten, der Kühlergrill in Waben-Optik, serienmäßige Nebelscheinwerfer, Seitenschweller, ein zweifarbiger Dachspoiler, Chrom-Doppelendrohr, GTI-Felgendesign und ebenfalls dunkel hinterlegte LED-Heckleuchten. Dieser Polo, so die Botschaft, ist ein echter GTI.

Kleiner Wolf
Volkswagen Polo GTI 2018

Volkswagen Polo GTI 2018

Das zeigt auch schon der Blick ins Datenblatt: 147 kW/200 PS - das hatte auch schon der große Bruder Golf GTI in der fünften Generation. Aus dem zwei Liter großen Turbo-Vierzylinder des neuen Polo GTI, der per Knopfdruck gestartet wird, holen die Ingenieure außerdem ein maximales Drehmoment von 320 Nm heraus. Mindestens bis zum Sommer nächsten Jahres muss ein DSG-Getriebe diese Kraft bändigen, die an die Vorderräder geht - erst dann soll auch eine 6-Gang-Handschaltung soweit sein.

Mit dem DSG zieht der 1,35 Tonnen schwere Polo GTI bei einem Leistungsgewicht von 6,78 kg/PS in nur 6,7 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h - eine leichte Verzögerung bei der Gasannahme inbegriffen. Damit liegt er ziemlich gleichauf zum Opel Corsa OPC oder dem Mini Cooper S. Als Höchstgeschwindigkeit gibt VW für den viertürigen Polo GTI 237 km/h an. Mit einem Verbrauch von offiziell 5,9 Litern auf 100 Kilometern wird man im Alltag nicht klar kommen - wer GTI fährt, fährt sportlich. Unter knapp neun Litern Super braucht man es gar nicht erst versuchen. Da hilft auch das serienmäßige Start-Stopp-System nicht viel weiter.

Das 6-Gang-DSG, das auch über zwei Wippen am Lenkrad manuell geschaltet werden. kann, passt zum Polo GTI - es schaltet knackig durch und sorgt mit dafür, dass der kleine Wolf aus Wolfsburg auch so sportlich abgeht, wie versprochen - sobald man per Knopfdruck in der Mittelkonsole den Sportmodus eingeschaltet hat. Ansonsten reagiert der Polo GTI eher wie ein kraftvolles, aber gutmütiges Alltagsauto. Im Sportmodus allerdings drehen die Gänge bis zum Anschlag, die Federung versteift sich bis kurz vor die Ruppigkeit, die Gasannahme wird etwas präziser und die Lenkung einen Tick direkter. Gleichzeitig ändert sich die komplette Geräuschkulisse: Der Sound wird kerniger, wenn man Geschwindigkeit wegnimmt, sprotzt der Motor Stöße von Zwischengas und knallt gelegentlich simulierte Fehlzündungen zum Endrohr raus. Ganz wie ein Großer. Im Alltag ist der Polo GTI ein netter, leiser Zeitgenosse, der weder Umgebung noch Insassen durch einen unnötig hohen Geräuschpegel nervt.

Das serienmäßige Fahrwerk, das den GTI auch um 1,5 Zentimeter tiefer legt, entspricht ansonsten weitgehend dem Sportfahrwerk, das als Option auch für den normalen Polo bestellbar ist. Optional bietet VW beim GTI ein mit schaltbaren Dämpfern ausgestattetes "Sport-Select"-Fahrwerk an. Im Sportmodus hält es den GTI selbst dann noch unbeirrbar in der Spur, wenn es in rasantem Tempo um enge Kurven geht. Das Heck versucht nicht einmal, auszubrechen, der Wagen versetzt nicht, selbst mit den unterschiedlichen Reibungskoeffizienten von Asphalt und Curbs kommt der Polo ohne Verzögerung klar. Beim Herausbeschleunigen aus der Kurve ist trotz Frontantrieb kein Gewusel in der präzisen, elektromechanischen Lenkung spürbar, die Vorderreifen verlieren nie den Grip. Dafür sorgt auch die serienmäßig verbaute Differenzialsperre. Im Normalmodus wird der Polo GTI dann zu einem komfortabel abgefederten Alltagsauto, mit dem sich auch lange Strecken ohne gestauchte Wirbel bewältigen lassen.

LKW-Fahrer fährt über Brücke in Genua

Serienmäßig sind 17-Zoll-Alufelgen montiert, auf die 215 mm breite Reifen gezogen werden. Optional erhältlich sind 18-Zoll-Räder. Der Polo GTI baut auf dem erweiterten Modularen Querbaukasten des Konzerns auf und ist um zehn Zentimeter in der Länge auf 4.053 mm gewachsen. Das verschafft den Passagieren vor allem hinten deutlich mehr Platz und vergrößert den Kofferraum auf (mindestens) 351 Liter.

Ohnehin, der Innenraum. Die Optik ist gediegen sportlich, als Farben dominieren Rot und Schwarz. Die mattierte Verblendung im Armaturenbrett wirkt edel, die Verarbeitung ist auch in den etwas versteckteren Ecken ohne Tadel. Und - klar - die Sitze sind mit Stoff im GTI-Karomuster bezogen. Wen Karo nervt, der kann auch Leder ordern. Während die Vordersitze auch für größere Passagiere weit genug einstellbar sind, könnte das in Tiefe und Neigung variable, sportlich kleine Lenkrad etwas mehr Verstellweg gebrauchen. Die Sportsitze bieten einen ausgezeichneten Seitenhalt auch in schnellen Kurven. Was fehlt sind Haltegriffe über den Türen. Das Armaturenbrett im Polo GTI ist nun voll digitalisiert und vielfältig einstellbar. Wer will, der kann sich auf der zentralen Touchscreen auch allerhand sinnfällige Messwerte anzeigen lassen.

In Sachen Assistenzsysteme hat VW dem Golf GTI alles mitgegeben, was über den Golf mittlerweile nach unten in die neue Polo-Generation gewandert ist - und was der Käufer optional zu zahlen bereit ist. Von Front Assist mit City-Notbremsfunktion und Fußgängererkennung bis zu ACC, Multikollisionsbremse, vorausschauendem Innsassenschutzsystem, Ausparkassistent bis zum Tote-Winkel-Sensor ist aller erhältlich - selbst die unsägliche Müdigkeitserkennung. Preislich liegt der VW Polo GTI um die 23.000 Euro - offizielle Zahlen sind noch nirgends zu finden. Aber bei den ersten Händlern steht er im Internet bereits bei 21.888 Euro.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(