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Jaguar XJ 3.0 AWD: Fährtenleser

Der Jaguar XJ hat es weltweit schwer gegen die Luxuskonkurrenz aus deutschen Landen. Damit der Rückstand gegen 7er, S-Klasse und A8 kleiner wird, legen die Briten jetzt den längst überfälligen Allradantrieb nach.

Der 5,13 Meter lange Jaguar XJ ist eine bekannt gute Luxuslimousine mit unbestrittenen Qualitäten in Komfort und Fahrdynamik. Bei dem Versuch, der Marke ein frischeres Image zu geben, überspannte man den Bogen beim Topmodell Jaguar XJ etwas. Insbesondere bei vielen Altkunden sorgte die auslaufende Dachlinie und das Heck, die das Luxusmodell fast wie eine Fließhecklimousine dastehen lässt, für Bauschmerzen. Für andere war der XJ der erfolgreiche Aufbruch in eine neue Welt. Schlimmer jedoch der Fehler, dass man die Wichtigkeit der Dreiliter-Benzinerklasse sowie der Allradversionen unterschätzte. Gerade in den USA lässt sich eine Luxuslimousine kaum noch ohne einen zumindest optional erhältlichen Allradantrieb verkaufen. Auch in Europa erfreuen sich die zumeist dieselgetriebenen Luxusschiffe von BMW, Audi und Mercedes mit 4x4-Antrieb einer immer größeren Beliebtheit.

Mit dem in zwei Radständen erhältlichen Jaguar XJ 3.0 AWD schlägt Jaguar zwei Fliegen mit einer Klappe. Der drei Liter große Sechszylinder mit Kompressoraufladung macht dem 1,9 Tonnen schweren Luxusmodell ganz schön Beine. 250 kW / 340 PS und ein maximales Drehmoment von 450 Nm in einem Band zwischen 3.500 und 4.000 Touren sorgen für standesgemäßen Vortrieb. 0 auf Tempo 100 schafft der Allradler in 6,4 Sekunden; eine halbe Sekunde langsamer als die Version mit Hinterradantrieb. Klassenüblich ist die abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Der Normverbrauch liebt mit 9,8 Litern Super auf 100 Kilometer einen knappen halben Liter über dem Standard-XJ mit drei Litern Hubraum. Der neue Sechszylinder-Kompressor läuft weich und sehr drehfreudig. Der Klang ist dünn - der Vortrieb eindrucksvoll.

Insbesondere mit Blick auf den amerikanischen Markt macht der Allradantrieb in einem Benzinermodell den Anfang. Während die internationale Konkurrenz ihre Allradversionen zwischen New York und Los Angeles sowie Austin und Lake Placid bevorzugt mit noch leistungsstärkeren Achtzylinderversionen verkauft, liegt der Grund für die V6-Entscheidung auf der Hand. Das Triebwerk wurde komplett neu entwickelt und so hatte man es vergleichsweise leicht, den zusätzlichen vorderen Antrieb durch die geänderte Ölwanne des Motors zu führen. Der Aufwand bei den bestehenden Triebwerken wäre groß und die Kosten somit hoch gewesen. Doch längst ist es kein Geheimnis mehr, dass mit Blick auf die zunehmend allradaffinen Märkte in Europa mittelfristig ein Diesel-Allradler kommen soll. Schon deshalb, weil dieser bei der deutschen Konkurrenz ebenfalls längst im Programm ist.

Im normalen Fahrbetrieb ist vom Allradantrieb nichts zu spüren. Die 340 PS werden über die Achtgang-ZF-Automatik oberhalb von zehn km/h nahezu komplett an die Hinterachse gebracht. Bis zu dieser Geschwindigkeit gelangt ein Teil der Motorleistung nach vorn, um eine gute Beschleunigung zu gewährleisten. Verlieren die hinteren Räder an Haftung, gelangt ein Teil der Kraft über eine im Verteilergetriebe verbaute Lamellenkupplung auch an die vorderen Räder. Kombiniert ist der Allradantrieb mit den drei Fahrprogrammen Normal, Dynamic und Winter, die sich auch auf die Dämpferabstimmung auswirken. "Im Winterprogramm liegt die voreingestellte Kraftverteilung bei 30:70 zugunsten der Hinterachse. Das sorgt für eine gute hecklastige Fahrdynamik", erklärt Jaguar-Techniker Simon Barnes, "bei Bedarf durch besonders rutschigen Untergrund können für den bestmöglichen Vortrieb bis zu 50 Prozent der Kraft nach vorne transferiert werden."

Der Fahrer merkt vom variablen Allradantrieb nur, dass der Jaguar XJ 3.0 AWD sicherer in der Spur bleibt und sich auch bei Schnee, Eis und Nässe sicher seinen Weg bahnt. Das Zusatzgewicht von 120 Kilogramm für den Allradantrieb fällt vergleichsweise üppig aus, weil umfangreiche Veränderungen von Motor und Vorderwagen nötig waren. Problem: bei der Entwicklung der verwandten Jaguar-Limousinen XF und XJ hatte man sich eigens gegen Allradversionen entschieden, um die Kosten im Rahmen zu halten. Jetzt wurde nachgebessert. Der mindestens 80.320 Euro teure Jaguar XF 3.0 Diesel mit seinen 275 PS ist bis auf weiteres nicht mit Allradantrieb zu bekommen. Der 4x4-Vortrieb im neuen XJ 3.0 AWD startet bei 91.160 Euro für das Modell mit kurzem Radstand. Der Allrad-Aufpreis liegt somit bei 4.650 Euro. Die Langversion kostet weitere 4.000 Euro mehr.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(