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Schock-Video aus England: Brutalo-Radler klagt über sein zerstörtes Leben

Andrew H. überfuhr eine Dreijährige auf dem Gehweg. Nun sagt er, die Mutter des Kindes habe sein Leben zerstört. Denn in seiner Heimatstadt werde er bedroht und beschimpft - und das völlig zu Unrecht.

Der "mieseste Radfahrer" aller Zeiten hat sich mit deutlichen Korrekturen zur bisherigen Berichterstattung zu Wort gemeldet. Zur Erinnerung: Auf einer Überwachungskamera ist klar zu sehen, wie Andrew H. ein Kleinkind auf dem Gehweg überfährt. Ursache des Unfalls ist eindeutig sein illegales Fahren auf dem Fußgängerweg. Seine hohe Geschwindigkeit machte es unmöglich, den Unfall zu vermeiden, als das Kind auf den Gehweg trat.

Radler Andrew H. bestreitet gar nicht, dass er den Unfall verursacht habe. Dennoch meint er, die Interviews der Mutter Lauren H. hätten nun "sein Leben" zerstört. Seit dem Vorfall werde er in seiner Heimatstadt Blackpool beschimpft und bedroht, denn auf dem Video ist H. gut zu erkennen. Er behauptet, er sei nicht vom Unfallort geflohen. Im Gegenteil, er habe sich bei der Mutter sofort für sein Verhalten entschuldigt. Inzwischen habe er von sich aus die Polizei aufgesucht und sich auch per Email bei der Familie entschuldigt.

Das Video würde nur den kurzen Moment des Unfalls zeigen und fälschlich den Eindruck erwecken, dass er weggefahren sei. Diesen Eindruck verstärkte Lauren H. noch, als sie den Medien sagte, dass der Radfahrer sie beschimpft habe, bevor er auf seinem Rad geflohen sei.

Andrew H. behauptet hingegen, er sei selbst nach seinem Sturz wie in einem Schock gewesen und habe gar nicht mit dem Rad fahren können. Eine Version, die seine Familie bestätigt. Seine Mutter Linda H. sagte zur "Daily Mail": "Er war gar nicht in der Lage zu fahren. Sein Vater musste ihn mit dem Auto abholen."

Danach habe er das Richtige gemacht, er sei sofort zur Polizei gegangen. "Er hat nie Ärger gehabt. Er ist ein ruhiger Junge."

Die beiden Versionen stehen nun nebeneinander. Die Polizei bestätigte allerdings, dass der junge Fahrer sich selbst angezeigt habe. Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass das schnelle Fahren auf dem Gehweg generell verboten sei.

Das Kind erlitt nur bei dem spektakulären Zusammenstoß Schnitte und Abschürfungen - im Großen und Ganzen ging der Unfall aber glimpflicher aus, als das Video vermuten lässt.

Gernot Kramper
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