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Einfache Verkehrsregel: Regeln für Rettungsgassen sind simpel – doch warum scheitern so viele Autofahrer daran?

Nach Autobahn-Unfällen muss eine Rettungsgasse für Helfer gebildet werden. Jede Sekunde Verzögerung kann über Leben und Tod entscheiden. Doch immer wieder scheitern Autofahrer daran. Warum? Gemeinsam mit Polizei, Feuerwehr und ADAC haben wir versucht, eine Antwort zu finden.

Rettungsgasse: Die Regeln sind simpel – die Verstöße jedoch zahlreich

Sobald der Verkehr ins Stocken gerät, sind die Vorbereitungen für eine Rettungsgasse zu treffen (Symbolfoto)

Getty Images

Bei Verkehrsunfällen zählt oft jede Sekunde, die Krankenwagen und Feuerwehr früher am Unglücksort sein können. Diese Momente entscheiden nicht selten über Leben und Tod. Voraussetzung für eine schnelle Hilfe ist es jedoch, dass sich alle Autofahrer, die sich hinter der Unfallstelle befinden, an der Bildung einer Rettungsgasse beteiligen. Genau hieran aber scheitert eine erfolgreiche Rettung allzu oft.

Rettungskräfte mussten zur Unfallstelle laufen

"Wer links fährt, weicht nach links aus, alle anderen nach rechts", lautet kurz zusammengefasst die Regelung zur Bildung einer Rettungsgasse bei Autobahnunfällen, wie es unter anderem der ADAC auf seiner Website kompakt und unmissverständlich zusammenfasst. Das bedeutet, dass der Fahrer, der auf der linken Spur fährt, im Falle eines Staus an den linken Rand fährt. Fahrer der mittleren Spur(en) oder der rechten Spur weichen so weit wie möglich nach rechts aus. Die Rettungsgasse entsteht dadurch automatisch rechts neben der linken Spur.

Erst vergangenen Freitag kam es auf der A3 bei Henne-Dambroich zu einem schweren Verkehrsunfall, der die Rettungsgassenproblematik abermals verdeutlicht hat. Am Unfall beteiligt waren drei Lastwagen. Einer der Lkw raste mitten ins Stauende und krachte dabei in einen zweiten Lastwagen. Dessen Fahrer wurde lebensgefährlich verletzt. Die Situation wurde dann aber noch gefährlicher, weil Rettungskräfte nicht schnell zum Unglücksort kamen. Wegen der fehlenden Rettungsgasse hätten sie mit ihrer Ausrüstung rund 500 Meter zu Fuß zur Unfallstelle laufen müssen, erklärte die zuständige Feuerwehr später. Unterwegs versuchten die Retter, vor allem Lastwagenfahrer dazu zu bewegen, ihre Fahrzeuge auf den Seitenstreifen zu fahren und damit eine Rettungsgasse freizumachen. Ein schwerverletztes Unfallopfer konnte erst nach eineinhalb Stunden aus dem Führerhaus befreit und in ein Krankenhaus gebracht werden.

Sobald es sich staut: Rettungsgasse!

Warum gibt es so häufig Schwierigkeiten mit Rettungsgassen? Laut ADAC ist die Aussage, dass Probleme mit der Bildung von Rettungsgassen allgemein zunehmen, zunächst zu pauschal. Die Problematik erfährt jedoch gerade in jüngster Zeit mehr mediale Aufmerksamkeit, wie Christopher Köster vom ADAC auf stern-Anfrage erläutert. Die Kenntnis der Rettungsgassen-Regelung werde nach wie vor bei Führerscheinanwärtern geprüft, sodass auch hier kein Missstand erkennbar sei. Auch betrifft das Problem laut der Hamburger Polizei vorrangig Flächenstaaten mit vielen Autobahnabschnitten.

Rettungsgasse im Miniatur Wunderland  : Dieses Video ist niedlich, aber es kann Leben retten

Trotzdem wurden bundesweit die Strafen bei Verstößen erst vor eineinhalb Jahren verschärft. Ein besonders schwerer Verstoß kostet nun bis zu 320 Euro und kann mit einem einmonatigem Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg geahndet werden.

Letztlich könne nur immer weitere Sensibilisierung helfen. "In ungewöhnlichen Verkehrssituationen denken Fahrer ganz automatisch zunächst an sich selbst: 'Was bedeutet ein Stau für mich und wie kann ich diesen eventuell umfahren?' Dass der Staugrund ein Unfall mit lebensgefährlichen Folgen sein kann, ist noch nicht zu allen Fahrern durchgedrungen", führt Köster vom ADAC weiter aus.

Die Erkenntnisse der an dem Unfall bei Henne-Dambroich beteiligten Feuerwehrkräfte sprechen eine noch deutlichere Sprache. Michael Bungarz von der zuständigen Feuerwehr erklärte unserer Redaktion, dass seiner Erfahrung nach die Regelverstöße, zumindest in Nordrhein-Westfalen, zunähmen. Besonders Lkw seien dafür verantwortlich. Denn natürlich schaffe es ein Lastwagen nicht ohne Weiteres – steht er erst einmal Stoßstange an Stoßstange zum nächsten Lkw – sich regelkonform einzureihen. Hier könne nach Ansicht der Feuerwehr eine noch intensivere Informationsvermittlung helfen. Denn schon sobald der Verkehr ins Stocken gerate, seien Vorbereitungen für eine Rettungsgasse zu treffen. Und natürlich nicht erst dann, wenn die Sirene des Rettungswagens schon zu hören ist.

Quellen: WAZ / ADAC

km

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(