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Rolls-Royce Bespoke Chicane Phantom Coupé: Dynamischer Luxus-Gleiter

Der Rolls-Royce Bespoke Chicane Phantom Coupé ist eine edle Hommage an den legendären Goodwood Circuit.

Ein Rolls-Royce Phantom auf der Rennstrecke? Hm, das ist eher außergewöhnlich. Schließlich lädt das Luxusschiff auf vier Rädern zum Gleiten und nicht zum Kurvenbolzen ein. Letzteres wäre mit einem derart edlen Gefährt fast schon trivial. Alle Verfechter der Traditionen des British Empires können sich jetzt entspannt zurücklehnen: Der Rolls-Royce Bespoke Chicane Phantom Coupé ist kein überzüchteter Tempo-Bolzer, sondern eine optische Hommage an die Rennstrecke von Goodwood.

"Ich wollte ein Auto erschaffen, das die Geschichte und den Geist der Rennstrecke von Goodwood einfängt. Das fasziniert meine Kunden", erklärt Mohammed EL-Arishy das Unterfangen. Und wenn jemand weiß, wie man so ein exklusives Auto umsetzt, dann der Rolls-Royce Markenchef in Dubai. Dementsprechend ist der Namenszusatz "Chicane" (Schikane) eine Liebeserklärung an die gleichnamigen Streckenteile und keine Absichtserklärung.

Die Optik unterstreicht genau dieses Unterfangen: Die Motorhaube und der Rahmen der Windschutzscheibe sind in einem matten schwarz lackiert. Die Felgen sind im dem metallischen "Gunmetal"-Grau gehalten, der der imposanten Silhouette des 5,61 Meter langen Rolls Royce einen sportlichen Anstrich verleiht.

Die Reminiszenz an den Rennsport setzt sich im Innenraum fort. Damit dieses rollende Einzelstück auch diese Dynamik vermittelt, ersetzten die Veredelungsspezialisten von Goodwood die edlen Holz-Applikationen durch Carbon-Teile. Die Sitze sind mit rotem Leder überzogen und in den Kopfstützen sind eine Ziel-Linie und eine karierte Flagge aufwendig von Hand eingesteckt.

Eine schimmernde Metallplakette mit dem Namen des Autos und dem Strecken-Layout des Goodwood Circuit befindet sich im Handschuhfach. Weitere Plaketten auf den Einstiegsleisten weisen die Insassen schon beim Betreten des Passagierraums auf den Sinn des Einzelstücks hin. Und wer es mal schneller angehen lassen will, Kraft ist dank V12-Power, 460 PS und 720 Newtonmetern Drehmoment ausreichend vorhanden. Dass dieses Phantom Coupé nicht ganz billig ist, dürfte jedem klar sein. Doch ein Gentleman schweigt und genießt.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.