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Skoda Octavia 2.0 TDI: Generation 3.1

Alle vier Jahre frischt Skoda seinen Bestseller Octavia auf; ein Modell, das im vergangenen Jahr das einzige ausländische unter den zehn meistverkauften Autos Deutschlands war. Die neue Generation 3.1 bekommt ein frisches Gesicht, das Erinnerungen weckt, mehr Assistenzsysteme und neues Infotainment.

Skoda Octavia 2.0 TDI DSG - startet knapp über 30.000 Euro

Skoda Octavia 2.0 TDI DSG - startet knapp über 30.000 Euro

Skoda-Fans können sich freuen. Wenn die Modellpflege des überarbeiteten Octavias im März zu Preisen ab 17.450 Euro (700 Euro mehr für den Kombi) in den Handel kommt, dann ist etwas Gutes noch ein gutes Stück besser geworden. Dabei ist das neue Gesicht im Stil der E-Klasse von 2009 mit Doppelscheinwerfern im Diamantdesign, die nunmehr auch in LED-Technik verfügbar sind, die auffälligste Veränderung. Kaum zu erkennen ist der mit der neuen Nase verbundene Längenzuwachs von rund einem Zentimeter oder die leicht verbreiterte Spur an der Hinterachse bei den stärkeren Versionen. Doch damit haben die Tschechen mehr getan, als die meisten Konkurrenten, die sich bei Modellpflegen mittlerweile aufgrund des hohen Technologiedrucks auf Modifikationen an Antrieb und Sicherheitsausstattungen beschränken. Hier hat Skoda beim Octavia ebenfalls nachgelegt. Besonders die neue Generation von Entertainmentsystemen war wichtig im harten Wettbewerb um Kunden. Hier fährt die Familienlimousine auf Augenhöhe mit dem derzeit ebenfalls aufgefrischten VW Golf.

Generation 3.1
Skoda Octavia 2.0 TDI DSG - startet knapp über 30.000 Euro

Skoda Octavia 2.0 TDI DSG - startet knapp über 30.000 Euro

Im Innenraum fallen die Augen nicht nur auf ein neues Unterhaltungssystem, sondern nette Detaillösungen wie zwei USB-Ports im Fond, ein beheizbares Lenkrad, die zehnfarbige Ambientebeleuchtung oder ausklappbare Fondtische. Über den Schlüssel der Fernbedienung lassen sich nunmehr drei verschiedene Einstellungen für Klimatisierung, Fahrprogramm, Soundsystem und Sitzposition abspeichern. Überhaupt ist der Innenraum des 4,67 Meter langen Skoda Octavia nicht nur durch seine für diese Klasse großzügigen Abmessungen sowie die praktischen Lösungen der wohl beste in der groß gewordenen Kompaktklasse, der der Tscheche längst entschwunden ist. Das Platzangebot ist gerade im Fond nahezu unschlagbar und der Laderaum bleibt mit 590 bis 1.580 Liter bei der Limousine und 610 bis 1.740 Liter beim Octavia Combi ohnehin Referenzklasse. Kein Wunder, dass der Tscheche der meistverkaufte Kombi Europas ist.

Abgesehen vom Einstiegsentertainmentsystem Swing, das nach wie vor auf der alten Technologie basiert, dürften die Sound- und Navigationssysteme der neuen Generation beim Kunden gut ankommen. Während die mittleren Varianten Bolero und Amundsen jeweils über einen acht Zoll großen Touchscreen verfügen, ist die Topversion Columbus zu empfehlen, deren Ausstattungsdetails mit einer Bildschirmdiagonale von 9,2 Zoll, 64 GB Flash Speicher und einem optionalen LTE-Modul für WLan ein echter Mehrwert sind. Das Skoda Connect System mit verschiedensten Services ist dabei jedoch nur im ersten Jahr kostenfrei. Die zweite technische Verbesserung bei der neuen Octavia Generation ist ein deutlicher Zugewinn bei den Fahrerassistenzsystemen. Ab sofort gibt es ein Komplettpaket von Notbremsfunktion mit Fußgängererkennung, Totwinkel-, Spurhakte-, Rückfahr- und Anhängerassistent.

Bei der Antriebspalette gibt es mit der Modellpflege hingegen keine großen Veränderungen zum Vorgängermodell. Das Motorenprogramm reicht vom untermotorisierten Skoda Octavia 1.2 TSI mit 86 PS bis zum sportlichen 1.8 TSI mit 180 PS. Bei den besonders beliebten Dieselversionen deckt das Spektrum zwischen 90 PS (1.6 TDI) und 184 PS (2.0 TDI) eine breite Palette an Kundenwünschen ab. Erst im kommenden Jahr soll das Portfolio um den neuen 1.5 TSI erweitert werden, der bereits in den Schwestermodellen Audi A3 und VW Golf verbaut wird. Erstmals lassen sich die Allradvarianten des Skoda Octavia auch mit der neusten Generation von siebenstufigem Doppelkupplungsgetriebe kombinieren. Rund 30 Prozent aller deutschen Kunden entscheiden sich für den Octavia 2.0 TDI mit 150 PS. In den Nachbarländern Schweiz und Österreich sieht es ähnlich aus, wobei sich gerade hier ebenso wie in Süddeutschland viele für die Kombination mit dem empfehlenswerten Allradantrieb entscheiden.

Der aufgefrischte Skoda Octavia 2.0 TDI mit 110 kW / 150 PS bleibt ideal motorisiert. Der Commonraildiesel ist kraftvoll unterwegs und zieht ab 1.700 U/min überaus engagiert durch. Der Vierzylinder macht keinen Hehl daraus ein Diesel zu sein, doch das Geräuschniveau ist in dieser Klasse angenehm gering. Die einzelnen Fahrprogramme sind beim Durchschalten kaum nennenswert voneinander zu unterscheiden und dürften im Octavia-Alltag kaum vom Fahrer genutzt werden. Eine gute Wahl ist es jedoch den Zweiliter-Diesel mit Doppelkupplungstriebe, wobei die optionale Dämpfereinstellung entbehrlich scheint. Jedoch gibt es so mehr Fahr- und Reisekomfort auf längeren Strecken. Die Fahrleistungen des 2.0 TDI dürften die meisten Kunden zufriedenstellen. 0 auf Tempo 100 beschleunigt der Fronttriebler in soliden 8,5 Sekunden und erreicht mit dem automatisierten Doppelkupplungsgetriebe eine Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h. Der Normverbrauch liegt bei guten 4,5 Sekunden. Lenkung, Bremsen und Fahrwerk - das passt alles. In der empfehlenswerten Variante Style startet der Skoda Octavia 2.0 TDI mit Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe bei 30.250 Euro. Sinnvolle Extras sind zumindest LED-Scheinwerfer (1.080 Euro), Alarmanlage (250 Euro), beheiztes Lederlenkrad (120 Euro), schlüsselloser Zugang (390 Euro) sowie Navigationssystem (ab 960 Euro).

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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