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Toyota Auris: Nebendarsteller

Auch wenn die SUV-Welle immer weiter über Europa rollt; die Kompaktklasse ist nach wie vor das beliebteste Fahrzeugsegment. Der Toyota Auris profitiert davon jedoch kaum und parkt allenfalls in der dritten Reihe. Das soll sich mit der dritten Generation ändern.

Toyota Auris 2018 - es sind ein Turbobenziner und zwei Hybriden im Angebot

Toyota Auris 2018 - es sind ein Turbobenziner und zwei Hybriden im Angebot

Der Toyota Auris hat es seit seiner Markteinführung schwerer denn je. Auf anderen Weltmärkten in den USA oder Asien ist Toyotas Kompaktklassemodell Corolla eine ganz große Nummer, doch der Auris kommt trotz unbestrittener Qualitäten bei uns nicht auf die Beine. Auf dem 88. Genfer Salon unternehmen die umtriebigen Japaner den nächsten Versuch, den Auris als ernsthaften Konkurrenten von VW Golf, Ford Focus, Opel Astra, Renault Megane oder Kia Ceed in Szene zu setzen. Das Design des mittlerweile 4,37 Meter langen Toyota Auris hat dabei deutlich gewonnen. Gesicht und Heck haben die gesichtslose Beliebigkeit vergangener Jahre verloren und nicht nur durch das farblich abgesetzte Kontrastdach und den allzu selbstbewussten Kühlerschlund ist der Auris allemal ein Hingucker. Auch das Heck präsentiert sich mit der wuchtigen Schürze und der leicht nasalen Klappe alles andere als verwechselbar. "Hauptziel für das Design des neuen Auris war es, das kraftvollste und dynamischste Kompaktmodell mit Fließheck auf dem Markt zu gestalten, ohne Kompromisse bei der Nutzbarkeit des Innenraums einzugehen", erläutert Simon Humphries, Executive General Manager, Toyota Global Design.

Nebendarsteller
Toyota Auris 2018 - es sind ein Turbobenziner und zwei Hybriden im Angebot

Toyota Auris 2018 - es sind ein Turbobenziner und zwei Hybriden im Angebot

Beim Antrieb verzichtet Toyota zukünftig auf Diesel und setzt abgesehen von einem 1,2 Liter großen Vierzylinderturbobenziner mit 116 PS alles auf das Thema Hybrid. Hier werden zwei Hybridvarianten mit 1,8 und 2,0 Litern Hubraum angeboten, die 90 kW / 122 PS bzw. 132 kW / 180 PS leisten, auf eine zeitgemäße Turboaufladung jedoch ebenso verzichten wie auf eine sinnvolle Lademöglichkeit durch Plug-In-Technik. Nennenswerte Strecken lassen sich so trotz angedocktem Elektromotor nicht rein elektrisch und somit lokal emissionsfrei zurücklegen. Der neue Auris basiert auf der neuen globalen Toyota-Plattform (TNGA), die neben einer größeren Karosseriesteifigkeit unter anderem für einen niedrigen Schwerpunkt sorgt. Die Überhänge wurden im Vergleich zum Vorgänger reduziert, während der Radstand von 2,64 Meter für ein unverändert solides Platzangebot im Innern sorgt. Deutlich zugelegt hat der neue Auris bei Komfort- und Sicherheitsausstattung, den je nach Ausstattungspaket gibt es nicht nur LED-Scheinwerfer, Navigation und größere Individualisierungsmöglichkeiten, sondern auch ein Komplettangebot an Fahrerassistenzsystemen. Preislicht dürfte es für den neuen Toyota Auris bei rund 19.000 Euro losgehen.

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Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.