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Toyota Land Cruiser 2.8 D-4D: Unwegsam

Der Toyota Land Cruiser ist neben Allradklassikern wie dem Jeep Wrangler, dem Land Rover Defender oder einer Mercedes G-Klasse eine echte Offroadlegende. Mit neuester Technik soll das unwegsame Gelände in Zukunft gemeistert werden.

Toyota Land Cruiser 2.8 D-4D

Toyota Land Cruiser 2.8 D-4D

In Krisengebieten, dem südafrikanischen Dschungel oder den Wüsten Afrikas hat der Toyota Land Cruiser seit Jahrzehnten einen Ruf wie Donnerhall. "Wer ans Ende der Welt will, nimmt einen Defender; wer auch ankommen will, steigt in einen Land Cruiser" - Sprüche wie dieser sind so alt wie die Historie eines der großen Allradurgesteine unserer Zeit. Seit über 65 Jahren gibt es den Toyota Land Cruiser und kaum ein Geländewagen ist ähnlich hoch dekoriert wie der kantige Japaner.

Unwegsam
Toyota Land Cruiser 2.8 D-4D

Toyota Land Cruiser 2.8 D-4D

Die Trends der Neuzeit sind an ihm jedoch nicht völlig spurlos vorübergezogen. War der Land Cruiser jahrzehntelang in erster Linie ein echter Geländewagen für den harten Einsatz abseits der Straßen, so sieht sein Einsatzgebiet seit rund 20 Jahren durchaus bunter aus. Mit dem aufkeimendem SUV- und Geländewagentrend bevölkern auch immer mehr Toyota Land Cruiser Autobahnen, Prachtboulevards und Innenstädte. Lange Zeit bot Toyota den Allradler in unseren Breiten als normalen Land Cruiser (seit 2009 Typ J15) an; auf der anderen Seite gab es mit dem LC 200 der Baureihe J20 einen Luxus-Offroader, der sich im Schatten von Range Rover, Mercedes GLS oder anderen Edelmodellen jedoch nicht in Szene setzen konnte. Seit seiner Einstellung 2016 ist es vorbei mit üppigen Platzverhältnissen, Scheich-Charme und V8-Power. Der normale Toyota Land Cruiser ist zwar edler geworden, wird in Deutschland jedoch nur noch von seinem 177 PS starken Vierzylinderdiesel mit 2,8 Litern Hubraum angetrieben. Die Konkurrenz heißt seither allein Mitsubishi Pajero oder Nissan Patrol, der in den meisten europäischen Ländern ebenfalls aus den Portfolios gestrichen wurde.

Der 4,84 Meter lange Toyota Land Cruiser wurde zum Jahrgang 2018 optisch wie technisch überarbeitet. So gibt es nicht nur ein neues Außendesign, ein geändertes Bediensystem oder ein Multiinformationsdisplay im Cockpit, sondern auch klimatisierte Vordersitze, eine Fondsitzheizung sowie eine neue Klimaautomatik. Nichts geändert hat sich an den grandiosen Geländeeigenschaften des Toyota Land Cruiser, der nach wie vor auf einem hoch belastbaren Leiterrohrrahmen unterwegs ist. Für den Einsatz im harten Gelände sorgen nicht nur Allradantrieb, Differenzialsperren und eine Untersetzung, sondern auch 360-Grad-Kamera und ein speziell für den Offroadeinsatz entwickeltes Geschwindigkeitsregelsystem. "Hinzu kommen technische Finessen wie das neue Torsen Differenzial", erklärt Toyota-Chefingenieur Sadayoshi Koyari, "es lässt begrenzten Schlupf zu und macht den Land Cruiser noch geländegängiger, während es gleichzeitig den Komfort auf befestigten Straßen verbessert." Auf der Höhe der Zeit ist der neue Land Cruiser jedoch auch auf der Straße, denn die jüngste Modellpflege bringt ihm neue Fahrerassistenzsysteme wie Spurverlassenswarner, Verkehrszeichenerkennung, Abstandstempomat oder Notbremsassistent mit Fußgängererkennung.

Serienmäßig ist der Toyota Land Cruiser, unverändert mit langem und kurzem Radstand zu bekommen, mit Halogenscheinwerfer unterwegs. Nur optional gibt es zeitgemäßes LED-Licht. Während die Basismodell auf einem 17-Zoll-Radsatz unterwegs sind, rollen die Topmodelle auf schicken 19-Zöllern. Obligatorisch wird der neue Toyota Land Cruiser von einem 2,8 Liter großen Commonrail-Diesel mit 130 kW / 177 PS angetrieben. Das maximale Drehmoment von 450 Nm steht zwischen 1.600 und 2.400 U/min zur Verfügung. Der Kunde hat die Wahl zwischen einer Sechsgang-Handschaltung und einem sechsstufigen Automatikgetriebe. 0 auf Tempo 100 schafft der japanische Allradler in 12,7 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 175 km/h, während der Normverbrauch 7,4 Liter Diesel auf 100 Kilometern beträgt. Erstmals angeboten werden verschiedene Fahrprogramme, die Motor- / Getriebesteuerung, Servolenkung und Dämpfersystem beeinflussen. Die genauen Preise stehen noch nicht fest; Marktstart ist Ende des Jahres.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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