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VW Polo VI: Gölfling

Wenn ein neuer VW Golf das Licht der Welt erblickt, bleibt die Automobilwelt für einen kleinen Augenblick stehen. Beim VW Polo der sechsten Generation ist das kaum anders - auch weil der kleine Bruder mittlerweile kaum weniger draufhat als sein großes Vorbild.

VW Polo Generation VI 2017 - die Preise starten bei knapp 13.000 Euro

VW Polo Generation VI 2017 - die Preise starten bei knapp 13.000 Euro

Sieht der neue Polo überhaupt aus, wie ein wirklich neues Auto? Tut er. Und ist er trotzdem seiner Linie treu geblieben und bleibt klar als Polo zu erkennen? Ist er. Die Front mit den schmalen Leuchten macht ihn schmucker, dynamischer und nicht mehr so langweilig wie bisher, weil sich die Motorhaube deutlich tiefer als bisher in den Kühlergrill hineinzieht. An der Seitenlinie gefällt die Doppelkante, von der eine durch die Türgriffe und die andere parallel zur Fensterlinie verläuft. Mit einer Länge von 4,05 Metern ist der VW Polo größer als je zuvor und damit in einer Liga unterwegs, wo sich einst überaus erfolgreich die Golf-III-Generation aufhielt. Das gilt jedoch nur außen, denn im Innenraum spielt der kommende Polo VI längst in einer Liga von Golf IV / V. Hier macht sich beim neuen Modell insbesondere der um fast zehn Zentimeter verlängerte Radstand bemerkbar. Der sorgt nicht nur für ein deutlich verbessertes Fahrverhalten, sondern schenkt dem kleinen Gölfling deutlich mehr Platz im Innenraum. Die modulare Querbaukasten MQB macht vieles möglich; unter anderem wuchs der Laderaum um rund ein Viertel auf 351 Liter.

VW Polo 2017: Gölfling
VW Polo Generation VI 2017 - die Preise starten bei knapp 13.000 Euro

VW Polo Generation VI 2017 - die Preise starten bei knapp 13.000 Euro

"Der Polo ist ein junges, frisches Auto. Er verbindet Charisma mit starker Technik", so Volkswagen-Vorstandsvorsitzender Herbert Diess, "keiner sonst bietet so viel Raum für seine Größe. Damit ist und bleibt unser Polo der Kleinwagen Nummer 1.‘‘ Keine Überraschungen gibt es bei der Motorenpalette, die mit Diesel- und Benzinervarianten ein Leistungsspektrum von 48 kW / 65 PS bis 147 kW / 200 PS abbildet. Nach wie vor ist Volkswagen einer der wenigen Hersteller, die in Zeiten von Hybridmodulen und Elektromotoren noch auf das Thema Erdgas setzt. Wer will, kann sich erstmals einen 90 PS starken Erdgas-Polo in die eigene Einfahrt holen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger bietet der neue Polo deutlich mehr Möglichkeiten zur Individualisierung.

Der nur noch als Fünftürer erhältliche Polo ist in den Ausstattungsvarianten Trendline, Comfortline, Highline, GTI und Beats sowie mit verschiedenen Paketen in 14 Außen- und 17 Dashpad-Farben zu bekommen. Preislich geht es ab Herbst bei 12.975 Euro los. Das Basispaket des Polo Trendline, der unverändert auf 14-Zoll-Stahlfelgen rollt, ist dabei gewohnt dürftig. Wer zeitgemäße Details wie Navigationssystem, LED-Licht oder die zahlreichen Fahrerassistenzsysteme (unter anderem Abstandstempomat, Müdigkeitserkennung, Totwinkelwarner oder Citynotbremsung) in seinem Modell verbaut haben will, sollte dabei wie bisher zu den höheren Ausstattungsvarianten greifen. Auf Wunsch gibt es erstmals auch ein Soundsystem von Beats und ein animiertes Cockpit. Keine Frage - der VW Polo wird wieder ein Bestseller im Segment der unteren Kompaktklasse. Bisher wurden in vier Jahrzehnten 14 Millionen Polos verkauft.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.