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Chevrolet Volt: Stromer läuft aus dem Ruder

Das Elektroauto-Prestigeprojekt "Volt" von General Motors sollte ein Elektromobil für Jedermann werden. Nun wird es deutlich teurer, als geplant.

Die Manager träumten von einem Kampfpreis. 21.750 Dollar sollten auf dem Preisschild für das Elektroauto Chevrolet "Volt" von General Motors (GM) stehen, das im Herbst 2010 auf den Markt kommen soll. Die Branche wunderte sich darüber und mutmaßte, dass der Preis nie zu halten sein wird. So ist es nun gekommen. GM musste kleinlaut zugeben, dass sich der angepeilte Preis mit 43.000 Dollar inzwischen glatt verdoppelt hat. So berichtet es das US-Fachmagazin Automotive News. Die Gründe liegen vor allem in der Technik, die teuerer wurde als geplant. Zum Beispiel werden allein für die verwendete Lithium-Ionen-Batterie 8000 Dollar veranschlagt. 43.000 Dollar entsprechen in etwa 30.000 Euro, zu berücksichtigen ist allerdings, dass Kfz in den USA teilweise sehr viel billiger angeboten werden als in Europa.

Deutlich erhöht haben sich die Entwicklungskosten auch, weil keine fertigen Komponenten aus dem Konzernregal für das Projekt Volt übernommen werden konnten. Entwicklungschef Bob Lutz sagte: "In dem Autos gibt es keine Synergien, alles wurde eigens dafür entwickelt." Ob es den Entwicklern des sehr ambitionierten Projekts Volt gelingt, die Kosten bis zur Markteinführung in mehr als einem Jahr deutlich zu senken, ist unklar. Der Elektrowagen soll rein elektrisch fahren. Und immer dann, wenn der Ladezustand der Lithium-Ionen-Batterie einen kritischen Punkt unterschreitet, schaltet sich der ebenfalls eingebaute 1,4-Liter-Benziner hinzu, erzeugt Strom und lädt so die Batterie wieder auf. Das ist nach Angaben von GM etwa alle 40 Meilen der Fall. GM plant, auf Batterie und Antriebseinheit eine Garantie von zehn Jahren oder 150.000 Meilen zu gewähren.

Malte Lüer

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.