HOME

Rallye Dakar 2010: Sainz, der knappe Sieger

Spannung bis zum Schluss. Nasser Al Attiyah kämpfte bis zum letzten Meter, aber für den Gesamtsieg reichte es nicht. Carlos Sainz zügelte sein Temperament und siegte mit denkbar knappem Vorsprung.

Von Stefanie Slapka

Es war wieder ein heißer Tag in Argentinien, aber erst der Wind ließ die Temperaturen erträglicher scheinen. Trotz der Hitze konnte keiner still sitzen – im Ziel der 14. und damit letzten Etappe der Rallye Dakar 2010. Welcher der beiden Teamkollegen von VW Motorsport würde gewinnen? Nasser Al Attiyah oder Carlos Sainz, der immerhin mit einem Vorsprung von 2:48 Minuten ausgestattet war? Plötzlich ist aus der Ferne der Jubel der Zuschauer zu hören und wenig später dringt auch das Dröhnen des Motors des ersten Fahrzeuges im Ziel bis zum Team vor.

Als erstes fährt Nasser Al Attiyah vor – aber es reicht nicht. Er ist nicht der Dakar-Sieger 2010. Das gilt auch für die beiden folgenden BMWs mit Stéphane Peterhansel und Guerlain Chicherit. Dann biegt der zweite Race-Touareg um die Ecke und hinter dem Steuer sitzt Carlos Sainz, neuer Sieger und Nachfolger von Giniel de Villiers. Al Attiyah hatte die Etappe zwar gewonnen, konnte aber nur 36 Sekunden gutmachen. Zu wenig um den Spanier in der Gesamtwertung von Rang eins zu verdrängen. Der 47-Jährige hingegen hat sich seinen Traum vom ersten Dakar-Sieg erfüllt. Seitdem er 2006 zum ersten Mal für das Volkswagen Motorsport Team bei der Rallye an den Start ging, arbeitete er auf dieses Ziel hin.

Sainz wurde zur Rallyelegende

Sainz ist mit 26 Einzelsiegen und zwei Titeln in der Rallye Weltmeisterschaft eine lebende Legende. Seine Eigenschaft nie aufzugeben, brachte ihn den Namen "El Matador" ein. Das verschaffte ihm auch Respekt im Off-Road-Rallye Sport. "Zu seinen WRC-Zeiten war ich ein großer Fan von Carlos", eröffnet der neunfache Dakar-Sieger Stéphane Peterhansel im Ziel und auch Hummer-Pilot Robby Gordon beglückwünscht den Spanier. "Er hat den Sieg verdient. Er hat immer hart gekämpft und sich nie hängen lassen"

"Aufgeben" scheint im Wortschatz des Spaniers sowieso nicht zu existieren. Zudem ist sein Ehrgeiz so groß wie sein Temperament, das auch mal mit ihm durchgeht. Das bewies er schon 2009, als sein Beifahrer Michel Perin nach einem Absturz verletzt und sein Race Touareg stark beschädigt war. Sainz hatte damals alles versucht, um doch noch weiterfahren zu können. Schließlich führt er damals noch die Rallye Dakar an und hatte den Sieg schon vor Augen. Deswegen rechneten einige aus dem Dakar-Biwak mit einem Ausfall des Spaniers, sollte es in er Endphase eng für ihn werden.

Doch Sainz wusste sich dieses Jahr auf der Strecke zu beherrschen und holte nur nach den Prüfungen eher zu Verbalattacken aus. Vor allem gegen seinen größten Konkurrenten aus dem eigenen Team: Nasser Al Attiyah war von BMW X-raid zu VW gewechselt und teilt sich hier das Cockpit mit seinem Berliner Co-Piloten Timo Gottschalk. Beide waren extrem auf den Sieg fixiert und so verwunderte es nicht, dass die Entscheidung erst auf der letzten Etappe fiel.

Ansprache nach dem Sieg

Um kurz nach halb ein Uhr Ortszeit stand Sainz zusammen mit seinem spanischen Beifahrer Lucas Cruz und VW Motorsportchef Kris Nissen auf dem Dach seines Race Touareg und freute sich über den Sieg. Carlos Sainz: "Es ist ein tolles Gefühl die Rallye Dakar gewonnen zu haben und ich bin wirklich überglücklich. Die letzten paar Wochen waren sehr intensiv und anstrengend. Die letzte Etappe kannten wir noch aus dem vergangenen Jahr und wussten deswegen, was uns erwartet: lange Geraden mit ein paar Kurven und extrem schnell. Somit kam es eigentlich nur darauf an, keinen Fehler zu machen. Das ist mir gelungen. Obwohl ich mir am Start noch Sorgen um den Staub gemacht hatte, da ja drei Fahrzeuge vor mir gestartet sind.

Auf jeden Fall möchte ich mich beim Team und bei meinen Teamkollegen für die Zusammenarbeit bei der Rallye bedanken. Besonders bei Giniel und Dirk, die es dieses Jahr nicht einfach hatten. Sie haben im vergangenen Jahr die Dakar gewonnen und dieses Jahr mussten sie Hilfestellung geben.

Wie es mit meiner Dakar-Zukunft aussieht, weiß ich noch nicht. Ob ich weitermache, hängt auch von der Entscheidung von Volkswagen Motorsport, ob sie weiterhin die Rallye Dakar bestreiten wollen. Dann werden wir weitersehen."

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(