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Rallye Dakar: Nani Roma - Die spanische Überraschung

Mit seinem Sieg auf der ersten Etappe hat der spanische Pilot Nani Roma die Konkurrenten überrascht und seine Teammitglieder zum Strahlen gebracht. Nani Roma schildert seine Eindrücke in stern.de .

Von Stefanie Szlapka

Nach langen Tagen der Vorbereitung und des Wartens, startete die Rallye Dakar auf ihre erste Etappe von Colón nach Cordoba. Viele sahen die beiden VW-Piloten Nasser Al Attiyah und Carlos Sainz als Favoriten auf den Tagessieg. Doch jemand anderes schnappte sich den ersten Erfolg: Nani Roma aus dem deutschen BMW X-raid Team. Der Spanier hat ein bewegendes Jahr hinter sich. Bei der Dakar 2009 der heute 37-Jährige noch in den Diensten von Mitsubishi Motors. Als sich der japanische Autohersteller aus der Rallye Dakar zurückzog, wechselte er zu dem kleinen Privatteam aus der Nähe von Frankfurt. Wenige Monate später folgte ihm seinem damaliger Teamkollege Stéphane Peterhansel.

Mit seinem Sieg hat er einige Konkurrenten überrascht und seine Teammitglieder zum Strahlen gebracht. Nani Roma für stern.de : "Der zweite Januar war ein sehr, sehr schöner Tag. Endlich ging die Rallye Dakar richtig los. Nach Weihnachten ging es nach Buenos Aires, wo wir noch die letzten Checks durchgeführt und den gesamten administrativen Teil hinter uns gebracht haben. Doch schlussendlich bedeutete die Tage nur: Warten auf den großen Start.

Am ersten Tag fuhren wir nur eine Verbindungsetappe nach Colón – ohne Wertung. Dann ging es endlich los… und wie. Ich konnte gleich die erste Etappe gewinnen, vor Carlos Sainz aus dem VW Team und meinem Teamkollegen Stéphane. Dabei geht es mir nicht unbedingt um die Bedeutung für die Rallye - das Rennen ist noch sehr lang. Wir sind gerade am Start und Buenos Aires liegt zwar gerade einen Tag hinter uns, das Ziel ist aber noch so weit weg. Doch der Sieg ist für alle hier im Team sehr wichtig.

Das ist eine tolle Motivation für die Mechaniker, unseren Teamchef Sven Quandt und natürlich auch für mich. Es ist besonders wichtig für Sven Quandt, denn er hat viele Anstrengungen in das Team gesteckt. Er hat unter anderem Stéphane und mich geholt und führt jetzt ein großes Team mit vier Fahrzeugen. Das ist nicht einfach, schließlich ist die wirtschaftliche Situation momentan bekanntlich nicht gut. Deswegen ist dieser Sieg für mich so schön.

Obwohl ich zugeben muss, dass ich auch etwas überrascht bin. Ich hatte heute ein richtig gutes Feeling mit dem BMW X3. Normalerweise kann man mit diesem Auto besser in der offenen Wüste fahren. Heute war die Strecke allerdings eng und kurvig. Das macht mir sehr gute Hoffnung für die kommenden Tage. Morgen erwartet uns eine ähnliche Etappe wie heute, doch übermorgen geht es endlich in die offene Wüste."

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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