Tipps Wie verhält man sich richtig im Stau?


Staus auf Autobahnen gehören zum Alltag auf Deutschlands Straßen.Wie man sich richtig verhält, weiss der ADAC.

Stockender Verkehr, Staus und Fahrzeugdefekte gehen auf die Nerven. Besonders zur Reisezeit sind sie leider Alltag. Wie verhält man sich aber im Stau richtig? Was tut man, wenn das Auto plötzlich seinen Dienst verweigert? Der ADAC hat in der Reisezeit jetzt Tipps zusammengestellt, wie man sich in solchen Fällen richtig verhält.

Was tun bei Stau?

Ein typischer Fall: Unerwartet fährt man bei zügiger Fahrt auf das Ende eines Staus zu. Hier ist schnelles und sicheres Verhalten gefordert, um mögliche Unfälle zu vermeiden. Hier empfiehlt der ADAC, langsam an das Stauende heranzufahren, Warnblinkanlage einzuschalten. Damit kann der nachfolgende Verkehr gewarnt werden. Eine Rettungsgasse sollte gebildet werden, damit Einsatzfahrzeuge passieren können. Wichtig ist, genügend Rangierraum zum Vordermann lassen. Außerdem sollte man den Verkehrsfunk hören und auf Empfehlungen achten. Steht man im Stau, sollte der Motor abgestellt werden. Das lohnt sich bereits ab 30 Sekunden und schont die Umwelt. Nicht ohne einen ausgiebigen Blick nach hinten die Tür aufreißen. Übrigens: Aussteigen im Stau ist verboten!

Keine übertriebene Spürwechsel

Dauernder Spurwechsel bringt keinen nachweisbaren Vorteil. Hat sich der Stau aufgelöst, nicht durch besonders schnelles Fahren die verlorene Zeit hereinholen wollen.“ Oft gebe es dabei nämlich Folgeunfälle.

Was tun bei einer Panne auf der Autobahn?

In diesem rät der ADAC, schon im Ausrollen die Warnblinkanlage einschalten und sofort auf den Standstreifen überwechseln. Das Auto gilt es, abzusichern. Mit aufgeklapptem Warndreieck sollte dem Verkehr auf dem Standstreifen oder besser hinter der Schutzplanke entgegengangen werden. Das Dreieck unbedingt in 150 Meter Abstand vom Auto (drei Leitpfosten) aufstellen. Der Beifahrer lässt amn idealerweise nach rechts aussteigen lassen.

Per Handy oder von einer Notrufsäule sollte dann der Pannendienst angerufen werden. Autobahn, Fahrtrichtung, Schaden, Automarke, Farbe und polizeiliches Kennzeichen melden. Wer kein Handy hat, folgt den schwarzen Pfeilen an den Leitpfosten zur nächsten Notrufsäule.

Einen wichtigen Tipp hat der ADAC noch abschließend für alle etwaigen Helfer parat: Wer bei einer Panne helfen wolle, sollte nicht vor, sondern erst nach dem Pannenfahrzeug halten: "Sonst besteht die Gefahr von Auffahrunfällen."

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