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Wahl: Der Fiat Panda wird "Auto des Jahres 2004"

Eine klare Entscheidung: Der Fiat Panda gewinnt die Wahl zum "Auto des Jahres 2004" mit 281 Punkten - 40 Zähler mehr, als die beiden Zweitplatzierten, der Mazda 3 und der VW Golf, erhielten.

Eine klare Entscheidung: Der Fiat Panda gewinnt die Wahl zum "Auto des Jahres 2004" mit 281 Punkten - 40 Zähler mehr, als die beiden Zweitplatzierten, der Mazda 3 und der VW Golf, erhielten.

Im vergangenen Jahr war die Entscheidung der internationalen Jury knapper ausgefallen. Damals gewann der Renault Mégane mit 20 Punkten Vorsprung vor dem Mazda 6.

Seit 1964 gibt es den renommierten Wettbewerb, der von sieben europäischen Zeitschriften getragen wird: "Autocar", England, "L'Automobile", Frankreich, "Vi Bilägare", Schweden, "Auto", Italien, "Autovisie", Niederlande; "Autopista", Spanien und dem stern, der seit der Gründung der Organisation "Car of the Year" vor vier Jahrzehnten dabei ist.

Sieben Kandidaten in der Endausscheidung

Die Jury aus 58 europäischen Motorjournalisten, unter ihnen einer vom stern, musste zunächst aus 35 neuen Modellen die Kandidaten für die Endausscheidung nominieren. Die bestand aus sieben Autos, die noch mal eingehend getestet, verglichen und bewertet wurden. Wichtige Kriterien dafür sind: Wirtschaftlichkeit, Komfort, Sicherheit, Fahreigenschaften, Funktionalität und Design. Anschließend wird der Sieger gewählt.

Hätten Sie sich auch für den Fiat Panda entschieden?

Dass für die Juroren aus 22 Ländern Europas auch immer der Kaufpreis wichtig ist, zeigt sich daran, dass die Luxusautos unter den Kandidaten, etwa der Jaguar XJ oder der noble Geländewagen VW Touareg, kaum eine Rolle gespielt haben.

Der Hauptpreis geht nach Siegen

Die stern-Leser, die sich traditionell stark für Autos interessieren, hatten ebenfalls die Möglichkeit, einen Tipp abzugeben. Zwar hatten sie keinen Einfluss auf die Entscheidung der Jury, konnten aber wertvolle Preise gewinnen: als Hauptgewinn einen schwarzen Renault Mégane mit Turbodieselmotor und 120 PS im Wert von 23 170 Euro, sowie zehn Tankgutscheine der Mineralölfirma JET im Wert von je 500 Euro.

88.000 Einsendungen

Den Mégane, den Hauptpreis und gleichzeitig auch das Siegerauto 2003, gewinnt Christoph Conrad aus Siegen. Er tippte richtig, dass der Fiat Panda das "Car of the Year 2004" wird. Herzlichen Glückwunsch. Conrads Postkarte wurde unter juristischer Aufsicht aus mehr als 88.000 Einsendungen gezogen, die per Post, Fax oder E-Mail in der Redaktion eingingen. Die zehn Gewinner der JET-Gutscheine werden per Post benachrichtigt.

Golf siegt in der Leserwahl

Die Mehrzahl der stern-Leser favorisierte allerdings ein anderes Auto als den Fiat: In ihrer Gunst lag der neue VW Golf vorn, gefolgt vom Citroën Pluriel, dem Fünfer-BMW, dem Ford Focus C-Max und dem Audi A3. Der Panda landete nur auf Rang 20 der Kandidatenliste.

Fiat kommt der sehr begehrte Titel "Car of the Year" gerade recht. Der wirtschaftlich angeschlagene Konzern braucht Erfolge dringender denn je. Die Entscheidung der Jury ist jedenfalls als Anerkennung dafür zu werten, dass der italienische Autoriese - trotz roter Zahlen - das Wichtigste, was ein Hersteller leisten muss, immer noch beherrscht: gute Autos zu bauen.

Harald Kaiser / print

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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