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"Battlefield 2142": Erfolg macht unbesiegbar

Von wegen globale Erwärmung: In "Battlefield 2142" kämpfen PC-Spieler mit Mechs, Schwebepanzern und mächtigen Titan-Raumschiffen um die letzten Fleckchen Erde, die noch nicht vom ewigen Eis bedeckt sind.

Rund 55 Euro verlangt der Branchenprimus für den mittlerweile vierten Teil der Reihe - trotz so mancher tiefgreifenden Änderung am Gameplay ein bisschen viel. Denn "Battlefield 2142" könnte auch schlicht nur eine ausgezeichnete Modifikation sein.

Für alle jene, die sich bislang noch nie auf EAs Schlachtfeldern tummelten, eine kurze Zusammenfassung: Der teambasierte Multiplayer-Shooter bietet Platz für bis zu 64 Gamer, die zu Lande, auf dem Wasser und in der Luft um die Vorherrschaft kämpfen. Verschiedene Charakterklassen sorgen ebenso für Abwechslung wie das Beförderungssystem, das EA mit "Battlefield 2" eingeführt hat. Einen großen Stellenwert nimmt darüber hinaus die Kommunikation der Teammitglieder ein, was die Reihe vor allem für Clans interessant macht. All diese Elemente zeichnen auch den neuesten Teil "Battlefield 2142" aus, aber auch einige negativen Aspekte, darunter die nicht mehr zeitgemäße Grafik und die extrem langen Ladezeiten, haben ihren Weg ins Programm gefunden.

Die Zukunft ist eiskalt: Nachdem Frau Holle Europa zur neuen Heimat auserkoren hat, zieht ein Flüchtlingsstrom gen Nordafrika. Auch andere Nationen haben diese Idee. Anstatt jedoch friedlich Heizdecken en masse zu produzieren, greift man lieber zur High-Tech-Waffe. Die Folge sind auf zehn Maps - darunter Berlin, Belgrad und Gibraltar - ausgetragene Kämpfe zwischen EU-Truppen und Soldaten der Pan Asian Coalition (PAC).

Jede Seite kann vier verschiedene Charakterklassen an die Front schicken: Aufklärer, Pionier, Sturm- und Versorgungssoldat. Die aus "Battlefield 2" bekannten Sanitäter und Spec Ops gibt es nicht mehr - wegrationalisiert. Stattdessen fungiert der Aufklärer nun als eine Art Elitekämpfer; für das Wiederbeleben ist der Sturmsoldat zuständig - sofern er sich für den Defibrillator als Ausrüstungsgegenstand entscheidet.

Apropos: Zu Beginn ihrer Online-Karriere sind alle Klassen nur mit dem Nötigsten ausgestattet. Erst durch regelmäßige Einsätze - und den damit verbundenen Erfolgen - wird nach und nach weiteres Equipment freigeschaltet. Anfangs sorgt dieses System für Frust, weil selbst Handgranaten nicht zur Standardausrüstung zählen. Später ist es ein ungemeiner Motivator, zumal die rund 40 vorhandenen Extras (inklusive Sprengstoff, Anti-Personen-Minen und Tarnkappen) auch die Charakterentwicklung bestimmen. So kann sich ein Aufklärer entweder zu einem Sniper entwickeln oder er mutiert mit der Zeit zum Spezialisten für fiese Nadelstichattacken - schnell rein, schnell raus.

Ausgezeichnete Idee: Um den Teamgedanken zu fördern, haben die Entwickler "Feld-Upgrades" erfunden. Dabei handelt es sich um Verbesserungen, die ausschließlich Spielern zugute kommen, die sich einer Einheit angeschlossen haben und die die Befehle des Squadleaders befolgen. Die dabei freigeschalteten Extras sind jedoch nur aktiv, solange man sich auf dem Server aufhält.

Um in der ersten Online-Partie nicht als Kanonenfutter zu enden, darf im Offline-Modus gegen Computer gesteuerte Bots geübt werden. Dort kann man sich auch ungestört mit dem neuen, mitunter recht ungewöhnlichen Fuhrpark von "Battlefield 2142" anfreunden: Schwerbepanzer, Gleiter, Mechs - alle Gefährte haben unterschiedliche Schwächen und Stärken und lassen sich von mehreren Leuten bemannen. Einsteigerfreundlich: Die Durchschlagskraft der Kampfmaschinen ist nicht mehr so hoch wie im Vorgänger. Selbst weniger gut ausgestattete, dafür eng zusammenarbeitende Stoßtrupps haben nun deutlich bessere Chancen gegen Panzer und Konsorten. Hier ein EMP-Angriff, der kurzzeitig alle elektronischen Geräte außer Betrieb setzt, da eine Ladung Sprengstoff - schon bröckelt die gegnerische Verteidigungslinie.

Battlefield 2142

Hersteller/Vertrieb

Digital Illusions/Electronic Arts

Genre

Action

Plattform

PC

Preis

ca. 55 Euro

Altersfreigabe

ab 16 Jahren

Für permanente Action sorgen vier Spielmodi, drei davon sind altbekannt. Die brandneue "Titan"-Variante basiert im Kern auf dem bewährten "Ich-bewache-die-Flagge"-Prinzip. Jedes Team ist im Besitz eines riesigen Raumschiffes, das über dem Schlachtfeld schwebt und in dem sich die Kommandozentrale befindet. Nimmt eine Fraktion eine der strategisch wichtigen Raketenbasen auf der Karte ein, werden fortan Geschosse auf das gegnerische Mutterschiff abgefeuert, um den Schutzschild zu durchlöchern. Ist der Weg frei, geht's im Inneren des Raumschiffs zur Sache. Vernichtet ein Team alle vier Steuerkonsolen und den Reaktorkern, hat es das Match gewonnen.

Artur Hoffmann/Teleschau / TELESCHAU
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.