"Moorhuhn Schatzjäger 2" Das Moorhuhn als Indiana Jones


Die Moorhühner zehren vom alten Ruhm: Zurzeit ist das Flintenfutter im Tibet unterwegs. In "Moorhuhn Schatzjäger 2" macht das Huhn auf Abenteurer und versucht ein magisches Herz aus Gold zu finden.

Alle paar Wochen ist Moorhuhn-Zeit. Das ist nun bereits seit einigen Jahren so. In der Folge konnten Anwender schon etliche Male zur Flinte greifen, um auf alle Hühner zu ballern, die in der eigenen Mittagspause über den Monitor-Himmel flatterten. Zwischendurch wurde das Huhn auch in anderen Genres verklappt. Es setzte sich in einen Kart-Boliden, nahm in einem Flipper Aufstellung und durfte sich sogar über ein eigenes Adventure freuen. Besonders großen Erfolg feierte das Huhn in seinem ersten Jump&Run-Abenteuer, das unter dem Titel "Schatzjäger" in den Handel kam.

Nun liegt bereits der Nachfolger vor. Im "Moorhuhn Schatzjäger 2" reist der Spieler in den Tibet, um hier den mystischen Berg Shimalaya zu besteigen. Hier liegt das Kloster der SingSang-Mönche, die ein Herz aus Gold bewachen. Genau darauf hat es der Spieler abgesehen, denn das Herz soll magische Kräfte aufweisen. 21 Levels liegen in der Vollversion vor. Klarer Fall: Um an den Schatz zu gelangen, muss der Spieler einen langen Weg voller Gefahren zurückgehen. Im Vergleich zum Vorgänger sind die Levels dabei deutlich größer und trickreicher aufgebaut. In der Demo lassen sich bereits die ersten drei Levels durchspielen. Da zeigt sich schnell, wie lange es dauert, bis ein Parcours geknackt ist - schließlich scrollen die Levels gleich in alle vier Richtungen und das jeweils über mehrere Bildschirme hinweg.

"Moorhuhn Schatzjäger 2"

System:

ab Windows 98

Autor:

Phenomedia

Sprache:

Deutsch

Preis:

10 Euro

Größe:

zirka 65 MB

Vorsicht vor grimmigen Mönchen

Das Moorhuhn im typischen Indiana-Jones-Outfit lässt sich sehr gut mit den vier Richtungstasten zum Laufen, Klettern und Springen überreden. Sofort macht der Spieler ordentlich Tempo, wenn es darum geht, von einer winzigen Plattform zur nächsten zu springen, an Seilen hochzuklettern oder über tödliche Fallen hinwegzusetzen. Die überall gegenwärtigen Mönche, die mit Wurfsternen um sich werfen, lassen sich leicht mit einem gezielten Sprung auf den Kopf ausknocken. Der gleiche Sprung ist auch vonnöten, um hölzerne Kisten zu öffnen, in denen sich oft rote Herzen verbergen. Die bringen verbrauchte Lebenskraft zurück und sollten deswegen unbedingt eingesammelt werden. Weitere Bonusgegenstände, die unterwegs eingesammelt werden, erhöhen den Punktestand. Wichtig sind oft Schlüssel, die dabei helfen, geheimnisvolle Schatztruhen zu öffnen.

Es stirbt sich schnell im Spiel, wenn das Moorhuhn zu oft an einen starken Mönch gerät oder in eine Speerfalle fällt. Zum Glück verfügt das Huhn über mehrere Leben. Das Spiel startet dann übrigens nicht am Levelanfang neu durch, sondern stellt das Huhn an Zwischenstationen in Form eines metallenen Gongs neu auf die Beine, die das Moorhuhn zuvor nur zu passieren brauchte, um sie zu aktivieren.

Download beim Hersteller: www.huehnerwahn.de

Carsten Scheibe

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker