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Ernährungsnotstand: Kochen nach Programmierer-Art

Informatiker beweisen oft ziemliches Sitzfleisch, wenn sie erst einmal am Rechner sitzen. Darunter leidet auch die Ernährung. Diesem Missstand rücken nun zwei Frauen mit einem Kochbuch für Programmierer zu Leibe.

Viele, die vor einem Computer Platz nehmen, stehen so schnell nicht wieder auf. Darunter leidet auch die Ernährung

Viele, die vor einem Computer Platz nehmen, stehen so schnell nicht wieder auf. Darunter leidet auch die Ernährung

Beim Programmieren oder beim Gestalten aufwendiger Webseiten hat man keine Zeit für irgendetwas anderes. Selbst elementare Alltagsdinge wie wenigstens eine Mahlzeit am Tag fallen dann schon mal unter den Tisch. Deswegen haben sich jetzt zwei IT-Expertinnen aus Hamburg und Karlsruhe erbarmt und zusammen ein "Kochbuch für Geeks" geschrieben, also für jene Zeitgenossen, die sich vorzugsweise im Netz und vor dem PC aufhalten.

Kochbücher für Programmierer gibt es viele. Es gibt Kochbücher für Perl, PHP, Java und andere Programmiersprachen. Sie übertragen die Metapher des Rezepts mit seinen klaren Schritt-für-Schritt-Anweisungen auf den Software-Code mit seinen Befehlsschritten, die dem Prozessor eines Computers oder seinem Betriebssystem sagen, was zu tun ist. Mela Eckenfels und Petra Hildebrandt gehen den umgekehrten Weg: Sie versichern den verkopften Computerfreaks: "Kochen ist nicht komplizierter als Programmieren, Systemadministration oder Datenbankdesign."

Seit Monaten ohne Sonnenlicht

Wie beim Programmieren gibt es natürlich auch beim Kochen unterschiedliche Entwicklungsstadien. Das Kochbuch teilt seine Leser und die Rezepte in drei Kategorien ein. Das Larvenstadium ist typisch für den Geek, der "seit Wochen oder Monaten kein Sonnenlicht mehr gesehen" hat und deswegen bereits mit dem Einkauf von Lebensmitteln völlig überfordert ist. Die zweite Stufe kennzeichnet Mamas Liebling, der eigentlich gern mal kochen würde, bislang aber von widrigen Umständen wie einer überbehütenden Mutter daran gehindert wurde. Das Stadium der Vollkommenheit hat hingegen der kulinarische Geek erreicht, der gutes Programmieren mit gepflegten Kochkünsten zu verbinden weiß.

Dass diese Stufe eigentlich unmöglich ist, weisen die Autorinnen entschieden zurück. Sie lassen auch keine Entschuldigung gelten wie die, dass man gar keine Küche hat. Auch im kleinsten Zimmer gebe es einen Zugang zu Wasser und Strom und damit zum eigenen Kochen. Die Leser müssen sich durch so schwierige Fragen kämpfen, welche Küchengeräte angeschafft werden sollten und wie man sinnvoll Lebensmittel einkauft. Zur Entspannung dürfen sie sich dann in vertrautere Welten begeben und Webseiten mit Rezepten oder Koch-Podcasts aufsuchen sowie eine Datenbank-Software zur Rezeptverwaltung installieren. Nach einem Abstecher in die Ernährungslehre, die den Autorinnen zufolge ähnliche Entscheidungen erfordert wie die Wahl des richtigen Betriebssystems, wird es dann ernst.

Verständliche Rezepte nach Programmierer-Art

Die ersten Rezepte sind bewusst einfach gehalten und holen den Geek, der sich bisher nur von Nutella aus dem Glas ernährt hat, bei seinen bisherigen Ernährungsgewohnheiten ab. Es geht los mit einfachen, aber nahrhaften Frühstücksdrinks und Gerichten mit Kochbeuteln aus dem Asia-Markt. In der nächsten Stufe werden dann schon Grundnahrungsmittel selbst zubereitet: Brot, Omelette, Gemüsesuppe, Kartoffeln und Reis. In der höchsten Schwierigkeitsstufe gibt es dann "Gutbürgerliches für die mäkelige Verwandtschaft" oder Leckerbissen für das Bekochen von Freunden. Alle Rezepte sind so aufgebaut, dass sie ein Programmierer versteht: Erst wird die Problemstellung skizziert und dann die Lösung vorgestellt. Zum Schluss gibt es dann eine Diskussion über andere Lösungswege oder besondere Vor- und Nachteile. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Kochen auf Vorrat - wenn garantiert mal wieder die Zeit kommt, in der man für nichts anderes Gedanken hat als für Code.

Peter Zschunke/AP / AP
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.