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Glossar: High-Tech-Lexikon, L bis Z

Erläuterungen zu Begriffen aus Computertechnik, Internet und Unterhaltungselektronik: von LAN bis Z3.

Die Computer- und Telekommunikations-Technologie und die Unterhaltungselektronik entwickeln sich in immer kürzeren Zeitabständen, und immer wieder kommen neue Begriffe und Abkürzungen hinzu - hier die wichtigsten.

Lan (Local Area Network)

Computer-Netzwerk, das auf räumlich begrenztem Gebiet über Kabelverbindung oder per Funk verschiedene Computer und Peripheriegeräte verbindet.

LCD (Liquid Crystal Display)

Flüssigkristallbildschirm. Das Display besteht aus zwei dünnen Glasscheiben, die von innen mit einer Elektrodenschicht aus unterschiedlich polarisiertem Material überzogen sind. Im Zwischenraum befinden sich die Flüssigkristalle. Durchgeleiteter Strom sorgt dafür, dass sich die Kristalle so ausrichten, dass sie entweder Licht durchlassen oder nicht.

Linux

Offenes Betriebssystem des finnischen Entwicklers Linus Torvalds. Tausende Entwickler rund um den Globus arbeiten seit 1991 an dem Projekt mit und stellen ihre Ergebnisse samt Quellcode ohne Lizenzgebühr frei zur Verfügung.

LTE (Long Term Evolution)

Neuer Übertragungsstandard im Mobilfunknetz bei dem im Vergleich zum UMTS-Netz wesentlich höhere Datenraten erreicht werden können. LTE erreicht Übertragungsgeschwindikeiten von bis zu 100 Mbit/s. Mit einem Ausbau der LTE-Infrastruktur wird in Deutschland allerdings frühestens 2011 gerechnet.

LWL (Lichtwellenleiter)

Lichtwellenleiter ermöglichen die Übertragung von großen Datenmengen in Netzwerken und finden vor allem in Rechenzentren Einsatz. Die feinen Glasfasern erreichen viel höhere Datendurchsatzraten als herkömmliche Kupferkabel. Sie haben allerdings auch eine negative Eigenschaft: Man darf sie nicht knicken.

MMS (Multimedia Messaging Service)

Ein Multimedia-Nachrichten- Service für Mobiltelefone der neuen Generation. Mit MMS können Grafiken, Video-Clips, Musik und kurze Textmeldungen über WAP und GPRS verschickt werden.

MP3 (Moving Picture Experts Group audio layer 3)

Ein vom Fraunhofer Institut entwickeltes Komprimierungsverfahren für Audio-Dateien. Dabei werden überflüssige Signale nicht berücksichtigt und mehrfach vorkommende Sequenzen nur einmal gespeichert. MP3-Musikstücke lassen sich nahezu ohne hörbaren Qualitätsverlust in sehr kleinen digitalen Paketen speichern und über das Internet austauschen, was der Musikindustrie große Probleme bereitet. MP3 steht für Moving Picture Experts Group audio layer 3.

MPEG 4 (Moving Picture Experts Group)

Kompressionsstandard, der vor allem für HDTV-Signale genutzt werden soll. Zunächst hatte MPEG 3 der Standard für HDTV werden sollen, dann hat man sich jedoch auf eine Erweiterung des MPEG2-Formats geeinigt, mit dem man seit 1994 Video und Ton in Fernsehquali

MHP (Multimedia Home Platform)

Technischer Standard für die digitale TV- und Multimedia-Übertragung. MHP ermöglicht die Nutzung zusätzlicher multimedialer Informationen und Einkaufsmöglichkeiten sowie E-Mail vom Sofa aus.

NFC (Near Field Communication)

Eine von Philips und Sony entwickelte Nahfunktechnik zur Übertragung von Daten über kurze Strecken. NFC basiert auf der Funktechnik RFID, kann aber nur über maximal 20 Zentimeter hinweg funken. Mögliche Einsatzgebiete sind zum Beispiel das Bezahlen mit dem Handy an der Kasse oder am Parkscheinautomaten.

Open Source

Dieser Zertifizierungsstandard bedeutet, dass der so genannte Quellcode eines Computerprogramms frei und kostenlos verfügbar ist. Dadurch kann eine große Gemeinde von Programmierern gemeinsam an einer Software arbeiten, sie verbessern und zusätzliche Software-Werkzeuge entwickeln. Das Betriebssystem Linux ist eine Open-Source-Software. Microsoft verbietet dagegen den öffentlichen Zugriff auf den Quellcode seiner Software, um die Eigentumsrechte zu wahren.

PAL (Phase Alternating Line)

Herkömmlicher Fernsehstandard in Europa für analoge Fernsehsignale mit einer Auflösung von 720 x 576 Pixeln. Das PAL-Farbfernsehsystem wurde 1962 von dem damaligen Entwicklungsleiter der AEG-Telefunken in Hannover, Walter Bruch, entwickelt.

Pay-per-View

Variante des Bezahlfernsehens, bei der der Zuschauer nicht Sender oder Kanäle abonniert, sondern nur für Inhalte bezahlt, die er tatsächlich auch sieht. In der Regel ist er dafür Abonnent eines kommerziellen Pay-TV-Senders, bei dem er die Inhalte wie zum Beispiel Filme anfordert.

Peer-to-peer (P2P)

Übersetzt etwa: von Gleich zu Gleich. Einfaches Netzwerk, das ohne zentralen Server auskommt. In ihm sind mehrere gleichberechtigte Rechner verbunden, die untereinander Daten austauschen oder gemeinsam an einer Aufgabe arbeiten können. Populär wurde diese Technik vor allem durch Musik-Tauschbörsen im Internet wie Gnutella oder Kazaa. QuickTime: Software für das Abspielen von Musik und Videos. Die Multimedia-Software wurde 1991 von Apple eingeführt.

Pharming

Spezielle Form des Phishing. Betrüger versuchen dabei, ihre Opfer auf gefälschte Websites zu lotsen, die wie offizielle Seiten etwa eines Kreditinstituts oder Auktionshauses aussehen. Von dort aus werden wie beim Phishing vertrauliche Informationen oder Kreditkartendaten ausgespäht. Das Kunstwort Pharming spielt darauf an, dass die Betrüger große Server-Farmen zum Speichern ihrer gefälschten Websites unterhalten.

Phishing

Kunstwort, steht für "Fischen nach Passworten". Dabei erhalten zum Beispiel Bank-Kunden eine E-Mail, die den Anschein erweckt, von ihrem Kreditinstitut zu sein. Die Empfänger werden aufgefordert sich über einen angezeigten Link auf eine imitierte Bankseite zu begeben und dort sensible Daten wie etwa Kontonummer oder PIN einzutragen. Mit den "abgefischten" Daten versuchen die Betrüger, die Bankkonten der Opfer abzuräumen.

PIP (Picture in Picture)

Die Bild-im-Bild-Technik teilt Bildschirme oder Monitore in mehrere Fenster auf. Dadurch können mehrere Inhalte wie Nachrichten, Wetter-Aufnahmen oder Börsenticker gleichzeitig dargestellt werden.

Plasma-Bildschirm

Bei Plasma-Bildschirmen werden zwischen zwei Glasscheiben Moleküle von Xenon-Gas über anliegende Elektroden zur Explosion gebracht. Das entstehende ultraviolette Licht erzeugt an der Bildschirmrückwand grüne, rote und blaue Strahlung. Während herkömmliche Kathodenstrahlröhren ein Bild in rascher Abfolge rastern, sind alle Bildpunkte eines Plasmaschirmes einzeln und gleichzeitig ansprechbar. Plasmaschirme sind extrem flach und sind auch noch bei Blickwinkeln von bis zu 160 Grad gestochen scharf.

RFID (Radio Frequency Identification)

Soll künftig die Strichcodes in der Warenlogistik ablösen. Dabei werden auf einem Miniatur-Chip Informationen gespeichert, die von Lesegeräten auf kurze Entfernung empfangen werden können. So müsste zum Beispiel ein Einkaufswagen mit RFID-markierten Waren nur an der Kasse vorbeigeschoben werden. Hindernisse sind noch der Preis der Chips sowie Datenschutz-Bedenken.

Router

Ein Gerät, das Datenpakete über verschiedene Netzwerke weiterleitet. Der Router dient dabei als Verknüpfungsrechner zum Beispiel zwischen zwei lokalen Netzwerken (LAN) und legt automatisch den optimalen Weg für die Versendung der Datenpakete fest. Server: Computer oder Programm mit zentralen Aufgaben in einem Netzwerk. Ein E-Mail-Server sorgt beispielsweise für die Versendung und den Empfang von elektronischer Post.

Second Life

Virtuelle Welt im Internet. Die von der kalifornischen Firma LindenLabs entwickelte 3D-Welt zählt weltweit mehr als vier Millionen Mitglieder. Der Nutzer bewegt sich mit Hilfe einer grafischen Figur (Avatar) durch die Landschaft. In jüngster Zeit entdecken auch viele große Unternehmen solche Cyberwelten wegen der neuen Werbemöglichkeiten.

Server

Computer oder Programm mit zentralen Aufgaben in einem Netzwerk. Ein E-Mail-Server sorgt beispielsweise für die Versendung und den Empfang von elektronischer Post.

Skalierung

Entspricht die Auflösung des eingehenden Signals nicht der Auflösung des Fernsehgeräts, muss das Bild umgerechnet - skaliert - werden. So werden zum Beispiel herkömmliche PAL-Fernsehbilder von Fernsehern mit HD-Auflösung neu berechnet. Dabei kam es vor allem in der Vergangenheit auch zu Qualitätseinbußen.

SOA (Service Oriented Architecture)

Modernes Softwarekonzept für Managementsysteme. Die Systemarchitektur soll dabei besonders flexibel sein und sich individuell an die aktuellen oder veränderten Geschäftsprozesse in einem Unternehmen anpassen. Anbieter von SOA- Unternehmenslösungen sind unter anderem SAP, Oracle oder Fujitsu- Siemens.

Streaming-Client

Ein Gerät, dass Datenströme vom PC empfängt und sie an herkömmliche Unterhaltungselektronik-Geräte weitergibt.

TCP/IP (Transmission Control Protocol / Internet-Protocol)

Technisches Übertragungsprotokoll des Internet. Trusted Computing: "Vertrauenswürdige Datenverarbeitung". Initiative, die den Umgang mit Computern und sensiblen Daten sicherer machen soll. Führende Unternehmen aus der Hard- und Softwareindustrie wie Microsoft, AMD, Intel, Hewlett-Packard, Sun Microsystems und Sony haben sich dafür in der Trusted Computing Group zusammen geschlossen, um gemeinsam entsprechende Verfahren und Standards zu entwickeln. Datenschützer und Verbraucherorganisationen befürchten, dass Anwender in der Nutzung ihrer Computer eingeschränkt werden könnten und die Hoheit über ihre eigenen Daten und PCs verlieren.

UMTS (Universal Mobile Telecommunications System)

Paketorientierter Übertragungsstandard. Über UMTS lassen sich Sprache, Bild und Text- Daten mit einer Geschwindigkeit bis zu zwei Megabit pro Sekunde etwa auf ein Handy übermittelt. UMTS ist bis zu 30 Mal schneller als ISDN und bis zu 200 Mal schneller als WAP-Handys.

VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line)

Breitbandstandard, der Übertragungsraten von 50 Mbit/s im Down- und 10 Mbit/s im Upload ermöglicht. Very High Speed Digital Subscriber Line In Deutschland sind VDSL-Anschlüsse bislang fast nur in in Städten und Ballungsräumen verfügbar.

Viiv

Eine von Intel entworfene Spezifikation für Multimedia-PCs. Der Vorteil für die Verbraucher: Die Bedienung soll einfach und verschiedene Geräte und Inhalte miteinander kompatibel sein. Der Vorteil für Intel: Chips des weltgrößten Prozessorherstellers sind Pflicht.

Virus

Kleines Programm oder Programm-Code, der ohne Wissen des Nutzers auf dessen Computer gelangt und ihn gegen seinen Willen beeinflusst. Die meisten Viren werden über das Internet oder über E- Mail-Programme wie Microsoft Outlook übertragen und nutzen das jeweilige Adressbuch für die massenhafte Verbreitung.

VOIP (Voice over IP)

Übertragung von Telefonaten via Internet. Bei Voice over IP (Voip) wird die Sprache in Datenpakete verpackt und über IP-Netzwerke transportiert. IP-Telefonie bringt für Privatanweder und Unternehmen viele Vorteile, die es bei herkömmlichen Telefonanschlüssen nicht gibt. Nutzer können weltweit zu günstigen Tarifen oder sogar kostenlos miteinander telefonieren.

VPN (Virtual Private Network)

Virtuelles privates Netzwerk. Ein VPN ist ein vom Internet abgeschirmtes Netzwerk. Darüber lassen sich beispielsweise zwischen verschiedenen Firmenstandorten Daten austauschen oder Serversysteme vernetzen. Außendienstmitarbeiter können sich über VPN-Verbindungen vom heimischen Arbeitsplatz in das Firmennetzwerk einwählen.

Web 2.0

Bezeichnet die zweite Generation des World Wide Web, das "Mitmach"-Internet. Stellvertretend für die neuen Möglichkeiten, selbst mitzuwirken und Daten und Informationen auszustauschen stehen Anwendungen für Internet-Journale (Blogs), von jedem Nutzer veränderbare Datenbestände (Wikis) oder Internet-Plattformen für private Fotosammlungen. Der Begriff geht zurück auf den Softwareentwickler Tim O'Reilly, der ihn für eine Fachkonferenz verwendete.

Wide-Screen Signaling

Ein Wide-Screen Signal wird mit dem Fernsehsignal ausgestrahlt und schaltet das Bildformat beim Fernseher vom Standard-Seitenverhältnis 4:3 auf das 16:9-Breitbild um.

Wifi (Wireless fidelity)

Dieser Standard für drahtlose Datennetze wird auch mit dem Kürzel IEEE 802.11b bezeichnet. Mit Wifi können Computer und andere Geräte im Umkreis von mehreren hundert Metern ohne Kabel über ein so genanntes WLAN (Wireless Local Area Network) vernetzt werden. Dabei können Geräte unterschiedlichster Hersteller untereinander kommunizieren.

World Wide Web

"Weltweites Netz". Das WWW ist der populärste Dienst im Internet und wird oft synonym mit dem Begriff Internet gebraucht. Es gilt als die grafische Oberfläche des Internet und bietet die Möglichkeit, über Adressen des Formats www.adresse.de Seiten mit Texten, Grafiken oder Videos aufzurufen.

XML

Abkürzung für Extensible Markup Language, eine neue Sprache für Seiten im World Wide Web. XML ist deutlich flexibler als das bisherige HTML und bietet Programmierern mehr Funktionen.

YUV

Analoger Eingang für Videosignale, über den Helligkeits- und Farbinformationen übertragen werden.

Z3

Gilt als erster programmgesteuerter Rechenautomat und Vorläufer des modernen Computers. Der Z3 wurde 1941 von dem Deutschen Konrad Zuse im Auftrag der deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt in Berlin hergestellt.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.