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iPad-Konkurrenz: Die zehn besten Android-Tablets

Wer auf Apples iPad 2 verzichtet, aber dennoch einen Tablet-PC benötigt, findet bei Geräten mit dem Android-Betriebssystem eine große Auswahl. Hier sind die zehn Besten.

Allen, die sich ein Tablet zulegen wollen, jedoch nicht an Apples iPad interessiert sind, kann ein Tablet mit Android ans Herz gelegt werden. Es gibt auch andere Möglichkeiten wie Windows-7-Tablets, das BlackBerry PlayBook oder das inzwischen eingestellte TouchPad von HP. Allerdings ist das Android-Betriebssystem in der Version 3.0 "Honeycomb" derzeit der Hauptrivale von Apples iOS 5 auf dem iPad.

Für Interessierte wird es immer schwieriger, eine Auswahl zu treffen, da immer mehr Android-Tablets in immer kürzeren Zeitabständen in die Läden kommen. Selbstverständlich sind nicht alle Geräte gleich gut, und auch bei den Spezifikationen gibt es erhebliche Unterschiede. Einige verfügen über einen Bildschirm mit zehn Zoll Diagonale, andere bieten lediglich sieben Zoll. Große Unterschiede gibt es auch bei der Akkulaufzeit, der Prozessorleistung und dem Arbeitsspeicher.

Einige vielversprechende Tablets sind in Deutschland noch nicht auf dem Markt. Auf das Samsung Galaxy Tab 7.7 und das Kindle Fire von Amazon müssen wir beispielsweise auf unbesimmte Zeit warten. Aber unter den von uns zusammengestellten zehn Android-Tablets sollte jeder etwas finden, das zu ihm passt.

Asus Eee Pad Slider

Das beste Android-Tablet der etwas anderen Art: Egal wie man zu Apple und seinen Produkten steht - das Apple iPad 2 ist der Mercedes unter den Tablets und derzeit das beste Gerät am Markt. Deshalb ist das Slider eine fast unwiderstehliche Option, denn es ist kein direkter iPad-Rivale, sondern etwas völlig anderes. Die ausfahrbare Tastatur bietet dem User Flexibilität und Funktionalität, die er woanders nicht findet.

Das Asus Eee Pad Slider erleichtert das Arbeiten, wenn man unterwegs ist. E-Mails und Dokumente lassen sich mobil bearbeiten, man benötigt dafür kein Keyboard-Dock oder andere Peripheriegeräte. Außerdem ist der 10,1 Zoll große Bildschirm der beste innerhalb des derzeitigen Android-Tablets-Portfolios. Das Eee Pad Slider mit Dual-Core-Prozessor, 1 GB Arbeitsspeicher, 32 GB internem Speicher und Android Honeycomb als Betriebssystem ist wahrscheinlich kein Tablet für jedermann, aber definitiv eines, das das Beste aus Android herausholt. (Preis: ca. 500 Euro)

Samsung Galaxy Tab 8.9

Das beste Android-Tablet für Mobilität und Leistung: Auf dem zweiten Platz reiht sich das Samsung Galaxy Tab 8.9 ein. Es handelt sich dabei unterm Strich um ein verkleinertes Galaxy Tab 10.1 mit einem 8,9 Zoll großen Bildschirm. Es ist etwas dünner und leichter als der große Bruder und passt besser in die Handtasche.

Abgesehen von diesen äußeren Abmessungen sind die Spezifikationen der beiden Tablets faktisch dieselben. Käufer können sich auf eine gute Leistung und ein großartiges Tablet-Erlebnis freuen. Beim Prozessor kommt ein Dual-Core zum Einsatz, das Tablet bietet 1 GB Arbeitsspeicher und 16 GB internen Speicher. Der 8,9-Zöller befindet sich in unserer Liste noch vor dem großen Galaxy Tab 10.1, da das kleinere Tablet mehr Komfort bietet. Wer einen größeren Bildschirm benötigt, sollte allerdings zum 10,1-Zoll-Modell greifen. (Preis: ca. 500 Euro)

Asus Eee Pad Transformer

Das beste Android-Tablet als Netbook-Ersatz: Das Asus Eee Pad Transformer ist schon eine Weile auf dem Markt, aber nach wie vor eines der besten Android-Tablets, das derzeit erhältlich ist. Es ist nicht nur leistungsstark und mit tollen Funktionen ausgestattet, sondern kann sich mit einem Keyboard-Dock in ein vollwertiges Android-Netbook verwandeln.

Das Eee Pad Transformer mit einem 10,1 Zoll großen Bildschirm bietet ebenfalls einen Dual-Core-Prozessor sowie 1 GB Arbeitsspeicher und 16 beziehungsweise 32 GB Speicherplatz. Das Asus-Gerät hat den Tablet-Markt auf jeden Fall aufgemischt und stellt durch seine Verwandlungsfähigkeit in ein vollwertiges Netbook etwas Besonderes dar. (Preis: ca. 380 Euro für das Tablet mit 16 GB plus ca. 120 Euro für das Keydock)

Samsung Galaxy Tab 10.1

Das beste Android-Tablet als iPad-Herausforderer: Während das Transformer und das Slider den Anwendern für einen kleinen Preis Abwechslung zu herkömmlichen Tablets bieten, steht unsere Nummer vier, das Galaxy Tab 10.1, in direkter Konkurrenz zu Apples iPad 2. Das Galaxy Tab 10.1 ist ebenfalls mit einem Dual-Core-Prozessor ausgestattet und etwas dünner und leichter als das iPad 2. Das ist durchaus eine große Leistung, wenn man bedenkt, wie sehr Apple die schlanken Maße des iPad 2 bei dessen Präsentation bejubelte.

Das Galaxy Tab 10.1 bietet neben 1 GB RAM einen 16 GB großen internen Speicher. Allen Anwendern, die ein Tablet haben möchten, das Apples iPad ähnlich ist, sollten zum Samsung-Modell greifen.

In Deutschland ist das Tab 10.1 Gegenstand eines erbitterten Streits zwischen Apple und Samsung um Geschmacksmuster und Designähnlichkeit. Um das richterliche Verkaufsverbot, das derzeit auf dem 10.1 liegt, zu umgehen, hat Samsung gerade die leicht umgestaltete Variante 10.1N für Deutschland angekündigt. Die inneren Werte bleiben gleich. (Preis: ab 500 Euro für die 16 GB-Version)

Sony Tablet S

Das beste Android-Tablet für Playstation-Spiele: Sonys Schritt in den Tablet-Markt wurde mit großem Interesse verfolgt, nachdem es sich bei dem Unternehmen um einen wahren Unterhaltungselektronik-Giganten handelt. Neben dem zusammenklappbaren Tablet P hat Sony mit dem Tablet S ein einzigartiges, keilförmiges Tablet mit High-End-Spezifikationen auf den Markt gebracht.

Beim Tablet S handelt es sich um ein sehr edles Tablet, mit dem die Nutzer Zugang zu Original-Playstation-Spielen haben. Leider ist Sonys Tablet nicht ganz so schick wie das Galaxy Tab 10.1, und das Transformer von Asus bietet dem Anwender einfach mehr Vielfalt. Abgesehen davon ist das Tablet S allerdings immer noch eines der besten Android-Tablets auf dem Markt. Es verfügt neben einem 9,4 Zoll großen Bildschirm und einem Doppelkernprozessor über 1 GB RAM sowie 16 beziehungsweise 32 GB Arbeitsspeicher. (Preis: ab 439 Euro für 16 GB/Wlan)

Motorola Xoom

Das beste Android-Tablet für ein glänzendes Design und solide Leistung: Platz sechs schafft das Motorola Xoom. Bei diesem Gerät handelt es sich um das erste Honeycomb-Tablet auf dem Markt. Das 10,1 Zoll große Tablet bietet eine hohe Qualität, lange Akkulaufzeit und ausgezeichnete Leistung. Auch bei dem Motorola-Modell kommt ein Dual-Core-Prozessor mit 1 GHz zum Einsatz. Weiterhin bietet das Xoom 1 GB RAM und bis zu 32 GB internen Speicher. Motorola hat bereits die Nachfolger des Xooms angekündigt. Das 10,1 Zoll große Xoom 2 und die mit 8,2 Zoll etwas kleinere Media Edition befinden sich bereits in den Startlöchern, auch wenn bislang noch nicht bekannt ist, ob und wann sie auf den deutschen Markt kommen werden. Abwarten könnte sich für einige Anwender jedoch lohnen. (Preis: ab ca. 400 Euro für 32 GB/Wlan))

Toshiba AT100

Das beste Android-Tablet für Nutzer, die einen HDMI-Ausgang in Standard-Größe benötigen: Das Toshiba AT100 bietet zwar eine ausgezeichnete Leistung, leider ist das Tablet sehr sperrig geraten. Das ist das Hauptproblem beim 10,1 Zoll großen Toshiba-Gerät und bringt dem AT100 daher nur Platz sieben unserer Bestenliste ein. Das Tablet ist ebenso wie die meisten Tablets mit einem Doppelkern-Modell ausgestattet. Der 16 GB große interne Speicher kann auf bis zu 32 GB erweitert werden, beim Arbeitsspeicher bietet das Tablet 1 GB.

Ein brillanter Schachzug von Toshiba war es jedoch, das Tablet mit USB- und HDMI-Anschlüssen in voller Größe auszustatten. So lassen sich HD-Videos beispielsweise über den Fernseher anschauen, dazu braucht man das Tablet lediglich über ein HDMI-Kabel mit dem Fernsehgerät verbinden. Auch reguläre Keyboards oder Mäuse können über die beiden USB-Anschlüsse genutzt werden. Dadurch bietet das Toshiba AT100 einen großen Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten, die auf Adapter und Spezialkabel setzen. Auch eine Akkulaufzeit von bis zu sieben Stunden ist als Pluspunkt zu werten. Die Maße und das Gewicht des Toshiba-Tablets (sowie der lediglich als "passabel" beschreibbare Bildschirm) sind die Hauptgründe, aufgrund derer wir uns aber eher für ein anderes Tablet entscheiden würden. Durch die Anschlüsse in voller Größe schwillt das Tablet nämlich auf eine Dicke von 15,7 Millimeter an, und das Gewicht von 725 Gramm ist ebenfalls von Nachteil. (Preis: ca. 370 Euro für 16GB/Wlan)

LG Optimus Pad 3D

Das beste Android-Tablet für 3D: Innerhalb der Unterhaltungselektronikbranche stehen seit einiger Zeit alle Zeichen auf 3D, und auch LG hat entschieden, bei seinem ersten Android-Tablet auf die dritte Dimension zu setzen. Das LG-Tablet ist mit einer 5-Megapixel-Dual-Kamera ausgestattet, wodurch 3D-Bilder und 3D-Videoaufnahmen ermöglicht werden. Das ist zwar ein nettes Feature, allerdings verfügt das Tablet über keinen 3D-Bildschirm. Wer seine 3D-Filme anschauen möchte, muss also entweder auf einen 3D-Fernseher zurückgreifen oder die Videos auf dem 8,9 Zoll großen Tablet als Anaglyphenbild - mit der berüchtigten Rot-/Grün-Brille - anschauen. Für wahre 3D-Fans stellt das Optimus Pad dennoch die richtige Wahl unter den Android-Tablets dar. Beim Prozessor kommt ein Dual Core mit 1 GHz zum Einsatz, beim internen Speicher bietet das Tablet 32 GB und beim Arbeitsspeicher wird ebenso wie bei den Konkurrenzprodukten 1 GB geboten. (Preis: ab 600 Euro)

Acer Iconia Tab A500

Das beste Android-Tablet für Liebhaber von gebürstetem Aluminium: Acers Android-Tablet bietet ein hervorragendes Design und eine ähnliche Leistung wie die anderen hier vorgestellten Geräte. Wir mögen dieses Tablet, allerdings fehlt dem Acer Iconia Tab A500 das gewisse Extra. Es ist nicht so elegant wie das Galaxy Tab 10.1 und hat kein Extra zu bieten, wie das beispielsweise beim Transformer und seinem Keyboard der Fall ist.

Beim 10,1 Zoll großen Acer-Tablet kommt ebenfalls ein Dual-Core-Prozessor mit 1 GHz zum Einsatz, der Arbeitsspeicher beläuft sich auf 1 GB, der interne Speicher gibt es in den Varianten 16, 32 und 64 GB. (Preis: ab 350 Euro für 16 GB/Wlan)

Archos 101 G9

Das beste Android-Tablet für Sparfüchse: Alle, die ein leistungsfähiges Tablet suchen, dafür aber nicht zuviel ausgeben wollen, kann das Archos 101 G9 ans Herz gelegt werden. Das potenzielle Problem des 10,1 Zoll großen Tablets ist allerdings, dass immer mehr Hersteller kostengünstige Tablets auf den Markt bringen und schon bald ein preiswertes Tablet mit mehr Leistung und besseren Materialien erhältlich sein könnte.

Beim Archos 101 G9 kommt ein Multi-Core-Prozessor zum Einsatz, der optional mit 1 GHz oder als Turbo-Version mit 1,5 GHz erhältlich ist. Auch beim internen Speicher können die Anwender zwischen zwei Varianten wählen. Neben einem 8 GB beziehungsweise 16 GB großen Flashspeicher-Modell gibt es auch eine Variante mit einer integrierten 250-GB-Festplatte. Durch Letztere wird das Tablet drei Millimeter dicker. Der Arbeitsspeicher beläuft sich auf 512 MB. (Preis: ab 290 Euro)

TechRadar / Tech Radar
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.