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Jubiläum: Apple nach 30 Jahren wieder ganz oben

Drei Jahrzehnte Apple-Computer - drei Jahrzehnte, in deren Verlauf die Firma es vom Innovationsführer in die Bedeutungslosigkeit und wieder zurück schaffte. Zum Firmenjubiläum steht Apple besser da denn je.

Steve Jobs (51) hat am Samstag zum 30. Geburtstag von Apple Computer allen Grund zum Feiern. Apple befindet sich nach einem fantastischen Comeback während der vergangenen Jahre auf einem beispiellosen Erfolgskurs, den fast niemand im Silicon Valley oder an der Wall Street erträumt hätte. Apple-Mitbegründer Jobs revolutionierte mit einer beeindruckenden Erfolgsserie neuer Produkte und Dienstleistungen die zuvor angeschlagene Firma. Dazu zählen die iPod-Musikplayer, der Online-Musikladen iTunes und jetzt Macintosh-PC-Modelle mit Intel-Chips.

In den neunziger Jahren war der kalifornische Computerpionier Apple zeitweise fast totgesagt worden. Das Unternehmen war von den mit Microsoft-Windows und Intel-Chips ausgestatteten PCs von Anbietern wie IBM, Dell und Hewlett-Packard ins Abseits gedrängt worden.

Ein Visionär und ein Bastler

Vor 30 Jahren (1. April 1976) hatten Jobs und sein Freund Steve Wozniak, zwei Ex-Studenten, Apple gegründet. "Wir dachten, es sei lustig, ein Unternehmen zum April-Foolsday zu gründen", sagte Jobs später. In dem ungleichen Duo spielte Steve Jobs die Rolle des Visionärs, Wozniak war der geniale Bastler. Gemeinsam brachten die beiden 1977 den Apple II heraus, den ersten PC-Bestseller. Er hatte bereits die Hauptmerkmale der meisten folgenden Apple-Produkte: leichte Bedienbarkeit, hervorragende Technik und ansprechendes Design. Der Apple II fand bei der breiten Masse der Nutzer Anklang und bot die Basis des anfänglichen Erfolgs des in Cupertino (Kalifornien) beheimateten Unternehmens. Es folgten der Apple III und 1984 der erste Macintosh.

Nach Absatzschwierigkeiten und firmeninternen Querelen wurde 1985 Jobs jedoch als Apple-Chef gefeuert. Mit seinem Geld aus dem Börsengang von Apple baute er dann NeXT auf, seine zweite Computerfirma. Zwischenzeitlich kaufte er für zehn Millionen Dollar die Computeranimations-Abteilung von Hollywood-Regisseur George Lucas und machte daraus das erfolgreiche Filmstudio Pixar.

Chancenlos gegen "Wintel"

Apple versuchte seinerseits vergeblich an die Anfangserfolge anzuknüpfen, doch die Dominanz der "Wintel"-Allianz im PC-Sektor war nicht mehr zu durchbrechen. Trotz einer treuen Gefolgschaft drohte Apple ins Nischen-Dasein abzurutschen.

1996 kaufte das verzweifelt nach neuen Ideen suchende Apple-Management die NeXT-Computer und holte Jobs damit wieder ins eigene Haus. Im Juli 1997 musste der unter massiven Beschuss stehende damalige Apple-Chef Gil Amelio den Hut nehmen, und Jobs übernahm zwölf Jahre nach seinem Rauswurf wieder die Führung.

Innovationsoffensive nach Jobs' Rückkehr

Mit ihm an der Spitze folgte ein Erfolgsprodukt nach dem anderen: Der iMac und das stark verbesserte OS X-Betriebssystem brachten den PC-Bereich wieder nach vorn. Mit den innovativen iPod-Musikplayern - die jüngste Version ist der Video-iPod - drängte Jobs die anderen MP3-Player-Anbieter rasch in den Hintergrund. Der von illegalen Online-Angeboten geplagten Plattenbranche bewies er mit dem iTunes Music Store, wie man Musik legal und erfolgreich vermarkten kann. Die supermodernen Apple-Einzelhandelsgeschäfte sind in fast jedem großen amerikanischen Shopping-Center ein Magnet.

Heute steht Apple unter den Computer- und Technologiefirmen wieder in der ersten Reihe. Das Unternehmen erhöhte im vergangenen Geschäftsjahr den Umsatz um 68 Prozent auf 13,9 Milliarden Dollar und den Gewinn um 384 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar. Die Apple-Aktien sind beim derzeitigen Kurs von 60 Dollar rund 51 Milliarden Dollar wert oder vier mal mehr als die gesamten General-Motors-Aktien. Jobs, der 2004 an Krebs erkrankt war, hat nach der jüngsten Milliardärsliste des US-Wirtschaftsmaganzins "Forbes" ein Vermögen von 4,4 Milliarden Dollar angehäuft.

Jobs sitzt an der Schaltstelle digitaler Macht

Er ist gerade dabei, das Pixar-Studio für 7,4 Milliarden Dollar an den Medien- und Unterhaltungsriesen Walt Disney zu verkaufen und wird dabei größter Disney-Aktionär. Pixar hatte zwischenzeitlich ein halbes Dutzend Kino-Hits wie "Toy Story" und "Findet Nemo" herausgebracht. Jobs hält mehr als 50 Prozent der Pixar-Aktien. Mit Apple unter seiner Regie und einem Sitz im Disney-Verwaltungsrat sitzt Jobs im digitalen Zeitalter an der Schaltstelle zwischen Computern, Technologie, Musik, Hollywood, TV und elektronischer Unterhaltung jeglicher Art.

Peter Bauer/DPA / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.