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Verkauf in Deutschland startet: iPad sorgt für lange Schlangen

Der Verkaufsstart des neuen Tablet-Computers iPad hat am Freitagmorgen für großen Andrang vor Apple-Geschäften in Deutschland gesorgt. Unzählige Interessierte stürmten die Verkaufsstellen im ganzen Land - aber auch in anderen Teilen der Welt.

In Frankfurt, München und Hamburg versammelten sich einige Hundert iPad-Fans in den frühen Morgenstunden und warteten auf die Öffnung der Apple-Läden. In Frankfurt kamen nach Angaben der Polizei einige Käufer bereits sechs Stunden vor Verkaufstart, um einen der rund 500 Euro teuren Tablet-Computer zu bekommen. Auch Apple-Fans in Australien, Kanada, Frankreich, Italien, Japan, Spanien, der Schweiz und Großbritannien können den neuen Verkaufsschlager des Apple-Konzerns seit Freitag kaufen.

Mit dem kompakten Gerät verbindet vor allem die Medienbranche große Hoffnungen auf neue Impulse für ihr digitales Geschäft. Apple erwartet zahlreiche Kaufinteressenten - die deutschen Läden der Firma in München, Hamburg und Frankfurt öffneten bereits um 08.00 Uhr.

Die iPads sind eine Mischung aus Notebook und Handy und haben keine Tastatur, sondern werden vor allem über den berührungsempfindlichen Bildschirm bedient. Der Preis in Europa liegt zwischen 499 und 799 Euro. Der Branchenverband Bitkom rechnet damit, dass Apple bis zum Jahresende in Deutschland 500.000 Exemplare des Minicomputers verkauft. In den USA wurden in den ersten vier Wochen seit der Markteinführung Anfang April mehr als eine Million Geräte verkauft. Der internationale Start hat sich um rund einen Monat verschoben - weil die Nachfrage in den USA so hoch war, wie Apple sagt

Das iPad ist vor allem zur mobilen Unterhaltung gedacht: Die Besitzer können darauf Musik hören, Filme ansehen, spielen und Bücher, Zeitungen oder Zeitschriften lesen. Das Schreiben von E-Mails und das Surfen im Internet sind genauso möglich wie das Bearbeiten von Dokumenten.

DPA/AFP / DPA