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Netflix, Amazon Video und Co.: Stiftung Warentest prüft Video-Streamingdienste - und keiner ist gut

Serien und Filme bekommt man heute nicht mehr in der Videothek, sondern von Streaming-Diensten. Doch welcher ist gut? Keiner, sagt Stiftung Warentest. Die Kunden sollte das aber trotzdem nicht abschrecken.

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Beim Test von Streaming-Anbietern wie Netflix, Amazon und Co. kam keiner wirklich gut weg

Ob Netflix, Amazon Prime Video oder Maxdome: Stiftung Warentest will keinem der großen Streaming-Anbieter eine "gute" Leistung bescheinigen. Die neun aktuell getesteten Dienste waren allesamt höchstens "befriedigend", bei dreien reichte es sogar nur für ein "ausreichendes" Ergebnis. Die Kunden sollte das aber trotzdem nicht abschrecken - solange sie die richtigen Erwartungen haben.

Denn Warentest hat strenge Kriterien angelegt. Die Film- und Serienauswahl sollte aktuell sein, aber auch Klassiker bieten. Dazu mussten Bild- und Ton-Qualität überzeugen. Die Dienste sollten auf einer Vielzahl von Plattformen laufen und dort gut bedienbar sein, Untertitel, O-Ton und idealerweise einen Offline-Modus bieten. Und zu guter Letzt mussten die Verträge und der Umgang mit den Nutzerdaten stimmen - ein Bereich, in dem keiner der Dienste gut abschnitt.

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So prüfte Warentest

Um das verfügbare Video-Angebot zu testen, legte Warentest einen Katalog aus 40 Serien und 160 nach Kategorien sortierten Filmen an und prüfte, ob und in welcher Form die Streaming-Dienste diese im Repertoire hatten. Dabei wurde unterschieden, ob die Videos Teil eines Abo-Angebotes waren oder einzeln geliehen werden konnten.

Im Test unterschied Warentest reine Abodienste wie Netflix (zwei Dienste) von reinen Leih-Diensten wie iTunes (fünf Dienste). Außerdem traten mit Maxdome und Amazon Prime Video zwei Dienste an, die sowohl Leih-Videos als auch eine Flatrate mit Abo im Programm haben. Wurden Videos nur zum Kauf angeboten, wurden sie nicht gezählt.

Testsieger: Maxdome

Das beste Gesamtpaket bietet laut Stiftung Warentest Maxdome. Besonders bei Bild und Ton konnte der Anbieter überzeugen, die Auswahl ist immerhin die zweitbeste im Test. Die Bedienung am Tablet und Smart TV findet Warentest unterdurchschnittlich, nur am PC ließ sich Maxdome gut nutzen. Das reicht trotzdem mit einer Gesamtnote "befriedigend" (2,8) für den Testsieg. Monatlicher Preis: ab 7,99 Euro.

Wegen AGB auf Platz 2: Amazon Prime Video

Eigentlich wäre Amazon Prime Video der beste Dienst im Test gewesen, wegen "deutlichen" Mängeln in der AGB entschied sich Warentest aber für eine Abwertung. Dabei hatte Prime Video die beste Auswahl im Test, mehr Flatrate-Filme und Serien bot keiner. Auch bei den Leihfilmen war Amazon ganz vorne. Zudem konnte der Dienst auch bei Bild und Ton punkten und lief auf allen getesteten Plattformen zumindest ordentlich. Die Gesamtnote nach Abwertung: "Befriedigend" (3,0). Im Test nicht berücksichtigt: Amazon Prime umfasst mit Liefervorteilen und einem Musik-Abo deutlich mehr als den reinen Videodienst. Der Preis für das Jahresabo liegt bei 49 Euro, was 4,08 Euro im Monat entspricht.

Der beste reine Leihdienst: Videoload

Wer keine Flatrate braucht, sondern nur ab und zu leiht, bekommt bei Videoload das beste Angebot, bescheinigt Warentest. Aber nur, wenn man ausschließlich Filme schauen möchte oder bereit ist, Serien zu kaufen. Zum Leihen gab es keine der gesuchten Serien, eine Flatrate gibt es nicht. Damit war das Repertoire eher mäßig. Bild und Ton waren nur ordentlich, die Vielseitigkeit ebenfalls. Die Gesamtnote: "Befriedigend" (3,2). Weil es sich um ein reines Leih-Angebot handelt, entfallen beim zur Telekom gehörenden Videoload die monatlichen Gebühren. Einen Film zu leihen, kostet zwischen 1,99 Euro und 4,99 Euro.

Abodienst für Serienfans: Netflix

Bei den reinen Abo-Diensten schnitt Netflix am besten ab. Der Streaming-Dienst hatte mit 24 von 40 Serien  auch das beste Serien-Angebot im Test. Bei den Filmen sah es allerdings recht düster aus: Aktuelle Filme gab es fast gar nicht, bei den Klassikern war nicht mal ein Drittel vorhanden. Bild- und Tonqualität kamen gut an, auch die Nutzung auf Smart-TV und Tablet war gut, auf dem PC immerhin in Ordnung. Zudem hatte Netflix gemeinsam mit Maxdome das beste Angebot an O-Ton und Untertiteln und kann seit Kurzem mit einem Offline-Modus auffahren. Das reichte für eine "befriedigende" Wertung von 3,2 - trotz des miesen Film-Repertoires. Der Preis: ab 7,99 Euro im Monat.

Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr unter https://www.test.de/online-videotheken.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.