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Streamingdienst: Endlich! Auf dieses Feature haben Netflix-Nutzer gewartet

Der Streamingdienst Netflix hat seinen Offline-Modus gestartet. Ab sofort können Nutzer Filme und Serien kostenlos auf ihre Geräte herunterladen und offline anschauen - doch es gibt einen kleinen Haken.

Netflix führt den Offline-Modus ein

Netflix führt den Offline-Modus ein

Der Streaming-Anbieter Netflix bietet zigtausende Serien, Filme und Dokumentationen jederzeit auf Abruf. Bislang konnte man allerdings nur mit einer aktiven Internetverbindung auf den riesigen Medienkatalog zugreifen. Am Mittwoch hat der Streamingriese nun den lang erwarteten Offline-Modus per Update bereitgestellt. Damit ist es möglich, Inhalte direkt auf Smartphones und Tablets herunterzuladen und später offline anzusehen.

Offline-Modus für iOS und Android

Die neue Funktion ist zunächst nur auf iOS- und Android-Geräten verfügbar. Im Browser, auf Streamingboxen wie dem Fire TV oder Apple TV oder auf Smart-TVs ist die Funktion noch nicht verfügbar - das dürfte für die meisten Nutzer aber verschmerzbar sein. Weitere Kosten fallen für diesen Dienst nicht an. Um den Service nutzen zu können, benötigt man die aktuellste App, die in Apples App Store und Googles Play Store zum Download bereitstehen.

Kleiner Wermutstropfen: Bislang stehen nicht alle Inhalte zum Download bereit. Eine kurze Stichprobe zeigte aber, dass viele Netflix-Aushängeschilder offline gespeichert werden können, darunter die Mystery-Serie "Stranger Things", das Knast-Drama "Orange is the New Black", der Breaking-Bad-Nachfolger "Better Call Saul" oder "Narcos", die Serie über das Leben des kolumbianischen Drogenkönigs Pablo Escobar. Die Marvel-Serie "Daredevil" etwa steht hingegen nicht zum Download bereit.

So funktioniert das Feature

Um den Offline-Modus zu nutzen, müssen sie die aktuelle Version der App für Android oder iOS laden. Sobald Sie die App starten, weist Netflix mit einem Overlay auch schon auf den neuen Modus hin. Sie können nun direkt mit "Titel zum Download finden" loslegen oder das Fenster mit "OK" schließen. Die Liste mit downloadbaren Inhalten findet man später ganz einfach in dem Menü wieder, das bei einem Tippen auf das Symbol am oberen linken Rand erscheint.

Hat man sich für einen Download entschieden, ist das Prozedere kinderleicht: Man öffnet lediglich die Informationsseite des Films oder der Serie, dort erscheint dann das Download-Symbol. Bei Filmen gleich oben, bei Serien neben der jeweiligen Episode. Tippt man darauf, wird es der Download-Warteschlange hinzugefügt, die dann abgearbeitet wird. Um sie schnell zu erreichen, blendet die App unten einen blauen Balken an, in dem auch angezeigt wird, wie viele Objekte bereits abgeschlossen wurden.

Um eine Liste mit den bereits geladenen Serien und Filmen zu finden, muss man wieder das Menü öffnen. Dort findet sich nun der Punkt "Meine Downloads". Dort kann man auch bereits gesehene Inhalte ganz einfach wieder löschen.

So holen Sie das Meiste aus dem Netflix-Abo
Schaue ich wirklich in HD?

In der Regel sieht man schnell, ob man gerade hochaufgelöste Inhalte schaut. Wenn man aber auf Nummer sicher gehen will oder den Verdacht hat, nur eine niedrigere Auflösung serviert zu bekommen, kann man das schnell in den Einstellungen herausfinden.

Dazu führt man die Maus zuerst auf das Konto-Symbol und klickt im aufklappenden Menü auf  "Ihr Konto". Unter dem Punkt "Mein Profil" klicken Sie dann auf "Wiedergabe-Einstellungen" um die Qualität zu ändern. In der Regel sollte hier "Automatisch" voreingestellt sein. Will man immer HD schauen, sollte man "Hoch" auswählen. Das verbraucht allerdings bis zu 3 Gigabyte die Stunde für FullHD-Inhalte und sogar bis zu 7 GB für UltraHD. Am Ende bestätigen Sie Ihre Auswahl mit "Speichern".

Gibt es den Film, den ich suche überhaupt bei Netflix?

Wenn man mal einen bestimmten Film schauen will, kann man natürlich direkt bei Netflix danach suchen. Oder man schaut zuerst bei "Werstreamt.es". Das hat einen entscheidenden Vorteil: Ist der Film oder die Serie bei Netflix nicht vorhanden, sieht man auf einen Blick, wo man sie sonst finden könnte, etwa bei Amazon Prime Video oder bei Sky. Fallen dort Kosten an, bekommt man die gleich mit angezeigt.

So lernt Netflix, was Sie wirklich mögen

Will man bessere Netflix-Empfehlungen bekommen, sollte man ganz einfach möglichst viele Filme und Serien bewerten. Auch die, die man gar nicht bei Netflix, sondern ganz woanders gesehen hat. Vor allem am Anfang weiß Netflix nicht, was man gerne schaut und schlägt eine entsprechend bunte Auswahl vor. Doch auch später lohnt es sich, Netflix mitzuteilen, welche Filme und Serien man ganz besonders mochte - oder eben überhaupt nicht.

Offline schauen

Um den Offline-Modus zu nutzen, müssen sie die aktuelle Version der App für Android oder iOS laden. Die Liste mit downloadbaren Inhalten findet man in dem Menü, das bei einem Tippen auf das Symbol am oberen linken Rand erscheint.
Hat man sich für einen Download entschieden, ist das Prozedere kinderleicht: Man öffnet lediglich die Informationsseite des Films oder der Serie, dort erscheint dann das Download-Symbol. Bei Filmen gleich oben, bei Serien neben der jeweiligen Episode. Tippt man darauf, wird es der Download-Warteschlange hinzugefügt, die dann abgearbeitet wird. Um sie schnell zu erreichen, blendet die App unten einen blauen Balken an, in dem auch angezeigt wird, wie viele Objekte bereits abgeschlossen wurden.
Um eine Liste mit den bereits geladenen Serien und Filmen zu finden, muss man wieder das Menü öffnen. Dort findet sich nun der Punkt "Meine Downloads". Hier kann man auch bereits gesehene Inhalte ganz einfach wieder löschen.

Untertitel anpassen

Ob bei Originalton oder für Hörgeschädigte: Netflix bietet zu allen Inhalten auch Untertitel an. Steht der Fernseher zu weit weg, fallen die aber schnell mal zu klein aus. Kein Problem, denn praktischerweise kann sich jeder die Untertitel so anpassen, dass sie immer gut zu erkennen sind - sogar geräteübergreifend.

Dazu öffnen Sie über das Konto-Symbol und Klick auf "Mein Konto" die Einstellungen. Unter dem Punkt "Untertitel-Anzeige" lassen sich von der Schriftart über die Textgröße und -farbe bis zum Schatten und einem zusätzlichen Hintergrund alle Details der Untertitel bearbeiten. Eine Vorschau zeigt nach jeder Änderung, wie sie in Zukunft aussehen werden. 

Lange im Urlaub? Kündigen!

Plant man mal einen längeren Trip, kann es sich schon lohnen, das Netflix-Abo zu kündigen. Schließlich hat man monatliche Fristen. Fallen das Ende des Abos und der Urlaubsanfang zusammen, kann man sogar bei einer Woche sparen. Ist man wieder zurück, dauert es ja nur einige Minuten, das Abo wieder aktiv zu schalten.

Bequeme Steuerung mit Tastenkürzeln

Bei vielen Leuten hat der Laptop längst den Fernseher abgelöst. Am Rechner schaut es sich zwar weniger bequem als auf der Couch, bei Netflix hat die Lösung einige entscheidende Vorteile. Der Webplayer lässt sich etwa wunderbar über die Tastatur bedienen, Tastenkürzeln sei Dank.

Hier sind die wichtigsten:


  • Leertaste: Start/Pause
  • Enter: Start/Pause
  • Bild hoch: Start
  • Bild runter: Pause
  • F: Vollbild
  • Esc: Vollbild beenden
  • Shift und Pfeil links: Rückwärtsspulen
  • Shift und Pfeil rechts: Vorspulen
  • Pfeil hoch: Lauter
  • Pfeil runter: Leiser
  • M: Ton aus/wieder an
Spoiler für Serien verhindern

Wer regelmäßig Serien bei Netflix schaut, hat garantiert schon einmal aus Versehen den Inhalt einer Folge gespoilert bekommen. Netflix zeigt in der Standardansicht bei jeder Folge eine Kurzbeschreibung – und verrät so viel zu oft die Handlung der Folge.

Das Chrome-PlugIn "Lifehacker Fix Plus" sorgt dafür, dass Ihnen das nicht mehr passiert. Die Zusammenfassung der Filme und Serien sowie das Vorschaubild sind dann in der Standard-Ansicht mit einem Milchglas-Effekt versehen, erst wenn man mit der Maus darüber geht, lassen sich Text und Bild unabhängig voneinander scharf stellen. Zudem bietet "Fix Plus" noch jede Menge zusätzlicher Features wie einen eigenen Trailer-Button und Bewertungen großer Filmportale.

So zerschießen die Schmachtfilme Ihrer Freundin nicht ihr Netflix-Konto

Wollen Sie mal einen Schmachtfilm schauen, ohne sich das hart erarbeitete Action-Profil zu zerschießen? Oder stört der Freund regelmäßig die Romcom-Auswahl mit merkwürdigen Buddy-Komödien? Dann haben Sie zwei Möglichkeiten.

Teilt man sich den Netflix-Account, etwa mit dem Partner oder mit Mitbewohnern, dann sollte jeder sich ein eigenes Profil anlegen. Nur so kann Netflix wirklich den eigenen Geschmack kennenlernen, ohne durch völlige Ausreißer aus dem Konzept gebracht zu werden. Dazu gehen Sie mit der Maus auf das Profilbild und wählen dann "Profile verwalten". Hier können Sie ein neues Profil hinzufügen, bis zu fünf sind möglich. Auch Kinderprofile stehen zur Wahl, sie enthalten nur kindgerechte Filme und Serien.

Wenn man aber nur mal Lust auf etwas anderes hat, ohne sein Profil zerstören zu wollen, gibt es noch einen anderen Weg. Geht man mit der Maus auf das Profilbild, erscheint in dem aufklappenden Menü auch der Punkt "Ihr Konto". Dort können Sie für das gerade eingeloggte Profil eine Liste der angesehenen Medien abrufen, sie findet sich unter "Was Sie sich angesehen haben". In der Liste muss man nun nur noch das "X" neben dem jeweiligen Eintrag klicken - schon ist ein Film verschwunden. Bei Serien muss man allerdings noch einmal bestätigen. Dafür fliegt aber auch gleich die ganze Serie aus dem Profil.

Gemeinsam statt einsam

In einer Fernbeziehung oder mit weit entfernten Freunden fehlt oft der gemeinsame Film- oder Serienabend. Mit der Chrome-Erweiterung "Showgoers" kann man immerhin zusammen Netflix schauen. Das PlugIn synchronisiert die Streams aller Teilnehmer, wenn man pausiert oder im Stream hin- und herspringt, passiert das bei allen anderen auch. Ein Chat-Feature ist ebenfalls eingebaut. Wer keine Freunde hat, die dieselben Inhalte mögen, kann auch öffentlichen Gruppen beitreten – und mit Fremden schauen.

Netflix bei der Arbeit

Früher versteckte man Comics in Schulbüchern, um auch im Unterricht lesen zu können. Heute schaut man heimlich bei der Arbeit Netflix-Serien. Auf Apple-Rechnern kann man dabei sogar weiterarbeiten. Der schlanke Browser "Helium" lässt sich frei auf dem Bildschirm platzieren. Das Besondere: Er bleibt immer im Vordergrund, das Fenster ist leicht transparent. Man kann sogar einfach durch das Bild hindurchklicken. Nun darf man sich nur nicht zu sehr durch die Serie ablenken lassen.

Mit Plug-Ins mehr rausholen

Wer Netflix im Browser schaut, kann ganz leicht viel mehr aus dem Dienst holen. Mit dem Plug-In "Netflix Enhancer" werden die Bewertungen der Netflix-Nutzer um die Film-Datenbanken "IMDB" und "Rotten Tomatoes" erweitert. Und wer gerne selbst einen Eindruck haben möchte, kann sich sogar gleich einen Trailer zum Film anschauen. Hier gibt es das Tool zum Download. Öffnen Sie einfach den Link und klicken Sie auf "Hinzufügen". Schon kann's losgehen.

cf/mma
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