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Kampf der Internetgiganten: Facebook und Google brauchen Sie!

Was wären die Datenkraken ohne uns, die User. Es geht um unsere Aufmerksamkeit und um Milliarden. Dabei könnten die Methoden von Facebook und Google nicht unterschiedlicher sein.

Von Ralf Sander

Facebook und Google brauchen uns. Sie brauchen Informationen über unser Leben, unsere Vorlieben, unsere sozialen Verbindungen, um Werbung präziser auf uns zuschneiden zu können und so höhere Einnahmen zu erzielen. Die Art und Weise, wie die beiden Riesen ihre Ziele verfolgen, könnte aber unterschiedlicher nicht sein. Für Google ist die Welt ein Dorf, für Facebook ist ein Dorf die Welt.

Facebook: Warum überhaupt noch rausgehen?

Die Welt, die Mark Zuckerberg geschaffen hat, ist geschlossen wie eine Wohnanlage mit Zaun und Pförtner, in der jeder jeden kennt und in die die schmutzigen Kinder vom anderen Ende der Stadt nicht zum Spielen kommen. Oder ein anderes Bild: Facebook ist eine Art digital gewordenes Disneyland, in der alle in virtueller Puscheligkeit mit ihren Freunden abhängen und ihre Wünsche frei Haus erfüllt bekommen.

Die jetzt vorgestellten Neuerungen von Facebook sind die konsequente Fortsetzung dieses Prinzips: Musik, TV-Serien, Fernsehsendungen, Zeitungsartikel - alles ist nur einen Mausklick entfernt. Kein Springen zwischen den Anbietern, schon gar kein Gang mehr in die Videothek oder den Plattenladen ist nötig. Alles wird vermittelt und für gut befunden von Freunden, die im Zweifelsfall besser wissen, was mir gefällt, als der CD-Fachverkäufer oder der Algorithmus von Amazon. Das neue Lebenstagebuch "Timeline" zentralisiert auch noch die Erinnerung. Es wird nicht mehr gemeinsam in der Vergangenheit geschwelgt, es wird nachgeschlagen. Und alles an diesem einen Ort: Facebook, den wir nicht mehr verlassen sollen, weil hier unser ganzes Leben ist. In einem Parallel-Internet, das mit virtuellen Wänden und vermeintlich festen Regeln bei vielen Menschen offenbar ein Bedürfnis nach Struktur und Sicherheit erfüllt. Ein Bedürfnis, das auch Apple mit seiner strikten Produktpolitik seit Jahren erfolgreich und lukrativ befriedigt.

Google: Wer braucht schon Grenzen?

Google hingegen verzichtet auf sichtbare Wände, sondern steckt seinen Zaun immer gerade so weit hinter dem Horizont ab, dass man ihn nicht sieht. So wandeln wir fast überall in Google-Land, ohne es so recht zu bemerken. Seit mehr als einem Jahrzehnt erfasst das Unternehmen von Larry Page und Sergey Brin systematisch das Internet, saugt auf, was es kriegen kann - und erweitert stetig seinen Wirkungskreis. Wo es etwas zu holen gibt - nämlich Werbeerlöse -, mischt sich Google ein und wirbelt mit kostenlosen und leistungsfähigen Angeboten den Markt durcheinander. Suchmaschine, E-Mail, Officeprodukte wie Google Docs und Texte & Tabellen und der Straßenkartendienst Maps sind nur einige Beispiele. Vor wenigen Tagen wurde mit Google+ der direkte Facebook-Konkurrent des Suchmaschinenriesen für die Allgemeinheit freigegeben. Kein Feld bleibt unbeackert. Dass das Internet Google längst nicht genug ist, zeigt die Kraft, die das Smartphone-Betriebssystem Android entwickelt hat. Und Googles jüngste Innovation gibt es ebenfalls nur in der realen Welt: "Wallet" macht das Handy zur Geldbörse. Google kennt keine Grenzen, bietet keine flauschige Zuflucht, sondern geht überall dorthin, wo man vielleicht Anzeigen schalten kann.

Die wichtigste Währung: Zeit

Trotz ihrer unterschiedlichen Herangehensweise und Lebensräume kämpfen beide Unternehmen um knappe Ressourcen: unser aller Zeit und Aufmerksamkeit. Facebook bindet seine inzwischen 800 Millionen Nutzer wie kein anderes Internetangebot. Im Mai haben US-Amerikaner mehr Zeit auf Facebook verbracht als mit den vier nächstgrößten Web-Marken zusammen, hat das Marktforschungsinstitut Nielsen ermittelt. Die soziale Suche, basierend auf Empfehlungen von Freunden, ist eine Bedrohung für Googles klassische Suchmaschine. Andererseits hat das Unternehmen von Brin und Page aber über Jahre viele Millionen Nutzer an seine kostenlosen Dienste gebunden. Geiz und Faulheit sind auch im Internet mächtige Kräfte.

Welcher der beiden Wege zu mehr Erfolg führen wird, ist nicht abzusehen. Zu vieles ist unsicher: Facebook und Google müssen sich weltweit mit massiven Datenschutzbedenken, auch von staatlicher Seite, auseinandersetzen. Beide sind so mächtig und gleichzeitig so dynamisch, dass sie aufpassen müssen, ihre Nutzer mit den nächsten Änderungen nicht zu überfordern und abzuschrecken. Und die Vergangenheit hat gezeigt, dass auf dem Schlachtfeld des Internet aus dem Nichts junge Kraftpakete auftauchen können, die die bisherigen Platzhirsche verdrängen. Facebook (7 Jahre alt) und Google (13 Jahre) haben es selbst vorgemacht.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.