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Galaxy S5 im ersten Test: So gut ist Samsungs Alleskönner

Das Galaxy S5 erscheint am 11. April. Die Zeitschrift "Connect" hat das Smartphone bereits ausprobiert. Das Fazit: Der S4-Nachfolger hat spannende Neuigkeiten, wird aber manchen Nutzer enttäuschen.

Dem Galaxy S5 gingen die wildesten Gerüchte voraus. Da wurde von einer extrem hohen Displayauflösung, einem gebogenem Display oder auch von zwei technisch unterschiedlichen S5-Varianten, teils mit Metallgehäuse, fabuliert. Wer diesen Gerüchten geglaubt hatte, wurde mit dem jüngst auf dem Mobile World Congress vorgestellten Galaxy S5 wohl etwas enttäuscht: Nichts davon entspricht der Wahrheit. Wer sich dagegen unvoreingenommen mit dem Samsung Galaxy S5 auseinandersetzt, der kann sich auf ein richtig starkes Smartphone freuen. Die Handyzeitschrift "Connect" konnte das Galaxy S5 bereits ausprobieren und sagt, was das Smartphone taugt und welche Neuerungen nicht ganz gelungen sind.

Gehäuse: Neuer Look, gewohnte Qualität

Optisch kommt das Galaxy S5 im typischen Samsung-Look daher. Allerdings hat das Smartphone, ähnlich wie bereits das Galaxy Note 3, nun eine chromfarbene Einfassung bekommen, die jedoch etwas arg barock daher kommt. Gelungen ist aber auf jeden Fall die optisch attraktive Kunststoffrückseite. Die matte Oberfläche trägt ein Golfballmuster mit vielen kleinen runden Vertiefungen und fühlt sich weich an. Dies sorgt dann auch für einen ausgesprochen sicheren Halt beim Bedienen. Dazu passt auch das immer noch niedrige Gewicht von 145 Gramm. Die gezeigten Farben Weiß, Schwarz, Blau und Bronze sollen zudem vom Start weg erhältlich sein.

Die Verarbeitung des Testmusters ist bereits jetzt auf absolutem Serienniveau und gibt keinerlei Anlass zur Kritik. Zudem ist das Galaxy S5 nun von Haus aus IP67-zertifiziert und so gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen in Wasser geschützt. Die spezielle Micro-USB-3.0-Buchse auf der Unterseite ist mit einer Abdeckung vor Wasser geschützt, die Kopfhörerbuchse auf der Stirnseite dagegen offen. Das lässt eine gekapselte Version vermuten, bei der keine Flüssigkeit ins Geräteinnere dringen kann.

Display: Tolle Anzeige mit wenig Wachstum

Die Amoled-Anzeige wächst von bisher fünf Zoll beim Galaxy S4 auf nun 5,1 Zoll nur sehr wenig an. Die Auflösung kommt, wie bei aktuellen Top-Smartphones gewohnt, mit 1080 x 1920 Pixel und damit in Full-HD daher und bietet so eine Pixeldichte von feinen 432 ppi. Die bereits aus dem Galaxy S4 bekannte Adapt-Display-Technologie, die automatisch für eine optimale Darstellung sorgt, kommt hier in ihrer jüngsten Generation zum Einsatz. Die Darstellung auf den Vorseriengeräten des Galaxy S5 war auf jeden Fall bereits jetzt top. Subjektiv und im direkten Vergleich mit einem Galaxy S4 bietet die S5-Anzeige auch eine größere Helligkeitsausbeute. Dies muss sich im Labor aber erst noch bestätigen.

Aufgrund des nur geringfügig größeren Displays verwundern allerdings die doch deutlich größeren Außenabmessungen im Vergleich zum Vorgänger Galaxy S4. Dies fällt besonders auf, wenn man die beiden Smartphones aufeinanderlegt. Und das überrascht, da der Akku mit 2800 mAh nur geringfügig leistungsstärker ist. Apropos Akku: Dieser lässt sich dank der Kunststoffrückseite nach wie vor einfach ausstauschen, hat aber einen deutlich veränderten Formfaktor als die bisherigen Samsung-Akkus. Zudem gibt es einen sogenannten Ultra-Power-Saving-Mode, der für besonders lange Laufzeiten sorgen soll. Wie das funktioniert? Laut Samsung wird unter anderem die Displaydarstellung auf Schwarz-Weiß umgestellt. Ein Vorteil des Oled-Displays.

Hardware: Evolution mit starkem Mehrwert

In puncto Plattform wollte Samsung wohl noch nicht alle Trümpfe auf den Tisch legen, denn bis auf den Einsatz eines Vierkernprozessors mit 2,5 Gigahertz und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher gab es keine weiteren Infos zu diesem Thema. Standardmäßig kommt das Galaxy S5 wieder mit 16 Gigabyte Speicher, von denen mit acht Gigabyte bei den Testgeräten allerdings lediglich die Hälfte zur freien Nutzung zur Verfügung standen. Das ist schon etwas wenig. Eine 32-GB-Variante des Galaxy S5 soll es aber auch geben und ein MicroSD-Slot hat das Top-Smartphone ebenfalls unter seiner Akkuabdeckung. Das Galaxy S5 beherrscht alle aktuellen Funkstandards und als Besonderheit extra schnelles ac-Wlan mit MiMo-Technologie für eine nochmals schnellere Datenübertragung. Zudem lassen sich LTE und Wifi auch simultan für Downloads nutzen.

Ausstattung: Fingerprint- und Herzfrequenzsensor an Bord

Die eigentlichen Highlights findet der Nutzer allerdings an anderer Stelle. So gibt es unterhalb der Kamera einen Sensor, der bei Auflegen des Fingers die Herzfrequenz misst und über den neu gestalteten und mit zusätzlichen Funktionen versehenen Fitness Tracker S Health 3.0 anzeigt. Ein weiteres Highlight ist der Fingerabdrucksensor im Home-Button. Dieses Feature kennt der Smartphone-Fan bereits vom Apple iPhone 5S.

Das Galaxy S5 lässt sich hierüber entsperren, aber auch ein Private Mode lässt sich damit nutzen, um etwa empfindliche Dateien zu schützen. Außerdem sollen sich per Finger auch Zahlungen über Paypal vornehmen lassen. Neben dem Private- gibt es auch noch einen bunten Kids-Mode. Hier kann der Nutzer festlegen, welche Programme der Nachwuchs nutzen darf.

Auf die Kamera sind die Samsung-Ingenieure besonders stolz. Die Knipse löst im Wide-Modus mit 16 Megapixeln und im 4:3-Format mit 12 Megapixeln auf. Als echtes Schmankerl beherrscht die Kamera des Galaxy S5 die Aufnahme von HDR-Bildern und -Videos in Echtzeit. Das heißt, der Nutzer sieht bereits vor der Aufnahme auf dem Display, wie das Hochkontrastbild aussehen wird. Der Autofokus soll mit 0,3 Sekunden extrem schnell reagieren und der selektive Fokus schafft gewollte Unschärfen im Vorder- oder Hintergrund. In Sachen Video beherrscht das Samsung sogar die Aufnahme in Ultra-HD mit 3840 x 2160 Pixeln. Zudem gibt es auch neue Voreinstellungen zu entdecken.

Bedienung: Samsung-Nutzer müssen sich umgewöhnen

Die Samsung-eigene Benutzeroberfläche des Android-4.4.2-Modells erstrahlt in einem neuen Look. So gibt es neu gestaltete Icons und eine aufgehübschte Informations- und Statusanzeige zu entdecken. Auch ans Einstellungsmenü hat Samsung Hand angelegt. Allerdings sorgen die veränderte Optik und die schiere Anzahl an Menüpunkten nicht gerade für eine bessere Übersichtlichkeit, auch wenn der Nutzer aus drei verschiedenen Darstellungsoptionen wählen kann.

Samsung-Nutzer müssen sich zudem umgewöhnen, denn beim Galaxy S5 dient die linke Sensortaste nicht mehr, wie über Jahre gelernt, der Anwahl der Optionen, sondern sie ruft nun die Anzeige für die genutzten Apps und Programme auf. Muss das sein?

Ansonsten ist das Galaxy S5 in puncto Handhabung aber frei von Kritik. Das Bedientempo ist top und der Nutzer kann problemlos durch die zahlreichen Funktionen zappen, dass es eine reine Freude ist. Unnötige Wartezeiten? Fehlanzeige! Der Startbildschirm hat zudem mit My Magazine eine zusätzliche Ebene erhalten. Hier kann der Nutzer verschiedene Informationen abrufen.

Fazit: Gespanntes Warten

Trotz der genannten Kritikpunkte dürfen sich Samsung- und Smartphone-Fans beim Galaxy S5 auf ein spannendes Top-Smartphone freuen. Allerdings wird die Luft im Topsegment der Smartphones merklich dünner. Das zeigt auch der erste Test des Sony Xperia Z2. Das Galaxy S5 wird am 11. April auf den Markt kommen, derzeit kann es für 699 Euro vorbestellt werden. Einen ausführlichen Test gibt es zum Release auf stern.de.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.