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Wasser, Schleudern, Stürze: iPhone 7 und Galaxy Note 7 im Härtetest: Welches Handy hält mehr aus?

Apple bewirbt das neue iPhone 7 mit einem wasserdichten Gehäuse. Doch stimmt das auch? Und ist es robuster als das Galaxy Note 7? Ein Unternehmen hat beiden Smartphones ordentlich zugesetzt und die Ergebnisse dokumentiert.

Das iPhone 7 musste sich im Robustheits-Test gegen das Galaxy Note 7 bewähren

Das iPhone 7 musste sich im Robustheits-Test gegen das Galaxy Note 7 bewähren

Seit vergangener Woche ist das iPhone 7 erhältlich. Neben der besseren Kamera sorgt bei Fans vor allem ein Feature für Begeisterung: das wasserdichte Gehäuse. Zwar bieten einige Android-Smartphones das bereits seit Jahren, iPhone-Nutzer konnten ihr Smartphone bislang aber nicht in den Pool mitnehmen. Doch wie robust ist das iPhone 7 generell? Der Versicherungsanbieter SquareTrade hat Apples aktuelle Spitzen-Smartphones gegen das Galaxy Note 7 in mehreren Disziplinen antreten lassen.

Note 7 und iPhone 7 wasserdicht

Zunächst mussten die Geräte - iPhone 7, iPhone 7 Plus und Note 7 - ein Wasserbad überstehen. Keine große Herausforderung für die Outdoor-erprobten Handys, alle drei Smartphones überstanden das Geplansche ohne Probleme. Allerdings war bei allen Smartphones anschließend die Audio-Qualität eingeschränkt.

Spannendere Erkenntnisse liefert der Biege-Test: Seit dem "Bendgate"-Skandal des iPhone 6 Plus gehört der zum Pflichtprogramm eines jeden Härtetests. Dabei wird das Smartphone mechanisch eingespannt, in der Mitte wird mit zunehmender Kraft auf das Display gedrückt. Beim Biegsamkeitstest von SquareTrade wurde es für das kleine iPhone 7 ab einem Druck von 77 Kilogramm gefährlich, das große iPhone 7 Plus ist mit einer Belastungsgrenze von 82 Kilogramm sogar etwas robuster. Alles in allem machen die iPhones hier eine gute Figur.

Das Samsung Galaxy Note7 hingegen schnitt deutlich schlechter ab: Bei derselben Stärke (82 Kilogramm) bog es sich nicht nur gefährlich, sondern brach sogar und war danach unbenutzbar. Dafür kassierte Samsung die zweitschlechteste Teilnote.

Wie sieht es bei Stürzen aus?

Als nächstes wartete der "TumbleBot", eine Art riesige Waschmaschine. Darin wird das Smartphone wild hin- und hergeschleudert. Und auch hier schneiden die Apple-Geräte besser ab: Nach 30 Sekunden im Schleudertest waren die Kanten des iPhone 7 zerkratzt, zudem wies die Kamera Beschädigungen auf - ähnlich schnitt das 6s im vergangenen Jahr ab. Das 7 Plus war leicht beschädigt und schnitt damit besser ab als das 6s Plus aus dem Jahr 2015. Das Note 7 wurde am schwersten beschädigt, es hatte "starke Kratzer an allen Kanten und auch im Display", schreiben die Experten.

Zum Schluss dann der Alltags-Check, ein Sturz auf den Gehweg. Wenn man sich in U-Bahnen und Bussen umsieht, entdeckt man zahlreiche zersplitterte Geräte. Und auch mit der 7er-Generation bleibt man von der sogenannten "SpiderApp" (so heißen zersplitterte Displays umgangssprachlich) nicht verschont: Alle Smartphones waren nach dem Sturz auf das Display sichtlich ramponiert. Das iPhone 7 ließ sich nach dem zweiten Sturz nicht mehr einschalten, beim 7 Plus machte der dritte Sturz das Display unbenutzbar.

Und wie sieht es beim Sturz auf die Kante aus? Im dritten Versuch brach das Display des iPhone 7 und riss an der Seite. Das Display des 7 Plus wurde schwer beschädigt und das Note 7 hatte eine zersprungene Rückseite. "Auffällig beim iPhone 7 und 7 Plus: Bei Stürzen scheint das Gehäuse vor allem links unten anfällig zu sein", heißt es bei SquareTrade. Insgesamt kam das Note 7 bei Stürzen zwar besser davon, auf eine Schutzhülle sollten Nutzen trotzdem besser nicht verzichten.

Gesamtergebnis: iPhone 7 vorne

Am Ende schnitt von den drei getesteten Geräten das iPhone 7 am besten ab, da es  aufgrund der kompakteren Maße griffiger und leichter ist. Das iPhone 7 Plus landete auf dem zweiten und das Note 7 auf dem dritten Platz. 

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