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Auf iPhone und Android: Lauschangriff auf dem Smartphone: Knapp 1000 Apps und Spiele hören ständig zu

Um die 1000 Apps für iPhone und Android-Smartphones nehmen Umgebungsgeräusche auf und analysieren sie. Das haben die Entwickler der Schnüffelsoftware zugegeben. Es geht ums Geld.

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Hört Ihr Smartphone heimlich zu? Ja, wenn die falschen Apps darauf installiert sind

Den Verdacht hört man immer wieder: Menschen bemerken, dass ihnen Werbung für Produkte gezeigt wird, über die sie vorher mit anderen gesprochen hatten. Die naheliegende Vermutung: Eine App hat das Gespräch belauscht. Nun dürften die oft als paranoid abgetanen Bedenkenträger sich bestätigt fühlen. Einem aktuellen Bericht zufolge nehmen tatsächlich knapp 1000 Apps ihre Umgebungsgeräusche auf - und werten sie zu Werbezwecken aus.

Das berichtet die "New York Times". Die Zahl der Apps stammt von den Entwicklern des Schnüffel-Programmes selbst. Das Start-up Alphonso ist nämlich mächtig stolz auf seine gleichnamige Software. Sie kann von Entwicklern in die eigenen Apps eingebaut werden. Und schon lauscht das Smartphone selbst dann mit, wenn der Nutzer es gerade gar nicht verwendet. Die Aufnahme soll auch durch Hosentaschen und aus der Handtasche heraus brauchbare Ergebnisse bringen.

Werbung statt Stasi

Menschliche Sprache soll nach Angaben des Start-Ups aber nicht aufgenommen werden. Alphonso soll erkennen, was gerade im Fernsehen oder im Kino läuft, so die Firma. Die ausgewerteten Aufnahmen werden zur optimierten Anzeige von Werbung genutzt. Die Daten lassen sich zudem mit dem Standort und anderen Nutzerdaten abgleichen, etwa um zu erkennen, wer wo einen Film im Kino schaut oder welche Werbung einen Kunden zum Besuch beim Autohändler treibt.

Wie genau die Erkennung der Fernseh- und Film-Inhalte ohne Sprachaufnahme gelingt, ist nicht bekannt. Die genutzten Soundschnipsel erhalte man von den TV- oder Film-Studios, erklärt Alphonso lediglich. Die Erkennung erfolge in Zusammenarbeit mit dem bekannten Musik-Dienst Shazam. Den hat vor kurzem Apple gekauft. Eine Anfrage der "NYT" ließ der iPhone-Konzern aber unbeantwortet. 


Keine Heimlichtuerei

Verheimlicht wird die Lauscherei angeblich nicht: Alles werde ganz transparent in den Beschreibungen der Apps angekündigt, behauptet Alphonso. Tatsächlich findet man im in Googles Playstore knapp 280 Spiele und Apps, die einen Verweis auf die Schnüffel-Software enthalten. Viele sind Spiele, die eigentlich keinen Zugriff auf das Mikrofon benötigen.

Wie viele Apps sich nicht an die Transparenz-Regel halten, ist nicht bekannt. Alphonso scheint bei den Kontrollen allerdings manchmal etwas lax zu sein. Laut der Firma soll die eigene Software eigentlich nicht in Apps für Kinder verbaut werden. Im Playstore finden sich allerdings ohne großen Aufwand Spiele, die Alphonso nutzen und sich an eher jüngeres Publikum richten.

Nach Alphonsos Ansicht nehmen die Nutzer die Aufnahme aber freiwillig in Kauf. "Die Nutzer können dem jederzeit zustimmen oder es unterbinden", erklärt das Unternehmen. Tatsächlich können Nutzer von iOS und neueren Android-Versionen in den Einstellungen gezielt Apps einzelne Berechtigungen entziehen. Bei Android-Versionen älter als 6.0 ist das aber nicht möglich. Die Nutzer können bloß verweigern, die App zu installieren.

Wie viele Nutzer genau belauscht werden, will Alphonso aber ebensowenig veröffentlichen wie eine Liste der knapp 1000 Apps. Die offizielle Begründung: Ein Konkurrent versuche aktuell, einen Keil zwischen das Start-up und die App-Entwickler zu treiben.

TV-Lauschen als Techniktrend

Die Firma ist nicht die einzige, die mit Aufnahmen von Fernseh-Geräuschen Geld verdienen will. In Südostasien sind etwa sogenannte Ultraschall-Beacons beliebt. Die senden für den Menschen unhörbare Signale, die dann in Apps für passende Werbeanzeigen sorgen. Der TV-Hersteller Vizio musste bereits 2015 eine Strafe für das heimliche Senden solcher Ultraschall-Signale zahlen.

In Deutschland stand bisher vor allem die Facebook-App im Verdacht, Gesprächen zu lauschen. Ein Vorwurf, der bei genauerer Betrachtung aber wohl nicht zu halten ist. Wer behauptete, das Smartphone höre gar nicht zu, dürfte nun aber trotzdem eines Besseren belehrt worden sein.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.