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Magnetschwebebahn: 600 Stundenkilometer – Peking baut den schnellsten Zug der Welt

Hierzulande ist die Magnetschwebebahn tot. Nachdem China das größte Netz für Hochgeschwindigkeitsbahnen aufgebaut hat, soll jetzt eine superschnelle Magnet-Bahn folgen.

Die seit 2002 existierende Magnetschwebebahn verlässt den Bahnhof in Shanghai. Sie beschleunigt auf über 400 km/h.

Die seit 2002 existierende Magnetschwebebahn verlässt den Bahnhof in Shanghai. Sie beschleunigt auf über 400 km/h.

In Deutschland ist der Traum von der Magnetschwebebahn lange ausgeträumt. Ende Oktober hat das Bundesverkehrsministerium den Transrapid der Baureihe 09 versteigert. Fahren durfte er schon seit fünf Jahren nicht mehr. Über die Versuchsstrecke im Emsland ist der Zug nie hinausgekommen, weder folgten Strecken im Inland noch ließ sich die Magnetschwebebahn exportieren.

Ziel ist der Welt-Standard

Wo Deutschland scheiterte, will China nun Erfolg haben. Die China Railway Rolling Stock Corporation (CRRC) hat mit der Entwicklung eines neuen Typs von Magnetschwebebahn begonnen. Er soll mit 600 km/h schneller sein als jeder andere Zug auf der Welt. Neben dem super-schnellen Zug wird gleichzeitig ein Magnetschwebezug für Geschwindigkeiten von 200 km/h entwickelt. Einen langsamen Nahverkehrszug gibt es bereits. China entwickelt also eine komplette Palette von Magnetschwebebahnen für verschiedenen Anwenmdungen. Das Ziel ist nicht nur die Verbesserung des eigenen Schienensystems. Wie in der gesamten Eisenbahntechnologie setzt Peking auf den Export.

Bei der Magnetschwebebahn stehen die Chancen der Chinesen nicht schlecht. Denn es gibt keinen globalen Standard. Und genau der soll aus Peking kommen. Das Ziel sei eine "eigene Technik und eigene Standards für ein Magnetsystem hoher und mittlerer Geschwindigkeiten zu entwickeln, die weltweit angewandt werden können", sagte Sun Bangcheng, ein Spitzenmanager der Firma, der Nachrichtenagentur Xinhua.

Das erste im Publikumsverkehr genutzte Magnetsystem wurde 2002 in Shanghai in Betrieb genommen und verbindet den Bahnhof mit dem Pudong Flughafen. Auf der 30 Kilometer langen Strecke beschleunigt der Zug auf 430 km/h, die Fahrt dauert nur acht Minuten. In Peking wird derzeit eine weitere Magnetschwebebahn gebaut. Hierbei handelt es sich allerdings um eine Nahverkehrsstrecke mit niedrigen Geschwindigkeiten.

Schwerpunkt Eisenbahn

Die Ankündigung zur Entwicklung einer Technologie für Magnetschwebebahnen folgt, nachdem China mit etwa 20.000 Kilometer Länge das bei weitem größte Hochgeschwindigkeitsnetz für den normalen Eisenbahnbetrieb aufgebaut hat. In vielen Ländern wird das Schienennetz eher stiefmütterlich unterhalten. Anders in China. Einer von Pekings Investitionsschwerpunkten ist die Eisenbahntechnologie in jeder Form. Über 600 Milliarden Euro sollen investiert werden. Es wird erwartet, dass allein das Netz für Hochgeschwindigkeitszüge im Jahr 2020 30.000 Kilometer und im Jahr 2030 sogar 45.000 Kilometer umfassen wird. Aber Züge allein reichen offenbar nicht. Technisch sind höhere Geschwindigkeiten möglich, aber im normalen Betrieb fahren die Züge auf der Strecke Peking – Schanghai zwischen 250 und 300 km/h. Für eine Magnetschwebebahn wäre also noch Luft nach oben.

Eine Magnetschwebebahn erreicht diese hohen Geschwindigkeiten, weil sie nicht auf einem System von Rad und Schiene basiert. Der Zug gleitet reibungsfrei auf einem Luftkissen, das durch ein elektromagnetisches Feld erzeugt wird, welches den Zug auch voran schiebt. Der Nachteil der Technik liegt darin, dass der Bau der Strecke, die das Feld aufbauen muss, sehr viel teurer ist, als der Bau eines Eisenbahngleises aus Schienen und Schotter. Als Vorteil gelten neben der Spitzengeschwindigkeit die sparsamen Betriebskosten und die geringe Lärmentwicklung. Darum ist das System auch für den Nahverkehr interessant. 

Pekings Exportoffensive

Sun kündigte zudem an, dass eine neue Generation von Hochgeschwindigkeitszügen entwickelt werde. Sie sollen nicht nur schneller und sparsamer sein, als die jetzt eingesetzten Züge, sondern sie sollen auch zum grenzübergreifenden Verkehr inklusive Anpassung der Spurweite in der Lage sein. Diese Entwicklung dürfte auf den Export zielen, da diese Art von Zügen kostengünstig auf bestehende Schienensysteme angepasst werden kann. 

Auch in Korea und Japan werden Magnetschwebebahnen entwickelt. Produktreife soll der japanische Hochgeschwindkeitszug allerdings erst im Jahr 2027 erreichen. Zu erwarten ist, dass CRRC schneller Resultate liefern will.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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