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EMP-Bombe: 90 Prozent Tote – kann Kim Jong Un die Zombie-Apokalypse in den USA auslösen?

Neues Schrecken-Szenario: Eine nordkoreanische Atombombe, die einen elektromagnetischen Schlag auslöst, könnte das Stromnetz der USA vernichten. Der Zusammenbruch jeder Ordnung würde dann folgen.

Jede Explosion einer Atombombe führt zu einem elektromagnetischen Impuls

Jede Explosion einer Atombombe führt zu einem elektromagnetischen Impuls

Zu Beginn der aktuellen Korea-Krise wurde das militärische Potenzial Nordkoreas belächelt. Allzu ungleich erscheinen die Kräfteverhältnisse zwischen den und dem rückständigen Land. Stealth-Bomber stehen gegen alte Doppeldecker, die größte Marine der Welt gegen eine Handvoll altertümlicher U-Boote. Inzwischen hat sich das Bild gewandelt. Kein Experte nimmt an, dass das Regime in Pjöngjang einen Krieg gewinnen könnte, aber Raketenstarts, Cyberattacken und vor allem der Test einer möglichen Wasserstoffbombe zeigten, dass das Land doch nicht so wehrlos wie gedacht sein könnte.

Angriff in der Stratosphäre

Vor allem aber bemerkte man, dass die Kategorie "Sieg" bedeutungslos ist, wenn es ausreicht, dass Nordkorea den USA oder ihren Verbündeten großen Schaden zufügt. Bereits die Vision von nordkoreanischen Raketen, die den Großraum Los Angeles mit einem Wasserstoff-Sprengkopf erreichen könnten, ist erschreckend. Eine neue Studie weist auf die weit größeren Schecken hin, die von einer bislang unterschätzten Gefahr ausgeht. Was würde passieren, wenn ein "Schurkenstaat" wie Nordkorea keine normale Atombombe über den USA abwirft, sondern einen EMP-Schlag gegen den Feind führt?

Schlag gegen Strom- und Kommunikationsnetze

Ein EMP-Schlag bedeutet eine , die vor allem elektromagnetische Schockwellen auslöst. Die Wellen könnten das altertümliche Stromnetz der USA im ganzen Land auf einen Schlag lahmlegen. Die betroffenen Transformatoren würden quasi schmelzen. Ein Reparatur ist nicht möglich, die Geräte müssten ausgetauscht werden. Ein Prozess, der Jahre andauern würde. Darüber hinaus würde auch ein Teil der Schaltkreise in elektrischen Geräten komplett zerstört werden. 

Ohne Strom würde das zivile Leben in den Ballungsräumen innerhalb weniger Tage zusammenbrechen, weil keine Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln funktionieren würde. Alle Kommunikationsnetze würden außerdem zusammenbrechen. Es wäre eine Welt wie in der Zombie-Apokalypse, der Zusammenbruch jeder Ordnung – allerdings ohne herumstapfende Untote.

Lähmung der USA

Dieses Horror-Szenario schildern Dr. William Graham und Dr. Peter Vincent Pry aus der EMP-Kommission. Ihre Arbeit trägt den Titel  "North Korea Nuclear EMP Attack: An Existential Threat". "Die Folge könnte sein, dass das US- für unbestimmte Zeit abgeschaltet wird und innerhalb eines Jahres bis zu 90 Prozent aller Amerikaner sterben." Das mag übertrieben sein, aber sicherlich hätte die Regierung in Washington alle Hände voll zu tun, um das bloße Überleben der Bevölkerung zu sichern.

Unpräzise, einfache Waffe

Für ein Regime wie in Nordkorea ist ein EMP-Schlag besonders verlockend. Die Zerstörungskraft ist extrem hoch, und er ist leicht auszuführen. Um militärische Ziele effektiv angreifen zu können, benötigen Raketen eine hochpräzise Steuerung des Endanfluges. Es ist zweifelhaft, ob Pjöngjang über eine derartige Technik verfügt. Bei einem EMP-Schlag muss der Gefechtskopf nur irgendwo in großer Höhe über den USA gezündet werden. Laut der Studie müsste nicht einmal eine Interkontinentalrakete benutzt werden. Weil es auf Präzision nicht ankommt, könnte man eine Rakete mit geringer Reichweite von einem Frachter aus starten. Es wäre sogar denkbar, die Bombe mit Hilfe eines Forschungsballons über das Gebiet der USA zu bekommen. Die Bombe könnte auch in einem Satelliten versteckt werden, der die Erde solange unauffällig umkreist, bis der Befehl zur Zündung gegeben wird.

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