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Flachbildfernseher: Die schlanken Stars

Flache Fernseher haben sich zum Zugpferd der Unterhaltungselektronik- Branche entwickelt. Lautete im vergangenen Jahr das Schlagwort noch "HD ready", geht nun der Trend zum echten hoch auflösenden Fernsehen in seiner ganzen Pracht.

Sie sind die Wachstumstreiber der Branche: Spätestens seit der Fußball-Weltmeisterschaft boomt das Geschäft mit den Flachbildfernsehern.

Der Trend gehe zu immer größeren Bildschirmformaten, sagt ein Sprecher von Sharp. Im vergangenen Jahr waren noch Bilddiagonalen von 32 Zoll (81 Zentimeter) der Verkaufsschlager des japanischen Elektronikkonzerns. Inzwischen tendieren selbst LCD-Fernseher, die in großen Formaten schwerer als Plasma herzustellen sind, zu "Übergrößen" von 42 und 52 Zoll (132 Zentimeter). Panasonic präsentierte den ersten vollwertigen Fernseher mit einer Diagonale von 103 Zoll (2,62 Meter) auf der Internationalen Funkausstelle in Berlin vor. Noch vor einem Jahr hatte es solche Display-Größen nur mit einer großen Kiste Elektronik dahinter gegeben, sagt Peter Weber von Panasonic.

Das Siegel "HD ready" ist als Mindestanforderung für hochauflösendes Fernsehen bei den aktuellen TV-Modellen der großen Hersteller längst zum Standard geworden. Viele der in Berlin ausgestellten "Flimmerkisten" sollen jetzt mit so genanntem "Full HD" eine noch bessere Bildqualität liefern. Dabei wird bei einer Auflösung von 1080 horizontalen Linien jedes einzelne Pixel eins zu eins auf dem Bildschirm dargestellt, was eine exzellente Wiedergabequalität gewährleisten soll. "Full HD" sei zwar noch relativ teuer in der Herstellung, was sich auch in den Preisen niederschlage, sagt Weber. Solche Fernseher würden bei den Verbrauchern aber immer populärer.

"Keine mittlerer Käuferschicht mehr"

Einen Trend zum Exklusiven macht auch Roland Raithel von Loewe bei den Verbrauchern aus. Markenprodukte hielten dem Marktforschungsunternehmen GfK zufolge mit durchschnittlich elf Jahren auch fast drei Mal so lange wie No-Name-Geräte (vier Jahre). Und wertmäßig führe zum Beispiel das Modell Loewe Individual in der Größenklasse von 32 Zoll mit 7,2 Millionen Euro Umsatz den Markt in Deutschland vor Philips und Samsung an, sagt Raithel. "Die mittlere Käuferschicht ist inzwischen weggebrochen, es gibt nur noch die Kategorien Premium und Billig."

An der Bildqualität wird gefeilt

Mit ausgefeilten Technologien und intelligenteren Chips arbeiten die Hersteller beständig an der Verbesserung der Bildqualität. Hatten frühere Modelle noch oft Schwierigkeiten bei schnellen Bildfolgen, sollen so unschöne Effekte wie die so genannten Kometenspuren etwa hinter Fußbällen nun der Vergangenheit angehören. Sharp zum Beispiel geht mit der neuen "Quick Shoot"-Technologie gegen den berüchtigten Nachzieheffekt vor.

In der Vergangenheit war das Versprechen der schönen neuen, gestochen scharfen Fernsehwelt bei so manchem Verbraucher zu Hause überraschend in ein Bild zerbröselt, das Experten sachlich als "Klötzchenartefakte", "Sägezahnkanten" oder "Kometenspuren" etikettieren. "Mit neuen Techniken haben sich die Flachbild-Displays besonders bei der Wiedergabe schneller Bewegtbilder deutlich verbessert", sagt Stefan Porteck, Redakteur des Computerfachmagazins "c't".

Unwissenheit beim Kunden

Eine von Panasonic in Auftrag gegebene Studie in den USA hatte dem Branchendienst "cnet" zufolge allerdings ergeben, dass die meisten Käufer eines HD-Fernsehers überhaupt keine Vorstellung davon hätten, was das hochauflösende Fernsehsignal HDTV überhaupt ist und leisten kann. Ein Viertel der Befragten habe geglaubt, dass sie damit auf allen Fernsehkanälen Filme auch in HD-Qualität empfangen könnten, hieß es. Es werde zwar schon viel interpoliert und umgerechnet, Bewegungsabläufe werden ausgeglichen und Hell-Dunkel-Kontraste interpretiert, sagt Weber. "Ein schlechtes Fernsehsignal wird jedoch auch der beste Fernseher nicht in bester HD-Qualität übersetzen können."

Dennoch scheint die Kauflaune der deutschen Verbraucher in Sachen Unterhaltungselektronik ungebremst. Nach Angaben der Branchenvereinigung gfu wurden allein im Mai über 150 Prozent mehr LCD-Fernsehgeräte verkauft als im Vorjahresmonat, 180 Prozent mehr an Umsatz spülte das in die Kassen der Unternehmen. Mit 90 Prozent mehr verkauften Geräten und etwa 70 Prozent mehr Umsatz legte das Segment der Fernseher mit Plasmabildschirm zu.

Zur Fußballweltmeisterschaft hatte es wie erwartet einen "signifikanten" Anstieg der Verkäufe gegeben, sagt Sharp- Geschäftsführer Frank Bolten. Natürlich habe es nicht alle Unternehmen gleich getroffen, sagt Panasonic-Sprecher Weber. Der Absatz von Flat-TVs bei Panasonic habe aber "weit über dem Business Plan" gelegen. Der anhaltende Preisverfall vermiese allerdings einigen Unternehmen die Umsätze.

Renate Grimming/DPA / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.